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Drei Dänen und drei Belgier sind in Kopenhagen die Favoriten des letzten Sechstagerennens der Saison
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04.02.2016

Drei Dänen und drei Belgier sind in Kopenhagen die Favoriten des letzten Sechstagerennens der Saison

Info: Sixdays: Københavnske 6-dagesløb 2016
Autor: Felix Griep (Werfel)



Kopenhagen, 04.02.2016 – Am heutigen Donnerstagabend beginnt in der Ballerup Super Arena das letzte Sechstagerennen der Saison 2015/16: der 54. københavnske 6-dagesløb. In Kopenhagen hoffen die Dänen darauf, dass Jesper Mørkøv in die Fußstapfen seines Bruders Michael treten und mit Alex Rasmussen die „Titelverteidigung“ erringen kann. Ihre härteste Konkurrenz kommt mit den Berlin-Siegern Kenny De Ketele/Moreno De Pauw aus Belgien, aber auch ein gemischtes Team aus Marc Hester und Jasper De Buyst hat große Ambitionen. Höhepunkte dieser Sixdays sind wieder die 75 Minuten lange Auftakt-Jagd und am Montag die Handicap-Jagd über 75 Kilometer.


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Ist Jesper Mørkøv bereit für die Nachfolge seines Bruders?
In den 80er Jahren bekam die dänische Fußballnationalmannschaft den Spitznamen „Danish Dynamite“ verliehen, als sie 1984 bei ihrer ersten Teilnahme an einer Europameisterschaft seit zwanzig Jahren bis ins Halbfinale vorstieß und sich 1986 erstmals überhaupt für eine Weltmeisterschaft qualifizierte. Hört man im Velodrom von Kopenhagen die Worte „Danish Dynamite“, geht es aber ziemlich sicher nicht um Fußball, sondern um die Radsportler Alex Rasmussen und Michael Mørkøv. Von 2009 bis 2011 gewannen sie ihr Heim-Rennen dreimal hintereinander und ließen im vorigen Jahr einen vierten gemeinsamen Sieg folgen. Ihre härtesten Wiedersacher waren 2015 Christian Grasmann und Jesper Mørkøv, die vor der Final-Nacht noch in Führung gelegen hatten. Weil Michael für sein neues Team Katusha ab Montag bei der Tour of Qatar im Einsatz sein wird, nimmt sein jüngerer Bruder Jesper in diesem Jahr den Platz an der Seite Rasmussens im Team Nr. 7 ein – diese Startnummer ist in Kopenhagen traditionell der aussichtsreichsten Paarung aus heimischen Fahrern vorbehalten und bringt natürlich eine enorme Erwartungshaltung mit sich. Dass Jesper diese erfüllen kann, muss er aber erst beweisen. Zwar hat der 27-Jährige in mittlerweile 30 Sechstagerennen reichlich Erfahrungen gesammelt, aber noch keinen Sieg feiern können.

Können De Ketele/Moreno De Pauw ihre Berlin-Form bewahren?
Dreimal war Jesper Mørkøv schon Zweitplatzierter eines Sechstagerennens, letztes Jahr in Kopenhagen sowie 2015 und 2016 jeweils mit Morgan Kneisky in Bremen. Bei bisher lediglich zwei Starts mit Rasmussen reichte es in den letzten Wochen in Rotterdam und Berlin nur für die Plätze vier und sieben. Auch aus diesem Grund fällt die Rolle der Topfavoriten nach ihrem souveränen Sieg in Berlin eher Kenny De Ketele/Moreno De Pauw zu. Jasper De Buyst, ein hochveranlagter Landsmann der beiden Belgier, bildet mit dem Dänen Marc Hester ein weiteres sehr starkes Duo. In der aktuellen Saison war De Buyst zuvor nur in Gent im Einsatz, wo er die beiden Jahre davor siegreich war. Hesters Name steht schon einmal in der Siegerliste von Kopenhagen, nachdem er und Iljo Keisse 2012 mit einem 6-Punkte-Vorsprung der Siegesserie von Rasmussen/Mørkøv ein Ende setzten. Neben Rasmussen/Mørkøv, De Ketele/De Pauw und De Buyst/Hester dürften auch Christian Grasmann/Marcel Kalz, Otto Vergaerde/Yoeri Havik und Nick Stöpler/David Muntaner eine Chance haben, um die vorderen Plätze mitzukämpfen.

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