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Buchanan und Beckeman sind 4X-Weltmeister – Fruhwirth holt Bronze
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25.08.2017

Buchanan und Beckeman sind 4X-Weltmeister – Fruhwirth holt Bronze

Info: MTB-WELTMEISTERSCHAFT FOUR CROSS 2017 IN VAL DI SOLE
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Val di Sole, 25.08.2017 – Bei der Four Cross WM im norditalienischen Val di Sole hat Caroline Buchanan ihren Titel verteidigt und ist zum insgesamt fünften Mal Weltmeisterin in dieser Disziplin geworden. Die 26-jährige Australierin setzte sich im Finale gegen die Tschechin Romana Labounkova und die Österreicherin Helene Valerie Fruhwirth durch. Bei den Männern holte sich Felix Beckeman die Goldmedaille – als erster Schwede überhaupt. Quentin Derbier (Frankreich) und Giovanni Pozzoni (Italien) wurden Zweiter und Dritter.

Val di Sole zum Dritten
Vor Jahren schon verschwand Four Cross vom UCI Weltcup-Kalender, um einer relativ wenig beachteten Nachfolgeserie Platz zu machen – aber die alljährliche WM gibt es immer noch. Schon zum dritten Mal in Folge fand sie im Val di Sole im Trentino statt, wo es einen permanenten Parcours, noch dazu einen mit 600 Metern besonders langen gibt. Die parallele bzw. leicht zeitversetzte Austragung des MTB-Weltcup-Finals sorgte für garantiertes Zuschaueraufkommen.

Buchanan überragend, Meyer Fünfte
Bei nur 8 Finalteilnehmerinnen waren die Endrunden für die Damen eine sehr kurzweilige Angelegenheit: Man startete direkt mit den Halbfinals, wo die beiden Deutschen Franziska Meyer und Jessica Schmulbach in Person von Titelverteidigerin Buchanan und Titelkandidatin Fruhwirth eine enorm schwere Aufgabe vorgesetzt bekamen. Immerhin wurde Meyer, die Überraschungs-Vizeweltmeisterin von 2016, später bravourös Fünfte, d. h. Siegerin im kleinen Finale.
Im zweiten Halbfinale qualifizierte sich wie erwartet Romana Labounkova sowie die Britin Natasha Bradley. Im Finale hatte dann aber keiner auch nur den Hauch einer Chance gegen Caroline Buchanan. Die Four Cross-Weltmeisterin von 2009, 2010, 2013 und 2016, die auch schon mehrfach bei BMX-WMs Gold holte, erwischte einen grandiosen Lauf. Labounkova schaffte es im Gegensatz zum Vorjahr aufs Podium und Helene Valerie Fruhwirth durfte sich über ihre erste WM-Medaille freuen.

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Last nicht mit Medaille belohnt
Fruhwirth lieferte damit das Resultat ab, das viele von ihrem Landsmann Hannes Slavik erhofft hatten. Der Vizeweltmeister von 2016 schaffte es diesmal aber nicht ins Finale und musste sich mit Platz fünf (Platz eins im kleinen Finale) begnügen. Julian Neubauer, der zweite Österreicher im Bunde, wurde Sechzehnter.
Damit war er nur einen Platz schlechter als der frühere Weltmeister Aiko Göhler, der auch nicht so weit kam, wie vom BDR erwartet. Hingegen gelangen Benedikt Last mehrere sehr gute Läufe, die ihn sogar ins große Finale brachten. Unter anderem hatte er keinen Geringeren als Titelverteidiger Mitja Ergaver (Slowenien) im Viertelfinale ausgeschaltet.
Am Ende konnte Last gegen Felix Beckeman und den Franzosen Quentin Derbier keine Akzente setzen und auch der Italiener Giovanni Pozzoni war noch schneller – wofür er von seinen Landsleuten vor Ort gefeiert wurde wie ein Sieger. Beckeman ist nicht nur der erste 4X-Weltmeister aus Schweden, er ist der erste Schwede auf dem WM-Podium.
Die anderen Deutschen Daniel Anger, Jonas Gauss, Ingo Kaufmann und Marvin Schaupp belegten die Plätze 18, 24, 29 und 31 in dem 32 Fahrer großen Teilnehmerfeld. Der einzige Schweizer, Simon Waldburger, blieb vielleicht etwas unter seinen Möglichkeiten und wurde 26ter.

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