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Italienerin Teocchi und belgischer Vorjahressieger Hermans gewinnen U23-Titel am 1. Tag der Radcross-EM
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29.10.2016

Italienerin Teocchi und belgischer Vorjahressieger Hermans gewinnen U23-Titel am 1. Tag der Radcross-EM

Info: Radcross-Europameisterschaft 2016 in Pontchâteau
Autor: Felix Griep (Werfel)



Pontchâteau, 29.10.2016 – Anders als vor einem Jahr Huijbergen, als alle fünf Rennen an nur einem einzigen Tag stattfanden, sind die Entscheidungen bei der Radcross-Europameisterschaft in diesem Jahr auf das Wochenende verteilt. Am Samstag standen zunächst die U23-Rennen auf dem Programm. Jenes der Männer endete mit der Titelverteidigung durch den Belgier Quinten Hermans, der in einem Sprint von fünf Fahrern zwei Niederländer und zwei Franzosen hinter sich ließ. Bei den jungen Frauen gelang der Italienerin Chiara Teocchi dagegen ein Solosieg mit einem Vorsprung von elf Sekunden auf die Französin Hélène Clauzel.


Cross Form Ranking:
Cants Chancen auf EM-Titelverteidigung stehen besser als die von Van der Haar


Solosieg für 19-jährige Italienerin Chiara Teocchi
Die Radcross-EM im westfranzösischen Pontchâteau begann bei freundlichem Herbstwetter mit dem Rennen des Nachwuchses der Frauen, an dem U23- und U19-Fahrerinnen gleichermaßen teilnahmen (eine weitere Unterteilung wie bei den Männern gibt es hier nicht). Nach dem Start dauerte es nicht lange, bis offensichtlich wurde, wer an diesem Tag die stärksten der 27 Starterinnen waren: die 19-jährige Italienerin Chiara Teocchi, Vorjahres-Achte und 2014 sogar Vierte, und die ein Jahr jüngere Französin Hélène Clauzel, die erstmals bei einer Europameisterschaft dabei war. In der dritten von sieben Runden auf dem 2,65 Kilometer langen Parcours schüttelten sie mit der Belgierin Laura Verdonschot die letzte Gegnerin ab. In Runde fünf fiel dann die Vorentscheidung, als Teocchi einen Vorsprung von acht Sekunden auf ihre Konkurrentin um die Goldmedaille herausholen konnte. Dieser Abstand wurde danach nicht mehr bedeutend größer, Clauzel konnte aber eben auch nicht aufholen und musste sich schlussendlich bei einem Rückstand von elf Sekunden mit Platz zwei abfinden, während Teocchi nun Europameisterin ist. 39 Sekunden nach der Siegerin kam es zu einem Sprint um die letzte Medaille, den die Tschechin Jana Czeczinkarova gegen die Italienerin Sara Casasola gewann. Die Schweizerinnen Nicole Koller und Lara Krähemann fuhren auf die Plätze sechs und acht und die Österreicherin Nadja Heigl wurde Elfte; Deutsche waren nicht angetreten.

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Zum Resultat Frauen U23

Belgier Quinten Hermans verteidigt seinen Titel im Sprint
Der Wettkampf der U23-Männer führte über zehn Runden und eine Distanz von gut 26 Kilometern, wurde aber erst auf den letzten Metern entschieden. Zwar gab es im Verlauf des Rennens einige Angriffe, doch niemand konnte sich vom Hauptfeld absetzen, das nur sehr langsam kleiner wurde. Nach sieben Runden waren 14 Mann beisammen, nach acht Runden kurzzeitig nur noch sieben und eine Runde vor Schluss wieder immerhin elf Fahrer. Die Franzosen waren noch zu viert und die Belgier sowie Niederländer jeweils zu dritt dabei – es schien, als neutralisierten sich diese drei Nationen gegenseitig. Auf der letzten Runde sorgten die beiden Niederländer Joris Nieuwenhuis und Sieben Wouters für eine weitere Selektion, die nur noch fünf Kandidaten für einen Sprint um die Medaillen übrig ließ. In diesem Sprint konnten Nieuwenhuis und Wouters die beiden Franzosen Clément Russo und Thomas Bonnet hinter sich lassen, erreichten aber nur Silber und Bronze, weil der Belgier Quinten Hermans schneller war. Dem 21-Jährigen gelang somit
die Verteidigung seines EM-Titels von 2015, den er als Solist mit 24 Sekunden Vorsprung eingefahren hatte. Hermans' Landsmann Eli Iserbyt, seines Zeichens amtierender U23-Weltmeister, verlor auf der finalen Runde den Anschluss an die Spitze und wurde mit 19 Sekunden Rückstand lediglich Zehnter. Mit Timon Rüegg und Manuel Müller belegten der beste Schweizer und der beste Deutsche die Plätze 18 und 25 von 43 Startern.

-> Zum Resultat Männer U23





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