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Grasmann, Lampater und Kalz streben alle nach einem weiteren Sieg bei den Bremer Sixdays
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12.01.2017

Grasmann, Lampater und Kalz streben alle nach einem weiteren Sieg bei den Bremer Sixdays

Info: Sixdays: Sixdays Bremen 2017
Autor: Felix Griep (Werfel)



Bremen, 12.01.2017 – Nur zwei Tage nach dem Finale des Sechstagesrennens von Rotterdam beginnen in Bremen heute Abend bereits die nächsten Sixdays. Auf der 166,6 Meter kurzen Bahn in der ÖVB-Arena gehen Christian Grasmann und Kenny De Ketele nicht nur als Titelverteidiger, sondern auch als Topfavoriten an den Start. Zu ihren größten Widersachern dürften Leif Lampater/Wim Stroetinga und Marcel Kalz/Iljo Keisse gehören; Paare also, zu denen ebenso jeweils ein Deutscher gehört, der in Bremen schon ganz oben auf dem Podest stand und dies sicherlich liebend gerne wiederholen würde.


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Gelingt Grasmann/De Ketele das seltene Kunststück der Titelverteidigung?
Bei den Sixdays Bremen 2016 waren Christian Grasmann/Kenny De Ketele nur das Team mit den viertmeisten Punkten, und dennoch holten sie sich den Sieg, der damals in seinem 60. Sechstagerennen Grasmanns erster überhaupt war. Vor wenigen Tagen hat der 35-jährige Deutsche in Rotterdam an der Seite von Roger Kluge seinen zweiten errungen. Ginge es nach Grasmann, sollte nun natürlich am besten sofort der dritte folgen. Dann aber nicht mit Kluge, der für sein neues Team Orica-Scott die Tour Down Under bestreitet, sondern wieder mit dem Belgier De Ketele, der in Rotterdam zwar ungewohnter Weise das Podium verpasste, dessen Klasse aber natürlich unbestritten bleibt. Bei einer erfolgreichen Titelverteidigung wären Grasmann/De Ketele übrigens erst das vierte Team nach Peter Post/Patrick Sercu (1969, 1970), Wilfried Peffgen/Albert Fritz (1977, 1978) und Andreas Kappes/Etienne De Wilde (1991, 1992), dem in Bremen zwei Siege in Folge gelingen. Eine „halbe“ Titelverteidigung gab es zuletzt 2012, als Robert Bartko seinen Vorjahreserfolg mit einem anderen Partner (Peter Schep; 2011 noch Robert Bengsch) wiederholte.

Starke Konkurenz: Lampater/Stroetinga, Kalz/Keisse und Mørkøv/Havik
Ein Team, das bei den 53. Bremer Sixdays zu den härtesten Gegnern von Grasmann/De Ketele zählen wird, ist sicher das deutsch-niederländische Gespann Leif Lampater/Wim Stroetinga. Sie hatten 2014 in Bremen gesiegt und standen 2015 als Dritte noch einmal gemeinsam auf dem Podium. Für Lampater stehen insgesamt sogar schon acht Podiums-Platzierungen zu Buche, darunter ein weiterer Sieg 2009 mit Erik Zabel. Beide haben auch in dieser Saison schon Top-Resultate erzielt: Lampater in Amsterdam (Zweiter mit Marcel Kalz) und Stroetinga in Rotterdam (Dritter mit Dylan van Baarle). Ein weiteres höchst interessantes Paar bilden Kalz und Iljo Keisse, die in Bremen ebenfalls schon siegten – der Deutsche 2013 mit Franco Marvulli sowie 2015 mit Alex Rasmussen und der Belgier anno 2008 mit Bartko. Bremen ist nach Gent (Dritter mit Elia Viviani) erst Keisses zweites Sechstagerennen in dieser Winter-Saison, und wahrscheinlich auch das letzte. Sollte es soweit kommen, wäre es seine erste sieglose Saison überhaupt, seit der heute 34-Jährige 2005 seine ersten Sixdays-Erfolge gefeiert hatte. Neben diesen drei Favoritenteams – Grasmann/De Ketele, Lampater/Stroetinga und Kalz/Keisse – wäre vom restlichen Teilnehmerfeld wohl am ehesten Jesper Mørkøv/Yoeri Havik zuzutrauen, mit ums Podium zu fahren. Immerhin waren der Däne und der Niederländer in Bremen in den letzten beiden Jahren jeweils Zweite.

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