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Tour de Wallonie Tour de Wallonie: Zeitbonus für Gewinn der letzten Etappe bringt Russell Downing noch den Gesamtsieg |
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| 28.07.2010 | ||
Tour de Wallonie: Zeitbonus für Gewinn der letzten Etappe bringt Russell Downing noch den GesamtsiegInfo: Tour de Wallonie (2.HC)Autor: Felix Griep (Werfel) Lontzen, 28.07.2010 – Es war wie an allen anderen Tagen der Tour de Wallonie zuvor auch: Der Tagessieger durfte zwei Mal jubeln, übernahm dieser doch jeweils auch Platz eins in der Gesamtwertung. Für Russell Downing (Team Sky) war der Erfolg auf der letzten Etappe daher gleichbedeutend mit dem Gesamtsieg der Rundfahrt, den er dank der Siegbonifikation zwei Sekunden vor Marco Marcato (Vacansoleil) und drei Sekunden vor Laurent Mangel (Saur-Sojasun) erreichte. Am ersten Zwischensprint wechselt Führung von Mangel zu Marcato Die zwei schwersten Tage der Wallonien-Rundfahrt lagen hinter den Fahrern, die 5. Etappe hatte wieder ein Profil, das eher eine Sprintankunft erwarten ließ. Dennoch sollte ordentlich Bewegung ins enge Gesamtklassement kommen – und das schon nach nur 32,2 der 164,7 Kilometer von Chaudfontaine nach Lontzen. Dort gab es am ersten Zwischensprint Zeitgutschriften, durch die Laurent Mangel (Saur-Sojasun) virtuell die Führung verlor. Sein Teamkollege Jonathan Hivert siegte zwar, Marco Marcato (Vacansoleil) konnte als Zweiter aber doch seinen Rückstand von einer Sekunde in einen ebenso hohen Vorsprung umwandeln. Danach wurde ein Ausreißerduo fahren gelassen. Bis zu vier Minuten Vorsprung erhielten Julien Bérard (Ag2r) und Andy Cappelle (Verandas Willems), die den zweiten Sprint vor dem Feld erreichten. Alberto Ongarato (Vacansoleil) sicherte als Dritter die Führung von Marcato ab. An der letzten Bergwertung, der gut 50 Kilometer vor dem Ziel gelegenen Mur d'Eupen, kam es zu einer siebenköpfigen Verfolgergruppe, in der neben dem bei der ganzen Rundfahrt sehr aktiven Jan Bakelants (Omega Pharma-Lotto) und dem Deutschen Andreas Stauff (Quick Step) auch Mangel vertreten war. Doch Vacansoleil ließ diese Flucht nicht lange bestehen. Downing erklimmt mit Sieg noch Spitze der Gesamtwertung 40 Kilometer vor dem Ziel wurden Cappelle und Bérard vom Feld eingeholt, was direkt neue Angriffe bewirkte, in die auch wieder Bakelants involviert war. So kam es, dass bei der direkt folgenden ersten Zieldurchfahrt der letzte Zwischensprint zuerst von Angreifern erreicht wurde und keinen Einfluss auf den Kampf um den Gesamtsieg hatte. Vacansoleil und Quick Step vereitelten weitere Fluchtversuche, so dass es zum Massensprint aus dem wegen vieler Aufgaben nur noch rund 60 Fahrer großen Feld kam. Das Team Sky, das nur noch mit drei Fahrern angetreten war, zog den Sprint für Russell Downing an, der sich gegen Stefan Van Dijk (Verandas Willems) durchsetzte. Der Sieger der 2. Etappe legte Protest gegen Downing wegen "irregulären Sprintens" ein, der von der Jury jedoch abgelehnt wurde. So blieb es beim zweiten Saisonsieg des Briten, der schon einmal beim Critérium International seine Sprintstärke bewies. Dritter wurde Tony Gallopin (Cofidis), Vierter Wouter Weylandt (Quick Step), der die Punktewertung noch um einen Zähler an Van Dijk verlor. Und auch in der Gesamtwertung gab es einen finalen Führungswechsel. Zeitbonifikationen entscheiden die 37. Tour de Wallonie Auf den Plätzen 22 und 24 kamen Mangel und Marcato ins Ziel und waren damit beide geschlagen. Mangel ohnehin, da er seit dem ersten Zwischensprint eine Sekunde hinter Marcato lag, der nun aber wiederum von Downing überholt wurde. Der Tagessieger war gestern auch schon in der Spitzengruppe dabei, deren zehn Fahrer ohne Zeitgutschriften alle gleichauf gelegen hätten. Mit den zehn Sekunden Zeitgutschrift für den Sieg und insgesamt zwölf Bonussekunden zog Downing an allen vorbei und gewann die zweite Rundfahrt seiner Karriere nach der Tour of Ireland 2009. Marcato belegt mit nur zwei Sekunden Rückstand den zweiten Platz, Mangel wird Dritter. Alle anderen Wertungen blieben unverändert. Maxime Vantomme (Katusha) ist als Fünfter bester Nachwuchsfahrer, Jérémie Galland gewinnt die Sprint-, sein Team Saur-Sojasun die Mannschaftswertung. Die Bergwertung sicherte sich Grégory Habeaux (Verandas Willems). Für diese gab es heute nur noch an drei Stellen Punkte, nicht aber an der höchsten Stelle der Rundfahrt. Gegen Mitte der Etappe wurde die Botrange überquert, die mit 694 Metern gar die höchste Erhebung Belgiens ist. -> Zum Resultat und allen Endständen |
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28.07.2010 | |
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