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Annemarie Worst at her Best – Niederländerin holt U23-Gold bei Radcross-WM
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28.01.2017

Annemarie Worst at her Best – Niederländerin holt U23-Gold bei Radcross-WM

Info: RADCROSS-WELTMEISTERSCHAFT 2017 IN BIELES
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Bieles, 28.01.2017 – Bei der Radcross-Weltmeisterschaft in Luxemburg hat die Niederländerin Annemarie Worst das Rennen der unter 23-jährigen Frauen gewonnen. Die 21-Jährige, die zuletzt Dritte beim Weltcup-Finale in Hoogerheide war, setzte sich mit zehn Sekunden Vorsprung auf US-Landesmeisterin Ellen Noble durch. Bronze ging an Titelverteidigerin Evie Richards aus Großbritannien (+0:26). Mit-Favoritin Laura Verdonschot (Belgien) wurde Vierte.


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Zweite WM für U23-Frauen
Die Weltmeisterschaft, die im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurde, ist eine der wenigen Gelegenheiten für 17- bis 22-jährige Radcross-Spezialistinnen, sich nur mit Gleichaltrigen zu messen. Selbst bei nationalen Meisterschaften werden immer noch in der Regel kombinierte Elite-U23-Rennen ausgetragen. Die jungen Athletinnen sind daher wettkampfstärker und technisch versierter, als man es vielleicht erwarten würde. Auf dem eisglatten, tückischen Parcours in Bieles hatten zwar auch sie ihre Probleme, aber insgesamt kam zu nicht ganz so vielen Stürzen wie zuvor bei den Junioren. Schnell kristallisierten sich die drei Stärksten heraus: Evie Richards – die Titelverteidigerin –, Annemarie Worst – Mountainbikerin, die im Januar querfeldein starke Resultate einfuhr – und US- sowie Panamerikameisterin Ellen Noble, die als Gesamtsechste den Weltcup im Bereich U23 gewonnen hatte, wovon aber kaum jemand Notiz nahm.

Der Dreikampf wird zum Duell
Laura Verdonschot, nicht erst seit ihrem phänomenalen Auftritt bei der belgischen Meisterschaft eine Titelkandidatin, bemühte sich zwar zur Spitze aufzuschließen, kam aber schwer zu Fall. Pech hatte auch Evie Richards, in Form eines platten Reifens, durch den sie mehrere Positionen verlor. Zwar kämpfte sie sich zurück, sah Worst und Noble aber trotzdem erst im Ziel wieder. Die beiden lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem die US-Amerikanerin als Erste eine Vorentscheidung suchte. Auf der letzten Runde zog sie die Temposchraube an und zwang Worst beinahe in die Knie. Die Niederländerin weigerte sich jedoch klein beizugeben und zog ihrerseits auf und davon, als Noble in einer Abfahrt die falsche Linie erwischte. Noble büßte jetzt für ihren Effort, hatte ihrer Konkurrentin nichts mehr entgegenzusetzen. Über Silber freute sie sich dennoch gewaltig, ebenso wie Richards über die Bronzemedaille. Worsts Sieg war ein Trost für die erfolgsverwöhnten Niederländer, die im Juniorenrennen überhaupt nichts gerissen hatten. Beste deutschsprachige Fahrerin war die Schweizerin Nicole Koller auf Rang 14.

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Annemarie Worst at her Best - U23-Gold geht in die Niederlande
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