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Sixdays Amsterdam laufen auf ein Duell zwischen De Ketele/De Pauw und Lampater/Kalz hinaus
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06.12.2016

Sixdays Amsterdam laufen auf ein Duell zwischen De Ketele/De Pauw und Lampater/Kalz hinaus

Info: Sixdays: Six Day Amsterdam 2016
Autor: Felix Griep (Werfel)



Amsterdam, 06.12.2016 – Für die Niederländer wird es wohl nichts zu holen geben beim diesjährigen Sechstagerennen in ihrer Hauptstadt Amsterdam. Nach der 1. Nacht belegen die heimischen Teams lediglich die Plätze sieben bis zehn, während vier ausländische Paare in den beiden Jagden jeweils einen Rundengewinn erzielten und zwei von ihnen überdies sogar schon eine Bonusrunde erreichten. Als Topfavoriten auf den Gesamtsieg haben sich die Belgier Kenny De Ketele/Moreno De Pauw und die Deutschen Leif Lampater/Marcel Kalz herauskristallisiert, die, nur durch neun Punkte getrennt, Erste und Zweite sind. Bei den Sprintern liegen nach den ersten Rennen die beiden Deutschen Joachim Eilers und Maximilian Levy auf den vordersten Positionen.


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Vier Teams verzeichnen Rundengewinne in der 1. Nacht
In der ersten Jagd, mit welcher die Sixdays von Amsterdam begannen, kannten die Topfavoriten Kenny De Ketele/Moreno De Pauw keine Zurückhaltung und zeigten sofort, dass der Gesamtsieg nur über sie gehen kann. Die Belgier schafften den ersten Rundengewinn des Rennens, bevor die Dänen Jesper Mørkøv/Marc Hester und die Deutschen Christian Grasmann/Maximilian Beyer nachzogen. Etwas später unternahmen De Ketele/De Pauw erneut einen Angriff, doch ein zweiter Rundengewinn sollte ihnen nicht gelingen und Mørkøv/Hester holten sich stattdessen den Jagdsieg. Für die zweite Jagd, die als letzter Wettbewerb dieser 1. Nacht stattfand, hatten sich Leif Lampater/Marcel Kalz fest vorgenommen, wieder zur Spitzengruppe aufzuschließen, was dem zweiten deutschen Paar dieses Sechstagerennens auch relativ problemlos gelang. Deutlich mehr Mühe hatten dagegen die Schweizer Tristan Marguet/Claudio Imhof, die sehr lange, letztlich aber vergebens gegen das Feld ankämpften und daher wie die meisten anderen Teams mit einer Verlustrunde zu Bett gehen mussten.

Hohe Punktausbeute für De Ketele/De Pauw und Lampater/Kalz
Neben zweiten und vierten Plätzen in den Jagden verbuchten De Ketele/De Pauw noch eine ganze Reihe weitere Top-Ergebnisse: In der Mannschaftsausscheidung sicherte der sprintstarke De Pauw den Sieg, im Rundenzeitfahren schafften sie es gemeinsam auf den zweiten Platz und im Derny-Rennen wurde De Ketele ebenfalls Zweiter. 121 Punkte sammelten sie insgesamt, was ihnen bereits eine Bonusrunde einbrachte. Selbiges gelang mit 112 Punkten auch Lampater, der die Longest Lap für sich entschied, und Kalz, die gemeinsam dritte Plätze in Ausscheidung und Zeitfahren erreichten. Bei Mørkøv/Hester und Grasmann/Beyer ist die Punktausbeute mit 76 bzw. 66 Zählern deutlich kleiner, weshalb sie im Gesamtstand eine Runde zurückliegen. Im Rest des Feldes, der zwei Runden zurückliegt, sind die spanischen Madison-Europameister Albert Torres/Sebastian Mora (91) die Punktbesten, gefolgt von Tristan Marguet/Claudio Imhof (87), den schnellsten Zeitfahrern des Tags, und Pim Ligthart/Jens Mouris (77), dem bestklassierten niederländischen Team.

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Sprinter: Eilers und Levy wie in London auf den Plätzen eins und zwei
Gut fünf Wochen, nachdem Joachim Eilers den Sprint-Wettkampf bei den Londoner Sixdays vor Maximilian Levy gewonnen hatte, stehen die Deutschen auch in Amsterdam schon wieder auf den ersten beiden Plätzen. Sechs Rangpunkte stehen für Eilers nach der 1. Nacht zu Buche, sieben sind es für Levy. Ein Selbstläufer wird ein erneuter deutscher Doppelerfolg aber wohl nicht, denn der Niederländer Jeffrey Hoogland (8 Punkte) und der Brite Matthew Rotherham (9), Drittplatzierter von London, befinden sich in Schlagdistanz. Nur der US-Amerikaner Nate Koch (15) und der zweite Niederländer Nils van 't Hoenderdaal (18) sind bereits aussichtslos in Rückstand. Eilers hatte zunächst souverän vor Levy das Rundenzeitfahren gewonnen, bevor sie im Sprint-Finale von Hoogland bezwungen wurden. Rotherham sorgte anschließend nach nur vierten Plätzen in den ersten beiden Disizplinen mit seinem Keirin-Sieg dafür, dass er im Gesamtstand Anschluss an die Besten hielt.

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