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Kneisky/Mørkøv überholen am Sonntag mit Rundengewinn und Bonusrunde die Konkurrenz
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12.01.2015

Kneisky/Mørkøv überholen am Sonntag mit Rundengewinn und Bonusrunde die Konkurrenz

Info: Sixdays: Sixdays Bremen 2015
Autor: Felix Griep (Werfel) mit Informationen von Vor-Ort-Reporter Patrick Schröder (PS)



Bremen, 12.01.2014 – Einiges ist passiert am 4. Tag des Bremer Sechstagerennens. So markierte der Sonntag bereits das Ende des Frauen-Omniums, das wie vor zwei Jahren durch die Niederländerin Kelly Markus gewonnen wurde, der ein Pünktchen Vorsprung reichte. Im UIV-Cup schafften Simon Bigum/Elias Helleskov Busk scheinbar die Vorentscheidung, die Dänen liegen jetzt alleine in der Nullrunde. Bei den Sprintern gewann Tomás Babek alle Wettbewerbe und eroberte sich damit die Führung zurück. Im Profi-Sechstagerennen gelang es Morgan Kneisky/Jesper Mørkøv, das Feld der Favoriten "von hinten aufzurollen". Mit einem Rundengewinn in der Kleinen Jagd und einem weiteren Bonus machten sie aus einer Runde Rückstand zu ihren Konkurrenten eine Runde Vorsprung und setzten sich an die Spitze der Gesamtwertung.


Resultate: Profis | UIV-Cup | Sprinter | Frauen
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Kleine Jagd bringt Kneisky/Mørkøv einen Rundengewinn
Nach der kürzesten Nacht dieser Sixdays – am Samstag wurde bis weit nach Mitternacht gefahren und am Sonntag schon in der Mittagszeit wieder gestartet – lockerten die Profis erst einmal bei einem Ausscheidungsfahren ihre Beine, bevor es in die Große Jagd hineinging. Die Favoriten konnten oder wollten diesem Rennen noch nicht ihren Stempel aufdrücken und ließen es zu, dass Andreas Graf/Andreas Müller sich eine Runde entfernten und somit den Sieg einfuhren. Es war das erste Mal überhaupt bei dieser Austragung, dass die Österreicher in Bremen einen Wettbewerb für sich entschieden. Trotzdem liegen sie in der Gesamtwertung auf dem guten fünften Platz. Auf den Plätzen davor hatte sich noch nichts geändert, das sollte erst in der Kleinen Jagd passieren, in der nach weitgehend ausgeglichenem Verlauf gegen Ende Nick Stöpler/Nico Heßlich ein Rundengewinn gelang. Zu den späteren Siegern schlossen nur noch Morgan Kneisky/Jesper Mørkøv auf, während ein Gegenangriff von Leif Lampater/Wim Stroetinga, Marcel Kalz/Alex Rasmussen und Christian Grasmann/Marc Hester keinen Erfolg mehr brachte.

Verfolger mit einer Runde Rückstand, aber Boni in Reichweite
So rangierten nun vier Teams rundengleich an der Spitze des Klassements. Immer noch ganz vorne Kalz/Rasmussen, die bereits in der 3. Nacht ihre zweite Bonusrunde klargemacht hatten. Kneisky/Mørkøv standen jetzt auch ganz dicht davor, nur ein einziger Punkt fehlte zum Erreichen der 200er-Marke. Im 500 m Zeitfahren, das abermals Kalz/Rasmussen in Rekordzeit gewannen – ihre Samstagszeit verbesserten sie um 66 Tausendstel auf 27,504 km/h –, und im La-Ola-Sprint gingen der Franzose und der Däne noch leer aus. Erst im Derny-Finale, das Kneisky hinter Lampater als Zweiter abschloss, wurde der Bonus fällig, der sie zu den alleinigen Leadern machte. Der Rundenvorsprung ist aber möglicherweise nicht von langer Dauer, da Lampater/Stroetinga (176) und Grasmann/Hester (162) ebenfalls bald 200 Punkte erreichen dürften. Auch für die momentan zweitplatzierten Kalz/Rasmussen (242) ist noch ein weiterer Bonus möglich, wohingegen Kneisky/Mørkøv (203) es kaum noch zum nächsten Hunderter schaffen werden.

-> Zum Gesamtstand und allen Resultaten der Profis

Sprinter: Babek zieht ungeschlagen wieder an May vorbei
Samstag war nicht der stärkste Abend von Tomás Babek, doch am Sonntag holte sich der Tscheche die verlorene Führung sofort wieder zurück. Er erwies sich an diesem Tag sogar als unschlagbar. Wie gewohnt war Babek im Rundenrekordfahren der Beste und setzte sich daraufhin im Sprint vor Jan May und Matthew Rotherham durch. Damit war er schon wieder auf Platz eins geklettert. Durch weitere Erfolge im Keirin und Teamsprint vergrößerte sich der Abstand zwischen Babek und May noch auf vier Punkte. Rotherham auf Platz drei hielt den Abstand zu May bei zehn Punkten, zu Babek fehlen dem Briten jetzt aber schon 14.

-> Zum Gesamtstand und allen Resultaten der Sprinter

UIV-Cup: Rundengewinn für Bigum/Busk ist wohl die Vorentscheidung
Die zweite der drei Etappen im UIV-Cup war ziemlich sturzreich, dreimal kamen Fahrer zu Fall, doch zog sich offenbar niemand schwerere Verletzungen zu, so dass alle 24 Fahrer das Ziel erreichten. Unmittelbar nach einem der Stürze gelang zwei Teams ein Rundengewinn: Simon Bigum/Elias Helleskov Busk, die sich den zweiten Tagessieg sicherten, und Matthias Van Beethoven/Killian Michiels, die dadurch wieder Hoffnung schöpften, das Podium erreichen zu können. Denn die beiden Belgier rückten auf Rang vier vor und liegen nur noch eine Runde hinter Mathias Lindberg/Denis Rugovac und Stefan Schneider/Pascal Dieterich, die allerdings den Vorteil von deutlich mehr Punkten auf ihrer Seite haben. Noch größer ist allerdings die Ausbeute von Bigum/Busk, die durch das Distanzieren ihrer letzten Gegnern im Finale am Montag wohl souverän den Sieg unter Dach und Fach bringen dürften.

-> Zum Gesamtstand und allen Resultaten des UIV-Cup

Frauen: Markus gewinnt den Dreikampf gegen Pavlendova und Leth
Julie Leth, Kelly Markus und Alzbeta Pavlendova lagen nach dem ersten Tag des Omniums der Frauen punktgleich auf den ersten drei Plätzen und bildeten auch nach den letzten drei Wettbewerben am Sonntag das Podium. Ein dritter Platz im Scratch und der Gewinn des Punktefahrens brachten Markus zwischenzeitlich einen Vorsprung von zwei Punkten auf Pavlendova und fünf auf Leth ein. Als am Ende des entscheidenden Ausscheidungsfahrens nur noch drei Fahrerinnen übrigbleiben und es genau diese drei waren, war bereits klar, dass der Vorjahressiegerin Leth nur Platz drei bleiben würde. Nachdem dann die Dänin eliminiert wurde, stand der Gesamtsieg von Markus fest, die Pavlendova sogar den ersten Platz in dieser Disziplin überlassen konnte. Die Slowakin wies damit noch einen Punkt Rückstand auf und musste mit Rang zwei vorliebnehmen.

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