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Van der Poel gewinnt drittes Superprestige-Rennen in Folge - Van Aert auch in Ruddervoorde geschlagen
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06.11.2016

Van der Poel gewinnt drittes Superprestige-Rennen in Folge - Van Aert auch in Ruddervoorde geschlagen

Info: Radcross: Hansgrohe Superprestige - Oostkamp/Ruddervoorde 2016



Ruddervoorde, 06.11.2016 - Mathieu van der Poel (Beobank-Corendon) dominiert weiter die Superprestige-Serie. Nach Siegen in Gieten und Zonhoven war der 21-jährige Niederländer auch in Ruddervoorde nicht zu schlagen. Auch nicht von Weltmeister Wout van Aert (Crelan-Vastgoedservice), der sich nach Kräften bemühte, Van der Poel wieder einzuholen, und dennoch mit dem zweiten Platz zufrieden sein musste (+0:29). Laurens Sweeck (Era-Circus) komplettierte die Top3, sodass das Podium identisch war mit dem der vorigen Superprestige-Stationen.


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Der goldene Oktober ist vorüber - regnerisch und kalt präsentierte sich der erste Superprestige im Monat November. Abgesehen vom Wetter aber blieb vieles beim Alten, vor allem an der Tatsache, dass momentan nur zwei Männer - Mathieu van der Poel und Wout van Aert - für Siege bei den großen Rennen infrage kommen, lässt sich nicht rütteln. Zwar versuchten Lars van der Haar (Giant-Alpecin), Europameister Toon Aerts (Telenet Fidea) und Michael Vanthourenhout (Marlux-Napoleon Games) am Anfang dem Wettkampf ihren Stempel aufzudrücken. Aber als Mathieu van der Poel an die Spitze kam und kurz darauf angriff, war es nur Wout Van Aert, der es mit ihm aufnehmen konnte. Und selbst der fand heute einfach nicht das richtige Mittel. Zwar holte er Van der Poel auf der vierten Runde wieder ein und wirkte danach sogar scheinbar überlegen. Aber ein Radwechsel ließ ihn erneut ins Hintertreffen geraten - und diesmal gab es gab es keinen Weg zurück zum niederländischen Meister.

Van Aert müht sich - aber es reicht nicht
Dessen Überlegenheit erscheint umso größer, wenn man bedenkt, dass er in der drittletzten Runde einen Fehler beging und an der Absperrung hängenblieb und kurze Zeit später sogar richtig zu Fall kam. Van Aert gab sich auch keineswegs geschlagen. Er tat alles, um die Lücke zu Van der Poel noch einmal zu schließen, es war nur einfach nicht genug. Erst als ihm auf der letzten Runde die Kette runterfiel, wusste er, es ist vorbei, wodurch dann noch eine halbe Minute Rückstand zustandekam. Der zweite Platz war ihm sowieso sicher, von hinten kam lange nichts - nur Laurens Sweeck, wieder einmal, deutete an, dass auch noch andere Teilnehmer mitgefahren waren. Sein dritter Superprestige-Sieg in Folge entfernte Van der Poel einen weiteren Punkt von Van Aert, es liegen jetzt also drei zwischen ihnen: 45 zu 42. Sweeck hat 39 Punkte auf dem Konto, aber das ist fast nebensächlich. Erwähnenswert am Rande ist hingegen das DNF von Tom Meeusen (Telenet-Fidea), da er gestern beim Waaslandcross seinen ersten Saisonsieg feierte.

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Frauen: Cant hat mit De Boer und Rückenschmerzen zu kämpfen
Anders als bei den Männern war die Siegerin des Frauenrennens eine andere als in Gieten und Zonhoven. Anstelle von Sanne Cant (IKO Enertherm-Beobank) stand diesmal Sophie de Boer ganz oben auf dem Podest, die vor wenigen Tagen ankündigte, sich von ihrer Mannschaft Kalas-NNOF zu trennen und mit einem Privatsponsor unterwegs sein zu wollen. Die Niederländerin fuhr zunächst einen kleinen Vorsprung heraus, aber Cant schien in der Lage, die Lücke zu schließen. Auf einmal jedoch "schoss" ihr etwas in den Rücken, wie sie später sagte, und sie konnte nicht mehr Vollgas geben. Platz zwei mit 57 Sekunden Rückstand reichten natürlich dennoch, um die Superprestige-Führung zu verteidigen. Die belgische Meisterin liegt gewaltige 11 Punkte vor ihrer Landsfrau Ellen van Loy (Young Telenet Fidea), die in Ruddervoorde Dritte wurde.

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U23: Hermans übernimmt die alleinige Führung
Bei den Männern U23 setzte sich zunächst Gieten-Sieger Joris Nieuwenhuis ab, dann erhielt er Gesellschaft von Weltmeister Eli Iserbyt und Europameister Quinten Hermans. Letztgenannter wagte einen Vorstoß und schüttelte Iserbyt und dann auch Nieuwenhuis ab. Sein zweiter Superprestige-Sieg in Folge war ihm bald nicht mehr zu nehmen, aber Iserbyt ermannte sich noch mal und belegte mit 15 Sekunden Rückstand den zweiten Platz. In der Gesamtwertung übernahm Hermans die alleinige Führung, die er zuvor mit Nieuwenhuis, am Ende Tagesdritter, geteilt hatte.

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Junioren: Kein Halten für Vandebosch
Bei den Junioren hieß der Tagessieger Toon Vandebosch. Der Belgier, der schon beim Bricocross Geraardsbergen erfolgreich gewesen war, fuhr gleich nach dem Start allen davon. Jelle Camps sicherte sich den zweiten Platz (+0:39) und behauptete so die Führung im Ridley Cup, wo Vandebosch mit 2 Punkten Rückstand auf Rang zwei liegt. Dritter des Tages wurde Niels Vandeputte (+0:54).

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Der nächste Superprestige-Wettkampf findet in einer Woche in Gavere statt.





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