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Viele ungewohnte Fahrerpaarungen beim 56. Kopenhagener Sechstagerennen
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01.02.2018

Viele ungewohnte Fahrerpaarungen beim 56. Kopenhagener Sechstagerennen

Info: Sixdays: Six Day Copenhagen 2018
Autor: Felix Griep (Werfel)



Kopenhagen, 01.02.2018 – Mit einer 75 Minuten langen Eröffnungsjagd, die sicherlich gleich einmal relativ deutlich die Kräfteverhältnisse der Teams aufzeigen wird, beginnt heute Abend das letzte Sechstagerennen dieser Saison. Bei den Sixdays in Kopenhagen, die mit der Handicap-Jagd in der 5. Nacht auch noch ein weiteres besonderes Highlight bieten, gehören die heimischen Fahrer wie gewohnt zu den Favoriten, aber es wird sich diesmal höchstens einer von ihnen als Sieger krönen lassen können. Die besten Dänen haben in diesem Jahr nämlich alle Partner aus anderen Nationen. Zahlreiche Paarungen, die es so noch nie gegeben hat, erinnern an ähnliche Bedingungen bei den Sixdays Bremen vor wenigen Wochen.


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De Ketele, Mora und Lampater als Partner der besten Dänen
In den letzten zehn Jahren haben siebenmal rein dänische Paare den „Københavnske 6-dagesløb“ gewonnen, darunter auch in den letzten drei Jahren: 2015 triumphierten Alex Rasmussen/Michael Mørkøv, 2016 Jesper Mørkøv/Alex Rasmussen und 2017 Lasse Norman Hansen/Michael Mørkøv. Drei Siegerteams, vier Namen: Alex Rasmussen, der seine Karriere beendet hat, und Lasse Norman Hansen, der heute die 1. Etappe der Herald Sun Tour für sich entschied, fehlen in diesem Jahr. Dafür stehen die Brüder Michael und Jesper Mørkøv ebenso am Start wie Marc Hester, der 2012 gemeinsam mit dem Belgier Iljo Keisse in Kopenhagen gewonnen hatte – als Partner wurden ihnen aber allen ausländische Fahrer zugeteilt. Vorjahressieger Michael Mørkøv hat dabei mit dem Belgier Kenny De Ketele den vermeintlich besten Fang gemacht. Aber auch Jesper Mørkøv mit dem Spanier Sebastian Mora und Marc Hester mit dem Deutschen Leif Lampater haben hervorragende Leute an ihrer Seite, mit denen sie um den Sieg kämpfen können. Von diesen drei Paarungen hatte es einzig Lampater/Hester schon einmal gegeben, 2014 erreichten sie in Kopenhagen den dritten Platz. Vier weitere Dänen finden sich noch im Starterfeld, aber keiner von ihnen dürfte realistische Chancen auf das Podium haben. Jonas Aaen tritt mit dem Niederländer Melvin van Zijl an, Sebastian Lander mit dem Deutschen Nico Heßlich. Hinzu kommen noch die jungen Andreas Kron und Andreas Stokbro, die das einzige dänische Pärchen bilden.

Mit Havik/De Pauw und Selenati/Burkart weitere neue Paarungen
Obwohl von seinem angestammten Partner De Ketele getrennt, gehört Moreno De Pauw auch in Kopenhagen wieder mit zu den Favoriten. Der Däne spannt zum ersten Mal überhaupt mit dem Niederländer Yoeri Havik zusammen, der vor wenigen Tagen in Berlin noch sein direkter Konkurrent gewesen war. Zu den Teams mit Außenseiterchancen darf man das wiedervereinte österreichische Gespann Andreas Müller/Andreas Graf – Graf hatte zuletzt in Berlin krankheitsbedingt gefehlt – und die Schweizerisch-deutsche Kombination Nico Selenati/Achim Burkart zählen. Burkart trumpfte in diesem Jahr als Zweiter der Sixdays in Bremen auf und Selenati machte bei seiner Sixdays-Premiere in Berlin, wo er mit Landsmann Tristan Marguet nur knapp das Podium verpasste, so sehr auf sich aufmerksam, dass die Kopenhagener Veranstalter ihn kurzerhand als Ersatzfahrer für den kranken Nick Stöpler verpflichteten. Auch nicht außer Acht lassen darf man die Belgier Lindsay De Vylder/Robbe Ghys, diese Saison Vierte in Gent, und die Iren Mark Downey/Felix English, die in Berlin lange Kontakt zur Spitzengruppe gehalten hatten und am Ende Sechste wurden. Eine interessante Randnotiz stellt zudem das Profi-Debüt von Jules Hesters dar. Der 19-jährige Belgier, der diese Saison (gemeinsam mit Bryan Boussaer) die Nachwuchsrennen in London, Gent, Rotterdam und Bremen gewonnen hatte, startet mit seinem Landsmann Otto Vergaerde.

-> Zur vollständigen Startliste mit allen Profis sowie U23-Fahrern Frauen





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