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Mørkøv und Ligthart an der Spitze eines Quartetts nach 1. Nacht beim Sechstagerennen in Amsterdam
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16.10.2012

Mørkøv und Ligthart an der Spitze eines Quartetts nach 1. Nacht beim Sechstagerennen in Amsterdam

Info: Sixdays: Zesdaagse van Amsterdam 2012
Autor: Felix Griep (Werfel)



Amsterdam, 16.10.2012 – Die Bahnradsportsaison komm allmählich richtig in Schwung. Zwischen den erstem Weltcup in Cali am Ende der vergangenen Woche und der Europameisterschaft in Litauen, die am Freitag beginnt, startete gestern Abend auch das erste Sechstagerennen. In Amsterdam erklommen zum Auftakt der Däne Michael Mørkøv und der Niederländer Pim Ligthart die Spitze, führen vor drei rundengleichen Teams dank der besten Punktausbeute.


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Mørkøv/Ligthart sammeln von Beginn an viele Punkte
Gleich zu Beginn des Montagabends absolvierten die 14 Paare bei den Zesdaagse van Amsterdam eine erste kleine Jagd. Rundendifferenzen brachte diese noch nicht hervor, aber Michael Mørkøv/Pim Ligthart sofort an die Spitze des Klassements. Mit den Plätzen drei und zwei im Rundenrekordfahren und der Mannschaftsausscheidung konnten sie ihren Vorsprung auch schnell deutlich ausbauen. Schnellste auf der 200-Meter-Bahn waren Tim Veldt/Jos Pronk. Gute Zeitfahrleistungen hatte Veldt schon beim Omnium in Cali gezeigt, bei dem er über 250 und 1000 Meter gewann und am Ende Gesamtvierter wurde. In der Ausscheidung, gewonnen durch Gijs van Hoecke/Kenny de Ketele, sorgte ein Sturz von Nick Stöpler, der sich im Januar in Rotterdam bei einem ähnlichen Vorfall schwer am Knie verletzt hatte, für Besorgnis. Diesmal schien der 21-Jährige den Abflug über die Bande aber relativ unbeschadet überstanden zu haben und konnte danach wieder aufs Rad steigen. Es folgten noch einige kleinere Wettbewerbe – Derny-Siege für Wim Stroetinga und Iljo Keisse, Einzelausscheidung mit Marc Hester als Gewinner – und schließlich die große Jagd, in der kurz vor Schluss sieben Teams gleichauf lagen. Dann gelang es Mørkøv/Ligthart gemeinsam mit den Vorjahressiegern Iljo Keisse/Niki Terpstra, einen Rundengewinn zu erzielen. Wim Stroetinga/Peter Schep und Robert Bartko/Jens Mouris konterten im letzten Moment und schlossen zwei Runden vor dem Ziel auf.

Vier Teams rundengleich nach 1. Nacht
Mit diesen vier Mannschaften in der Nullrunde endete also die 1. Nacht. Stroetinga/Schep hatten die Jagd gewonnen, doch Mørkøv/Ligthart reichte Platz drei, um souverän in Führung zu bleiben. Das rein niederländische Paar gewann im Anschluss auch noch das Mannschaftszeitfahren vor den Leadern, womit sie ihren Rückstand auf acht Punkte (55 zu 63) verkürzten. Keisse/Terpstra kamen nach Platz zwei im abschließenden Superpsrint, den die Schweizer Cyrille Thièry/Loïc Perizzolo für sich entschieden, auf 51 Punkte. Einen deutlicheren Rückstand weisen dagegen Bartko/Mouris auf, die nur 31 Zähler schafften. Eine Runde zurück liegen van Hoecke/de Ketele, Yoeri Havik/Nick Stöpler und Franco Marvulli/Leif Lampater, die im Kampf um die Podiumsplätze noch nicht gänzlich abzuschreiben sind. In der Pole Position sind aber nun erst einmal andere: Pim Ligthart, der nur zwei Tage vor Beginn der Sixdays in Amsterdam im fernen China die Tour of Beijing als Zweiter des Bergklassements abschloss. Und Michael Mørkøv, der im letzten Winter einzig das Sixdays Kopenhagen bestritt, weil er sich mehr auf den Straßenradsport konzentrieren wollte. Er nahm im Sommer erstmals an der Tour de France teil und konnte dort mit mehreren Ausreißversuchen und sechs Tagen im Bergtrikot auf sich aufmerksam machen.

-> Zum Stand nach der 1. Nacht





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