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Mathieu van der Poel feiert bei der DVV trofee in Essen seinen 16. Saisonsieg
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09.12.2017

Mathieu van der Poel feiert bei der DVV trofee in Essen seinen 16. Saisonsieg

Info: Ranglisten DVV verzekeringen trofee 2017/18
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Essen, 09.12.2017 - Mathieu van der Poel (Beobank-Corendon) hat erstmals als Elite-Fahrer das C1-Rennen in Essen gewonnen. Der Europameister finishte mit 23 Sekunden Vorsprung vor dem zweitbesten Fahrer, Laurens Sweeck (Era-Circus), und baute so auch seine Führung in der DVV verzekeringen trofee aus. Toon Aerts (Telenet-Fidea) komplettierte das Podest (+0:42).


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Dreifacher Sieger verzichtet
Weltmeister Wout van Aert, der Sieger der vergangenen drei (!) Austragungen, verzichtete diesmal auf einen Start in Essen und zog einen Verbleib im Trainingslager vor. Insofern stand für Mathieu van der Poel die Tür zum 16. Saisonerfolg weit offen. Am Anfang setzte sich aber erst mal sein Teamkollege Tom Meeusen (Beobank-Corendon in Szene, der in der Nähe zu Hause ist und in diesem Winter noch keine herausragenden Leistungen zeigen konnte. Leider stoppte ein Fahrfehler mit anschließendem Defekt diese Hauruck-Aktion und so setzte sich nach einer Runde doch Van der Poel an die Spitze. Obwohl sein Vorsprung in der DVV trofee-Gesamtwertung nach Siegen in Oudenaarde und Hamme bequeme eindreiviertel Minuten betrug, ließ er die Bonussekunden am Zwischensprint nicht links liegen und sicherte sich deren 15.

Sweeck bleibt Van der Poel auf den Fersen
Dafür dass der niederländische Meister nicht schon jetzt zu einer Solo-Fahrt aufbrechen konnte, sorgte Laurens Sweeck. Der bald 24-jährige Belgier nutzte einen Materialposten-Stopp von Van der Poel, um aufzuschließen. Allzu lange konnte er sich jedoch nicht vorne halten, alleine die technische Überlegenheit seines Begleiters z. B. an den Hinternisbalken sorgte immer wieder für Lücken. Sweeck schaffte es immerhin bis fast zum Schluss, Mathieu van der Poel im Blick zu behalten. Erst auf der letzten Runde büßte er etwas mehr ein. Der Niederländer nutzte das entspannte Finale, um noch einen Tailwhip für die Galerie auszupacken. Es war sein erster Sieg als Elite-Fahrer in Essen. 2011 hatte er das Juniorenrennen dort gewonnen. Lars van der Haar (Telenet) wurde heute hinter den Teamkollegen Toon Aerts und Corné van Kessel Fünfter, was reichte, um den zweiten Gesamtrang zu verteidigen. Die Differenz gegenüber Van der Poel beträgt jetzt gute drei Minuten. Aerts löste Van Aert als Gesamtdritten ab (+03:15).

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Frauen: Cants fünfter Sieg, Comeback Ferrand Prévot
Das Frauenrennen gewann Welt- und Europameisterin Sanne Cant (Beobank-Corendon) - zum fünften Mal nach 2012, 2013, 2015 und 2016. Schon auf der ersten Runde gab sie das Tempo vor, dem lediglich Nikki Brammeier folgen konnte. Im Finale schüttelte Cant die britische Meisterin ab und fuhr noch 9 Sekunden Vorsprung heraus. US-Meisterin Katherine Compton tat zu keinem Zeitpunkt um den Sieg mit, verteidigte aber mit Platz drei und 25 Sekunden Rückstand locker die Gesamtführung in der IJsboerke Ladies Trophy. Die frühere Weltmeisterin Pauline Ferrand Prévot bestritt in Essen ihr erstes Querfeldeinrennen seit zwei Jahren und kam prompt, trotz der schlechten Startposition, auf Platz vier.

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U23: Iserbyt gewinnt nach Hamme auch Essen
Bei den Männern U23 lieferte Eli Iserbyt (Marlux-Napoleon Games) sich ein langes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Landsmann Thijs Aerts (Telenet Fidea), aber anderthalb Runden vor Schluss konnte der Europameister sich doch noch absetzen. Aerts wurde mit 37 Sekunden Rückstand Zweiter und mit Yannick Peeters (Pauwels Sauzen Vastgoedservice) kam noch ein weiterer Belgier aufs Podium (+0:46). Iserbyt wiederholte damit seinen Sieg aus dem Vorjahr und er baute die Gesamtführung in der DVV trofee auf fast 5 Minuten aus. Zuletzt hatte er auch den Flandriencross in Hamme gewonnen.

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Deutsche Nachwuchsfahrer stark
Der Sieger in der Kategorie "nieuwelingen" (Debütanten) hieß ebenfalls genauso wie vor zwei Wochen in Hamme: Thibau Nys. Der Sohn von Radcross-Legende Sven Nys machte sich schon auf der ersten Runde auf und davon. Überraschender Zweiter wurde Tim Neffgen aus Deutschland. Das Rennen zählte nicht für die Gesamtwertung der Debütanten.

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Ein Juniorenrennen gab es in Essen auch, allerdings existiert keine DVV trofee für die U19-Kategorie. Der Belgier Jarno Bellens, der kürzlich auch in Hasselt triumphiert hatte, feierte einen Start-Ziel-Sieg vor den Niederländern Pim Ronhaar und Ryan Kamp. Auf Platz sechs: der Deutsche Tom Lindner.

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Mathieu van der Poel feiert bei der DVV trofee in Essen seinen 16. Saisonsieg
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