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Kalz/Keisse kurz vor Gesamtsieg bei den Sixdays Bremen – Fieber stoppt Titelverteidiger Grasmann
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17.01.2017

Kalz/Keisse kurz vor Gesamtsieg bei den Sixdays Bremen – Fieber stoppt Titelverteidiger Grasmann

Info: Sixdays: Sixdays Bremen 2017
Autor: Felix Griep (Werfel)



Bremen, 17.01.2017 – Trotz einer Runde und vielen Punkten Rückstand auf Rang eins bestanden nach dem Wochenende bei Christian Grasmann und Kenny De Ketele noch Hoffnungen auf eine Wiederholung ihres Vorjahressieges bei den Sixdays Bremen. Doch am Montag platze dieser Traum, weil Grasmann mit Fieber pausieren musste. Stattdessen stehen Marcel Kalz/Iljo Keisse jetzt erst recht kurz vor dem Gesamtsieg, denn in der 5. Nacht konnten sie ihren Vorsprung auf die übrigen Topteams nochmals ausbauen. In einem actiongeladenen Finale des U23-Wettkampfes konnten Moritz Augenstein/Moritz Malcharek den Sieg bejubeln, während Max Sommerfeld/Sebastian Schmiedel von Platz eins auf fünf abstürzten. Bei den Sprintern gehen Tomas Babek und René Enders punktgleich in die Final-Nacht.


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Grasmanns Krankheit kostet Vorjahressieger das Podium
Mit einem Mann weniger wurde am Montag in die 5. Nacht der Bremer Sixdays gestartet: Christian Grasmann war von der Rennärztin neutralisiert worden, weil er mit Antibiotika gegen ein plötzlich aufgetretenes Fieber behandelt werden musste. Kenny De Ketele konnte zwar an den Einzel-Wettbewerben teilnehmen, aber ohne Partner nicht an den Jagden. Für die beiden Madison-Rennen wurde den Vorjahressiegern jeweils eine Verlustrunde angerechnet, so dass sie nun vier Runden hinter den Führenden Marcel Kalz/Iljo Keisse liegen. Selbst das Podium wäre mindestens kaum noch aufholbare zwei Runden entfernt, sollte Grasmann am Dienstag wieder antreten können. Einen Rückschlag erlebten auch die Bremen-Sieger von 2014, Leif Lampater/Wim Stroetinga, die in der Großen Jagd einen Rundenverlust kassierten und daher nicht rundengleich mit den Spitzenreitern in die Final-Jagd gehen werden.

Vorentscheidung zu Gunsten von Kalz/Keisse gefallen?
Kalz/Keisse gewannen, neben der Großen Jagd, einmal mehr auch Ausscheidungsfahren und 500 Meter Zeitfahren und sind mit 356 Minuten das bis jetzt einzige Team, das schon drei Bonusrunden erhalten hat. Das wird Jesper Mørkøv/Yoeri Havik, die aktuell mit 222 Punkten und einer Runde Rückstand Rang zwei belegen, nicht mehr gelingen. Sie dürften schnell wieder von Lampater/Stroetinga überholt werden, die bei 283 Punkten stehen und mit einem weiteren Bonus auch nur noch eine Runde Rückstand aufweisen würden. Für Theo Reinhardt/Andreas Graf ist das Erreichen des Podiums mit derzeit 141 Punkten und zwei Runden Rückstand ziemlich unwahrscheinlich geworden – sie müssten dazu schon einem der vor ihnen liegenden Teams mindestens noch zwei Runden abnehmen.

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U23: Augenstein/Malcharek dominieren die Final-Jagd nach Belieben
Die Nachwuchsfahrer bestritten zunächst am Montagvormittag zwei Derny-Läufe und ein Punkterennen, was die Ausgangssituation für die abendliche Final-Jagd leicht änderte. Max Sommerfeld/Sebastian Schmiedel waren zwar immer noch Führende, ihr Vorsprung auf Moritz Augenstein/Moritz Malcharek aber von sieben auf einen Punkt gesunken. Die nach Punkten deutlich abgeschlagenen Richard Banusch/Christian Koch waren das dritte Team, das in der Nullrunde lag. In der einstündigen Jagd ging es dann aber keineswegs mehr um Punkte, denn sie wurde zu einer wahren Triumphfahrt von Augenstein/Malcharek, die ihren Gegnern überhaupt keine Chance ließen und sogar eine Doublette herausfuhren. Die beiden 19-Jährigen gewannen die Gesamtwertung des dreitägigen U23-Wettkampfes letztlich mit einer Runde Vorsprung auf Banusch/Koch und drei Runden Vorsprung auf die Drittplatzierten Luca Felix Happke/Arne De Groote. Sommerfeld/Schmiedel konnten nicht nur ihre Führung nicht verteidigen – sie wurden sogar viermal überrundet und landeten schlussendlich lediglich auf Gesamtrang fünf.

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Sprinter: Zweikampf zwischen Babek und Enders weiter völlig offen
Im Sprint ist am Dienstag ein Herzschlagfinale zu erwarten, denn die Sieganwärter Tomas Babek und René Enders sind zum ersten Mal punktgleich. Nach zwei gewonnen Zeitfahren – eines am Vormittag und eines am Abend – , bei denen sein Konkurrent nur Zweiter respektive Dritter wurde, lag Enders zwischenzeitlich mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze, doch Babek schlug zurück. Der Tscheche bezwang Enders im Sprint und platzierte sich auch im von Moritz Meißner gewonnen Keirin als Vierter direkt vor ihm, so dass Punktgleichheit erreicht war.

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