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Starker Start für Havik/De Pauw und De Ketele/Mørkøv bei den Sixdays in Kopenhagen
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02.02.2018

Starker Start für Havik/De Pauw und De Ketele/Mørkøv bei den Sixdays in Kopenhagen

Info: Sixdays: Six Day Copenhagen 2018
Autor: Felix Griep (Werfel)



Kopenhagen, 01.02.2018 – Die 75-minütige Auftakt-Jagd hat das Feld beim Kopenhagener Sechstagerennen gleich gut sortiert und Yoeri Havik/Moreno De Pauw und Kenny De Ketele/Michael Mørkøv den Status „Topfavoriten“ verpasst. Denn nur diese beiden Teams liegen nach der 1. Nacht in der Nullrunde. Nur noch zwei rundengleiche Teams gibt es auch im sehr national geprägten U23-Wettkampf, wohingegen bei den Frauen der Abstand zwischen Platz eins und vier gerade einmal drei Zähler beträgt.


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Vier Mannschaften mit einer Runde Rückstand
Alle Teams nach der 1. Nacht noch rundengleich so wie zuletzt in Berlin? Undenkbar bei den Sixdays in Kopenhagen, denn dieses in vielerlei Hinsicht einzigartige Sechstagerennen begann mit einer Eröffnungs-Jagd, die länger war als jede Final-Jagd: nämlich 75 statt 60 Minuten! Nach etwa zwei Dritteln des Rennens nahmen Yoeri Havik/Moreno De Pauw und Kenny De Ketele/Michael Mørkøv dem Rest des Feldes eine Runde ab, die niemand mehr aufholen konnte, so dass sich der Sieg nur unter diesen beiden Teams entschied: De Pauw konnte sich beim Zielsprint sehr knapp gegen Mørkøv durchsetzen. Die Führung in der Gesamtwertung konnten Havik/De Pauw bis zum Ende der Nacht verteidigen, auch weil sie in der Sprintserie und im Derny etwas besser punkteten als De Ketele/Mørkøv, die zwar im Rundenzeitfahren einen Sieg feierten, aber gesamt mit 30 zu 36 Punkten leicht in Rückstand sind. Chancen, sich noch einmal in diesen Zweikampf einzumischen, dürfen sich Leif Lampater/Marc Hester, Daniel Staniszewski/Wojciech Pszczolarski, Lindsay De Vylder/Robbe Ghys und Sebastian Mora/Jesper Mørkøv machen, die alle nur eine Runde zurückliegen. Das nächste Team, Andreas Müller/Andreas Graf, hat bereits zwei Runden Rückstand und alle anderen, darunter Mark Downey/Felix English und Nico Selenati/Achim Burkart, schon mindestens drei.

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U23: Ebenfalls nur zwei Teams in der Nullrunde
Während das Profi-Feld in Kopenhagen mit Fahrern aus elf verschiedenen Ländern sehr international aufgestellt ist, ist der Nachwuchs-Wettbewerb bis auf je einen Schweden und US-Amerikaner eine rein dänische Angelegenheit. Marcus Sander und Kristian Kaimer, der im vorigen Jahr mit einem anderen Partner schon einmal in Kopenhagen gewonnen hatte, entschieden die 40 Minuten lange erste Jagd für sich und konnten bis auf Robin Skivild/Thorolf Rønhede alle Gegner abschütteln. Die Ausbeute an den Sprintwertungen spricht mit elf zu zwei Punkten im Vergleich der beiden Nullrunden-Teams klar für Sander/Kaimer, aber die Punktbesten sind tatsächlich die Drittplatzierten Oliver Wulff/Matias Gunnar, die eine Runde Rückstand aufweisen.

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Frauen: Zwei kanadische Teams an der Spitze
Der Wettbewerb der Frauen – in Kopenhagen „Ladies Cup“ genannt – funktioniert ein wenig anders als bspw. zuletzt in Berlin. Zwar handelt es sich ausschließlich um Einzeldisziplinen, aber die erzielten Punkte von jeweils zwei Fahrerinnen werden addiert und somit eine Team-Gesamtwertung errechnet. Diese führen nach der 1. Nacht die Kanadierinnen Jasmin Duehring/Stephanie Roorda (18 Punkte) vor ihren Landsfrauen Allison Beveridge/Maggie Coles-Lyster (17) an. Aber auch die Drittplatzierten Daria Pikulik/Wiktoria Pikulik (15) aus Polen und das viertplatzierte Paar Anita Stenberg/Amber Joseph (15), bestehend aus einer Norwegerin und einer Fahrerin aus Barbados, sind auf Tuchfühlung mit der Spitze. Zum Auftakt hatte es ein Scratch-Rennen gegeben, welches Duehring gewann. Weil die Pikulik-Schwestern die Plätze zwei und drei ergatterten, sammelten sie als Team allerdings mehr Punkte und waren daher die ersten Führenden. Es folgten ein Derny-Rennen – für die Frauen eine Premiere! –, das Stenberg gewann und ein Ausscheidungsfahren, in dem Julie Leth als Letzte übrigblieb. Sie bringt es zusammen mit Tusnelda Maria Svanholmer auf gesamt elf Punkte, womit die Däninnen Gesamtrang fünf belegen,

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