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Alles wie 2014 in Rotterdam? Top3 des Vorjahres schon wieder vorne und Deutsche im UIV-Cup stark
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03.01.2015

Alles wie 2014 in Rotterdam? Top3 des Vorjahres schon wieder vorne und Deutsche im UIV-Cup stark

Info: Sixdays: Zesdaagse van Rotterdam 2015
Autor: Felix Griep (Werfel)



Rotterdam, 02.01.2014 – Eine 35-minütige Jagd hat in der 1. Nacht der Zesdaagse van Rotterdam noch nicht die Spreu vom Weizen trennen können; zumindest nicht in dem sonst von Sixdays gewohnten Maße. In der Nullrunde befinden sich noch sieben Teams und dennoch haben sich bereits die drei großen Favoriten auf den Gesamtsieg zu erkennen gegeben, die auch 2014 schon die Podiumsplätze belegten. Die Dänen Michael Mørkøv/Alex Rasmussen übernachten als Leader mit knappem Vorsprung auf die Titelverteidiger Iljo Keisse/Niki Terpstra und Jasper De Buyst/Kenny De Ketele. Im UIV-Cup erwischten die Vorjahressieger Hans Pirius/Sebastian Wotschke aus Deutschland einen fantastischen Start und müssen wohl nur noch die Dänen Simon Bigum/Elias Helleskov Busk fürchten.


Resultate: Profis | UIV-Cup | Sprinter
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Halbes Feld bleibt in Jagd zusammen
René Pijnen ist der unerreichte König des Rotterdamer Sechstagerennens. Die elf Siege, welche der Niederländer in den Jahren von 1972 bis 1985 einfuhr, sind einsamer Rekord. Jeweils dreimal bildete er mit Leon Duyndam, Danny Clarke und Patrick Sercu, der diesmal den Startschuss für die Profis gab, das siegreiche Duo. Keine anderen Fahrer-Kombinationen in der Geschichte dieser Sixdays waren so oft erfolgreich. Doch es gibt ein Kandidaten-Paar, das 2015 nachziehen könnte: Iljo Keisse und Niki Terpstra streben nach ihren Erfolgen von 2013 und 2014 den Hattrick an und untermauerten ihre Ambitionen zu Beginn der 1. Nacht gleich mit einem Sieg in der Mannschaftsausscheidung. Im folgenden Rundenzeitfahren mussten sie sich aber hinter vier Konkurrenz-Teams einreihen, von denen Michael Mørkøv/Alex Rasmussen die beste Zeit darboten. Die Dänen jubelten wenig später am Ende der Jagd – es gibt nur noch eine pro Abend, nicht mehr die Sixdays-üblichen zwei wie auch noch im Vorjahr in Rotterdam. Keisse/Terpstra sprinteten auf den vierten Platz und mussten ihren Führung abgeben. Dies allerdings nur wegen einer jetzt zu niedrigen Punktezahl, nicht etwa wegen eines Rundenverlustes. Einer oder mehrere davon wurden lediglich für sieben der 14 Mannschaften verzeichnet, der Rest bleibt theoretisch noch im Rennen um Gesamtsieg und Podiumsplätze.

Vorjahres-Top3 setzen sich trotzdem ab
Die Vorjahressieger Keisse/Terpstra und die Vorjahresdritten Mørkøv/Rasmussen hatten sich schon gut in Szene gesetzt, was den Vorjahreszweiten Jasper De Buyst/Kenny De Ketele noch nicht wirklich gelungen war, wobei sie nach ihrem zweiten Platz in der Ausscheidung auch in Zeitfahren und Jagd punkten konnten. De Buyst besserte den Kontostand im ersten Punkterennen der Fahrer mit den weißen Startnummern auf, für das er als Sieger die Höchstpunktzahl von 20 Zählern erhielt, wie sie bspw. auch für die Jagd vergeben werden. Das zweite Punkterennen, in dem die Fahrer mit schwarzen Startnummern antraten, setzte sich Jesper Asselman durch, der zuvor mit seinem Partner Wesley Kreder jedoch bereits zwei Runden verloren hatte. Nach diesen fünf Wettbewerben weisen Mørkøv/Rasmussen (54) die höchste Punktzahl auf, aber Keisse/Terpstra (49) und De Buyst/De Ketele (46) sind auf Tuchfühlung. Ihr Abstand zu den ebenfalls noch rundengleichen David Muntaner/Albert Torres (26), Wim Stroetinga/Yoeri Havik (20), Michel Kreder/Raymond Kreder (12) und Leif Lampater/Nico Heßlich (11) ist dagegen schon enorm. Die Profis bestritten außerdem zwei Derny-Rennen, deren Sieger Keisse und Michel Kreder waren. Doch diese zählen, auch das ist ein Unterschied zu früheren Austragungen, nicht für die Gesamtwertung, sondern nur für einen separaten „Derny Cup“.

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UIV-Cup: Pirius/Wotschke mit gutem Start ins Projekt Titelverteidigung
Das U23-Rennen in Rotterdam war 2014 eine eindeutige Angelegenheit: Hans Pirius und Sebastian Wotschke, damals beide 21 Jahre alt, lagen nach sechs Nächten vier Runden vor den ersten Verfolgern. Ein Jahr später mischten die deutschen Nachwuchsfahrer erneut schon in der 1. Nacht das Feld des UIV-Cups auf. In der halbstündigen Jagd konnten einzig die Dänen Simon Bigum/Elias Helleskov Busk, die in der aktuellen Saison Vierte in Gent und Zweite in Zürich waren, während Pirius/Wotschke ihren ersten Einsatz bestreiten, einen Rundenverlust vermeiden. Im Anschluss gab es ein Punkterennen, welches Pirius/Wotschke ebenfalls überlegen gewannen. Es gelang ihnen in dieser Prüfung sogar, das komplette Feld einmal zu überrunden, doch wurde diese Leistung nur mit zusätzlichen Punkten im laufenden Rennen vergütet und fand keine Berücksichtigung in der Gesamtwertung. Dort steht es nach Punkten 40 zu 24 für Pirius/Wotschke im Vergleich mit Bigum/Busk, ihren vermeintlich einzigen Gegnern auf dem Weg zum zweiten UIV-Cup-Triumph in Rotterdam.

-> Zum Gesamtstand und allen Resultaten des UIV-Cup

Sprinter: Niederlande gegen Griechenland statt Fahrer gegen Fahrer
Die Veränderungen am Rennprogramm bei den Zesdaagse betrifft nicht nur die Profis (eine statt zwei Jagden pro Abend, Derny-Rennen zählen nicht für Gesamtwertung). Das Format des „Sprint Cup“ wurde komplett geändert. Erkämpfte sich Jeffrey Hoogland vor einem Jahr noch den Sieg im Kampf gegen drei andere Fahrer, tritt er diesmal im Verbund mit Hugo Haak und Camiel Lok als Team Niederlande gegen die Griechen Ioannis Kalogeropoulos, Argyris Sotirakopoulos und Stelios Aggelidis an. Das erste Kräftemessen gab es im „Sprint 1-2-3“, wo die Fahrer beider Teams in jeweils drei Duelle aufgeteilt wurden. Zweimal gewannen Griechen, nur einmal ein Niederländer. Dafür hatte das Trio aus dem Gastgeberland später im Keirin und Teamsprint die Nase vorn und führt mit 16 zu 11 Punkten auch in der Summe aller Ergebnisse.

-> Zum Gesamtstand und allen Resultaten der Sprinter





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