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Eugenia Bujak triumphiert beim GP de Plouay, dem vorletzten Rennen der WWT
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27.08.2016

Eugenia Bujak triumphiert beim GP de Plouay, dem vorletzten Rennen der WWT

Info: Frauen: GP DE PLOUAY - BRETAGNE 2016 (1.WWT)
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



27.08.2016 - Beim UCI Women's WorldTour-Rennen GP de Plouay hat Eugenia Bujak (BTC City Ljubljana) ihren bislang größten Erfolg gefeiert. Die 27-jährige Polin setzte sich nach 121,5 Kilometern im Sprint der stärksten Fahrerinnen durch. Die italienische Meisterin Elena Cecchini (Canyon-SRAM) wurde Zweite, die Kanadierin Joëlle Numainville (Cervélo-Bigla) Dritte. Megan Guarnier (Boels-Dolmans) kam hinter Katarzyna Niewiadoma (Rabo-Liv) auf Platz fünf und verdiente sich so noch einige Punkte für die WWT-Gesamtwertung, die sie ohnehin schon gewonnen hat.


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Seit dem Crescent Women World Cup in Vargarda steht US-Meisterin Megan Guarnier als Premierengesamtsiegerin der UCI Women's WorldTour fest. Doch weder sie selbst noch ihre Mannschaft Boels-Dolmans hielten sich im vorletzten Rennen der Serie, das schon zum alten World Cup gehörte, zurück. Ganz im Gegenteil trugen die Frauen in den orangen Trikots wesentlich dazu bei, dass sich das Feld in der dritten von fünf Runden aufspaltete und die Gruppe mit den Favoritinnen vorne immer kleiner wurde. Unter anderem Nikki Harris beteiligte sich viel an der Tempoarbeit - jene Radcross-Expertin, die wir bald schon wieder auf ihrem angestammten Terrain werden beobachten können.

Kirchmann wird Opfer der Côte de Ty Marrec
Aus dem stark reduzierten Peloton heraus wagte Lucinda Brand (Rabo-Liv) einen Angriff, welcher aber rasch unterbunden wurde. Eine Runde später konnten sich Malgorzata Jasinska (Alé Cipollini) und Rozanne Slik (Liv-Plantur) absetzen. Sie erreichten die berühmte Côte de Ty Marrec, die auf jeder Runde überquert werden musste, als Erste, kurze Zeit später kamen die Verfolgerinnen jedoch wieder heran. Die letzten 13,9 Kilometer wurden eingeläutet und Leah Kirchmann (Liv-Plantur) startete eine Überraschungsattacke - überraschend deswegen, weil die Kanadierin sich in dieser Saison einen Namen als Sprinterin gemacht hat. Ihr wurde die Côte de Ty Marrec zum Verhängnis, dort schmolzen ihre gut 15 Sekunden Vorsprung sofort dahin.

Bujak erste polnische Siegerin auf Weltcup-Ebene
Der bis zu 10% steile Anstieg brachte die Spitzengruppe zum Zerbrechen, wobei auch Marianne Vos (Rabo-Liv), zweifache Siegerin von Plouay, zu den Zurückfallenden gehörte. Schon länger nicht mehr mit dabei war Weltmeisterin Elizabeth Armitstead (Boels-Dolmans), der die Affäre um ihre drei verpassten Doping-Tests vielleicht doch zugesetzt hat. Sechs Frauen, darunter Guarnier, verschafften sich einen Vorsprung. Auf der Abfahrt ins Ziel kamen einige andere wieder heran. So ergab sich ein auf voller Straßenbreite und offen gefahrener Sprint, der von Eugenia Bujak relativ klar gewonnen wurde. Die Vize-Landesmeisterin ist die erste Polin überhaupt, die ein Rennen auf Weltcup-Niveau für sich entscheiden kann. Guarnier bekam für ihren fünften Platz 60 Punkte - 10 mehr als Kirchmann für Platz sechs - und vergrößerte ihren Abstand zur Gesamtzweiten auf 342 Zähler.

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