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Sam Bennett gewinnt Feiertagsrennen vor Bauhaus, Greipel und Kittel
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03.10.2017

Sam Bennett gewinnt Feiertagsrennen vor Bauhaus, Greipel und Kittel

Info: Sparkassen Münsterland Giro 2017 (1.HC)
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Münster, 03.10.2017 – Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) hat den Sparkassen Münsterland Giro (1.HC) gewonnen und dabei seinen sechsten Saisonerfolg gefeiert. Der 26-jährige Ire setzte sich nach 197,7 Kilometern im Foto-Finish vor Phil Bauhaus (Sunweb) und dem zweifachen Sieger André Greipel (Lotto-Soudal) durch. Vierter des Massensprints wurde Marcel Kittel (Quick-Step Floors), der ebenfalls schon zweimal in Münster gewinnen konnte.

Fluchtgruppe mit Zugpferd Tony Martin
Der 3. Oktober und der Münsterland Giro – das sind zwei, die sich gefunden haben. Seit 2006 findet das Traditionsrennen stets am deutschen Nationalfeiertag statt. Das Wetter entsprach diesmal nicht ganz den Vorstellungen vom goldenen Oktober, sondern eher denen des launischen und windigen Aprils, aber immerhin gegen Ende der Veranstaltung ließ die Sonne sich dauerhaft blicken. Der Rennverlauf war sehr klassisch, d.h. er hielt praktisch keine Überraschungen bereit. Immerhin wies die Fluchtgruppe des Tages einen sehr prominenten Namen auf, den des mehrfachen Zeitfahrweltmeisters Tony Martin (Katusha-Alpecin), der gleich nach dem Start angriff und sich zusammen mit Carl Soballa vom LKT Team Brandenburg absetzte. Es kamen auch noch Luca Henn (Lotto-Kern Haus) und der Niederländer Etienne van Empel (Roompot-Nederlandse Loterij) hinzu, während Awet Habtom Tekle (Bike Aid) und Sergey Nikolaev (Gazprom-Rusvelo) ihren Versuch, nachträglich zur Spitzengruppe aufzuschließen, abbrachen.

Rätselraten nach dem Zieleinlauf
Vier Berg- und vier Sprintwertungen galt es im Laufe der fast 200 Kilometer zwischen Wadersloh und dem Ziel in Münster zu absolvieren. Fast alle machten die fünf Ausreißer unter sich aus. Carl Soballa gewann drei der Bergpreise und eine Sprintwertung, Luca Henn holte sich zwei Zwischensprints und eine Bergwertung. Bei der vierten und letzten Sprintwertung, der ersten Zielpassage, lag kein Ausreißer mehr vorn – aber so weit sind wir ja noch nicht. Erst einmal sei darauf hingewiesen, dass der Vorsprung, der maximal knapp fünf Minuten betrug, vom Hauptfeld sehr genau kontrolliert und gekonnt reduziert wurde. Als 45 Kilometer vor dem Ziel keine Minute mehr übrig war, attackierte Soballa. Tony Martin konterte und gemeinsam fuhren sie noch über 20 Kilometer vor dem Feld her. Dann sorgten Quick-Step Floors, LottoNL-Jumbo, Lotto-Soudal und Bora endgültig für ein geschlossenes Peloton. Auf den verbliebenen Kilometern durch Münster hielt Bora-Hansgrohe alles zusammen und wurde am Ende dafür auch belohnt. Allerdings dauerte es viele Minuten, bevor der Sieger endlich feststand, so knapp war offenbar der Ausgang und so wenig eindeutig selbst das Zielfoto. Für Sam Bennett war es der sechste Saisonerfolg, nachdem er zuletzt zwei Etappen der Czech Cycling Tour gewonnen hatte. Das Feld streckte sich im schnellen Finale derart in die Länge, dass einzelne Sekundenabstände gemessen wurden.

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