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Präsentation Vuelta a España 2013: Kletterei pur - Angliru und zwei Handvoll weitere Bergankünfte
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12.01.2013

Präsentation Vuelta a España 2013: Kletterei pur - Angliru und zwei Handvoll weitere Bergankünfte

Info: Bildergalerie
Info: VUELTA A ESPAÑA 2013
Autor: Felix Griep (Werfel)



Vigo, 12.01.2012 – Zwei Bergankünfte der Kategorie „Especial“, sechs der Kategorie 1 und drei weitere ansteigende Etappenfinals. Dies sind die Eckdaten der 68. Spanien-Rundfahrt, deren Strecke damit noch etwas extremer ausfällt, als jene der Vuelta 2012. Es wird wieder ein Rennen für die Kletterspezialisten, wohingegen die Zeitfahrer sich mit nur 65 Kilometern Kampf gegen die Uhr begnügen müssen. Für die Sprinter gibt es im besten Fall acht Siegchancen. „Star“ des Kurses und Abschluss des Berg-Martyriums ist der Angliru, der am vorletzten Tag auf dem Programm steht.


Bildergalerie:
Streckenkarte und Höhenprofile aller 21 Etappen


Hügeliger Auftakt in Galicien
Die Vuelta a España 2013 beginnt am 24. August in Galicien, der nordwestlichstens Autonomen Gemeinschaft Spaniens, wo die ersten vier Etappen ausgetragen werden. Der Start erfolgt vor Vilanova in der Meersbucht Ría de Arousa. Dort soll eine spezielle Bootkonstruktion auf das Wasser gebaut werden, von welcher die Teams zum Mannschaftszeitfahren starten, das sie sodann an Land und über 27 Kilometer nach Sanxenxo führt. Am nächsten Tag gibt es mit dem Alto do Monte da Groba gleich einen Anstieg der 1. Kategorie zu bewältigen. Bei der ersten von elf Bergankünften handelt es sich aber wohl eher um einen Rollerberg. Die nächste Ankunft am Mirador del Lobeira, einem Kategorie-3-Hügel, dürfte etwas schwerer sein, ist dafür kaum zwei Kilometer lang. Abgerundet wird der Auftakt in Galicien von der welligen 4. Etappe, die ans „Ende der Welt führt“. Das Kap in Finisterra stellt fast den äußersten westlichen Zipfel Spaniens dar, nach dem man früher, als Amerika noch nicht entdeckt war, kein Land mehr vermutete. Dies ist die erste reguläre Etappe, die nicht mit einer Bergwertung endet, doch gibt es immerhin trotzdem eine kleine, leichte Steigung zum Ziel hin.

Drei Bergankünfte in Andalusien
Über Etappen zum Lago de Sanabria, nach Cáceres und Mairena de Aljarafe, die allesamt den Sprintern liegen dürften, führt die Strecke in den Süden Spaniens, der im Jahr 2012 komplett ausgespart wurde. In Andalusien können sich auf den Etappen 8 bis 10 die Bergspezialisten austoben. Der erste dieser drei Tage endet auf dem Alto de Peñas Blancas (Kategorie 1), dem bis dahin schwersten Berg der Vuelta. Der zweite führt nach Valdepeñas de Jaén, wo der letzte Kilometer bei bis zu 30% ansteigt. 2011 feierte dort Joaquin Rodriguez einen Etappensieg. Die 10. Etappe bringt die Fahrer schließlich zum ersten richtig großen Höhepunkt, dem Alto de Hazallanas. Dieser Especial-Anstieg, dem noch ein Berg der 1. Kategorie vorausgeht, ist acht Kilometer lang und bis zu 22% steil. Danach hat man sich den ersten Ruhetag redlich verdient, an dem ein langer Transfer in den Nordosten des Landes auf dem Programm steht. Dort geht es in Tarazona weiter mit dem einzigen Einzelzeitfahren, 38 Kilometer lang mit einem Anstieg von 600 Höhenmetern, einer Flachetappe zur Mittelmeerküste nach Tarragona und einer weiteren weitestgehend leichten Etappe nach Castelldefels, die aber ca. 50 Kilometer vor Schluss über einen Kategorie-1-Berg verläuft, der es manchem Sprinter schwer machen könnte.

Je eine Bergankunft in den drei Pyrenäen-Staaten
So befindet man sich nun in unmittelbarer Nähe der Pyrenäen wo der nächste „Dreierpack“ an Bergetappen wartet, von denen jede in einem anderen Land endet. Die 14. Etappe führt zum Großteil durch Andorra, wo mit dem Port de Envalira (Especial) auch der mit 2380 Metern höchste Punkt der Rundfahrt erklommen wird. Es folgen je ein weiterer Anstieg der 1. und 2. Kategorie und schlussendlich die Ankunft an der Collada de la Gallina (Kategorie 1), wo schon 2012 eine Etappe endete, auf welcher es allerdings kein so schweres Vorprogramm gab. Die nächste Etappe ist die längste und die einzige mit mehr als 200 Kilometern, 232,5 sind es sogar. Vier Berge der 1. Kategorie stehen auf dem Menü, zwei auf spanischer Seite und zwei auf den letzten 50 Kilometern in Frankreich. Das Finale führt auf den Col de Peyresourde sechs Kilometer vor dem Ziel und nach einer kleinen Abfahrt wieder hinauf nach Peyragudes. Bei der Tour de France 2012 gewann Alejandro Valverde genau dieses Finish. Die 16. Etappe ist die einzige in den Pyrenäen, die komplett in Spanien stattfindet und an der Skistation in Formigal (Kategorie 1) endet.

Noch einmal drei Bergankünfte vor Madrid
Im Anschluss an den zweiten Ruhetag gibt es nur eine Flachetappe nach Burgos, ehe im Norden Spaniens die drei letzten Bergetappen anstehen. Die Teilstücke 18 bis 20 enden wieder alle an schweren Bergen. Die erste Ankunft findet in Peña Cabarga statt, wo 2011 Vuelta-Sieger Juan José Cobo den letzten großen Angriff von Chris Froome erfolgreich abwehren konnte. Er gehört genauso in die 1. Kategorie wie der Alto del Naranco, auf dem tags darauf das Ziel liegt. Dann bleibt nur noch die 20. Etappe, die es mit dem Angliru aber in sich hat. Der zu den härtesten Bergen Spaniens überhaupt zählende Anstieg wird zum fünften Mal angesteuert, zuletzt brachte er 2011 Cobo de Sieg und das Rote Trikot. Auf den 13 Kilometern mit durchschnittlich knapp 10% Steigung, die im oberen Teil noch deutlich schwerer sind, soll die endgültige Entscheidung über den Vuelta-Sieger 2013 fallen – wenn nicht durch die zahlreichen Schwierigkeiten der vorherigen drei Wochen das Klassement schon zu weit auseinandergezerrt sein sollte. Wer diese Tortur überstanden hat, darf sich zum Abschluss am 15. September auf die „Vuelta d'honneur“ durch die Straßen Madrids freuen.

Die Strecke der Spanien-Rundfahrt 2013 im Video


Etappenübersicht

24.08. Etappe 1 (MZF): Vilanova de Arousa - Sanxenxo (27,0 km)
25.08. Etappe 2: Pontevedra - Baiona. Alto Do Monte Da Groba (176,8 km)
26.08. Etappe 3: Vigo - Mirador de Lobeira / Valagarcía de Arousa (172,5 km)
27.08. Etappe 4: Lalín / a Estrada - Finisterra. La etapa del Fin del Mundo (186,4 km)
28.08. Etappe 5: Sober - Lago de Sanabria (168,4 km)
29.08. Etappe 6: Guijuelo - Cáceres (177,3 km)
30.08. Etappe 7: Almendralejo - Mairena de Aljarafe (195,5 km)
31.08. Etappe 8: Jerez de la Frontera - Estepona. Alto de Peñas Blancas (170,0 km)
01.09. Etappe 9: Antequera - Valdepeñas de Jaén (174,3 km)
02.09. Etappe 10: Torredelcampo - Güéjar Sierra. Alto de Hazallanas (175,5 km)
03.09. Ruhetag
04.09. Etappe 11 (EZF): Tarazona - Tarazona (38,0 km)
05.09. Etappe 12: Maella - Tarragona (157,0 km)
06.09. Etappe 13: Valls - Castelldefels (165,0 km)
07.09. Etappe 14: Bagà - Andorra. Collada de la Gallina (164,0 km)
08.09. Etappe 15: Andorra - Peyragudes (232,5 km)
09.09. Etappe 16: Graus - Sallent de Gállego. Aramón Formigal (147,7 km)
10.09. Ruhetag
11.09. Etappe 17: Calahorra - Burgos (184,5 km)
12.09. Etappe 18: Burgos - Peña Cabarga (186,0 km)
13.09. Etappe 19: San Vicente de la Barquera - Oviedo. Alto del Naranco (177,5 km)
14.09. Etappe 20: Avilés - Alto de L´Angliru (144,1 km)
15.09. Etappe 21: Leganés / Parquesur - Madrid (99,1 km)
Gesamtdistanz: 3319,1 km

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Präsentation Vuelta a España 2013: Kletterei pur - Angliru und zwei Handvoll weitere Bergankünfte
Präsentation Vuelta a España 2013: Kletterei pur - Angliru und zwei Handvoll weitere Bergankünfte

Die Streckenkarte mit allen Etappen der Vuelta a España 2013
Die Streckenkarte mit allen Etappen der Vuelta a España 2013

Vuelta a España 2013: Höhenprofil der 1. Etappe
Vuelta a España 2013: Höhenprofil der 1. Etappe

Vuelta a España 2013: Höhenprofil der 2. Etappe
Vuelta a España 2013: Höhenprofil der 2. Etappe


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