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Auch Grasmann/Beyer mischen nach 3. Nacht der Sixdays Amsterdam in der Nullrunde mit
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08.12.2016

Auch Grasmann/Beyer mischen nach 3. Nacht der Sixdays Amsterdam in der Nullrunde mit

Info: Sixdays: Six Day Amsterdam 2016
Autor: Felix Griep (Werfel)



Amsterdam, 08.12.2016 – In der 3. Nacht waren Kenny De Ketele/Moreno De Pauw und Leif Lampater/Marcel Kalz einmal nicht die absoluten Hauptdarsteller des Amsterdamer Sechstagerennens, auch wenn sie gewohnt stark punkteten und die Plätze eins und zwei verteidigten. Die Drittplatzierten Christian Grasmann/Maximilian Beyer konnten ihren Rundenrückstand auf die Top2 wettmachen und liegen zur Halbzeit somit ebenfalls in der Nullrunde. Davon sind Nick Stöpler/Roy Pieters und Yoeri Havik/Wim Stroetinga zwar weit entfernt, sie konnten aber als erste niederländische Teams Jagdsiege bei diesen Sixdays feiern. Bei den Sprintern verbuchten die Top3 aus den Donnerstags-Wettbewerb die exakt gleiche Punktzahl, so dass sich an der Spitze des Klassements keine Änderungen ergaben.


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Zwei Jagdsiege am bisher besten Tag der Niederländer
Rückstände von drei bis vier Runden hatten sich die vier niederländischen Teams an den ersten beiden Tagen der Sixdays Amsterdam eingehandelt und waren damit bereits früh außer Reichweite der Podiumsplätze geraten. Dass man in der Gesamtwertung keine entscheidende Rolle mehr spielt, kann einem aber auch gewisse Freiheiten eröffnen, die von den heimischen Fahrern in der 3. Nacht bestens genutzt wurden. In der 45-Minuten-Jagd, die diesmal wieder zuerst absolviert wurde, errangen Nick Stöpler/Roy Pieters den Sieg vor ihren Landsleuten Pim Ligthart/Jens Mouris. Niki Terpstra/Raymond Kreder hätten fast für einen Dreifacherfolg gesorgt, wurden aber im Endspurt von den Schweizern Tristan Marguet/Claudio Imhof knapp auf Position vier verwiesen. Yoeri Havik/Wim Stroetinga waren in diesem ersten Madison-Rennen noch nicht besonders in Erscheinung getreten, hatten dafür ihren großen Auftritt in der 20-minütigen Jagd zum Ende des Donnerstags. In diesem Rennen gelang ihnen als einzigem Team ein Rundengewinn und somit der Sieg, der den erfolgreichen niederländischen Abend perfekt abrundete.

Grasmann/Beyer trotz riesigem Punkterückstand in der Nullrunde
In der ersten Jagd hatten insgesamt sechs Mannschaften einen Rundengewinn gegenüber dem Rest des Feldes herausgefahren. Während Kenny De Ketele/Moreno De Pauw und Leif Lampater/Marcel Kalz zu jenem „Rest“ gehört hatten, befanden sich Christian Grasmann/Maximilian Beyer unter den „Ausreißern“ und ließen ihren Rundenzähler in der Gesamtwertung auf null fallen. Doch obwohl nun rundengleich, sind die beiden Deutschen noch immer weit von der Spitze entfernt. Mit ihren 207 Punkten liegen sie 151(!) Zähler hinter den Führenden De Ketele/De Pauw, die zum dritten Mal die Mannschaftsausscheidung und zum zweiten Mal ein Derny-Rennen für sich entschieden. Lampater/Kalz blieben in dieser Nacht zwar sieglos, sammelten durch zahlreiche zweite Plätze (Mannschaftsausscheidung, 200 Meter Zeitfahren, Longest Lap, kleine Jagd) nur zwei Punkte weniger als die vor ihnen liegenden Belgier. 358 zu 320 steht es nach Punkten jetzt zwischen De Ketele/De Pauw und Lampater/Kalz. Noch mehr Spannung bietet der Kampf um Rang vier, denn Marguet/Imhof (266 Punkte), Havik/Stroetinga (241), Ligthart/Mouris (233) und Jesper Mørkøv/Marc Hester (228) liegen allesamt zwei Runden hinter den Top3.

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Sprinter: Levy weiter einen Punkt vor Hoogland und drei vor Eilers
Nachdem er in der 2. Nacht einige Mühe hatte und vom ersten auf den dritten Rang zurückgefallen war, machte Joachim Eilers am Donnerstag wieder eine deutlich bessere Figur. Im 200 Meter Zeitfahren war er fast ein Zehntel schneller als Maximilian Levy und gewann im Anschluss auch das Sprintfinale in einer engen Entscheidung gegen seinen Landsmann. Doch im Keirin landete Eilers dann überraschend nur auf dem letzten Platz und hatte damit am Ende aus allen drei Wettbewerben des Tages ebenso viele Punkte erhalten wie der Keirin-Vierte Levy. Genau wie die beiden Deutschen standen auch bei Jeffrey Hoogland acht Punkte zu Buche, der Niederländer war Dritter im Zeitfahren, Dritter im Sprint und hinter seinem Landsmann Nils van 't Hoenderdaal Zweiter im Keirin. Die Punkteunterschiede zwischen den ersten drei Positionen der Gesamtwertung blieben daher unverändert: Hoogland und Eilers liegen einen bzw. drei Punkte hinter Spitzenreiter Levy.

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U21: Britischer Doppelsieg im dreitägigen Nachwuchs-Wettkampf
In dieser dritten Nacht ging bereits der Nachwuchs-Wettbewerb zu Ende – dreimal hatten die U21-Fahrer vor den Profis jeweils eine Jagd über 200 Runden ausgetragen. Am Ende waren zwei britische Paare rundengleich, doch die Entscheidung zu Gunsten von Matthew Bostock/Joe Holt fiel recht deutlich aus, da sie mit 71 zu 33 Punkten ihren Landsleuten Andy Brown/Joe Nally klar überlegen waren. Mit jeweils einer Runde Rückstand folgen auf den Plätzen drei bis fünf die Belgier Bryan Boussaer/Jules Hesters, die Niederländer Vincent Hoppezak/Maikel Zijlaard und die Deutschen Sebastian Schmiedel/Max Sommerfeld.

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