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Havik/Stroetinga bestes von sechs rundengleichen Teams in London – Kluge/Reinhardt nur 1 Punkt zurück
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25.10.2018

Havik/Stroetinga bestes von sechs rundengleichen Teams in London – Kluge/Reinhardt nur 1 Punkt zurück

Info: Sixdays: Six Day London 2018
Autor: Felix Griep (Werfel)



London, 24.10.2018 – Der Kreis der Sieg- und Podiumsanwärter beim Londoner Sechstagerennen ist in der 2. Nacht noch einmal gewachsen, denn aus vier Teams in der Nullrunde wurden deren sechs. In einer ausgesprochen lebhaften großen Jagd kämpften sich Roger Kluge/Theo Reinhardt und Wojciech Pszczolarski/Daniel Staniszewski in die Spitzengruppe hinein. Den Weltmeistern fehlte am Ende sogar nur ein einziger Punkt, um die Führung zu übernehmen, welche stattdessen nun die Niederländer Yoeri Havik/Wim Stroetinga innehaben.


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Graf/Müller dominieren die kleine Jagd
Die erste Hälfte der 2. Nacht des Six Day London wurde von Leigh Howard/Kelland O'Brien dominiert, auch wenn die Australier kein einziges Rennen gewinnen konnten. Doch ein zweiter Platz O'Briens im ersten Derny-Lauf brachte ihnen die Führung, welche sie mit weiteren zweiten Plätzen in der ersten Jagd und in der Mannschaftsausscheidung behaupteten. Die Ausscheidung hatten Yoeri Havik/Wim Stroetinga gewonnen, die Jagd Andreas Graf/Andreas Müller. Den Österreichern waren in den 20 Minuten als einzigem Team zwei Rundengewinne gelungen, womit sie theoretisch auch in die Nullrunde vorgestoßen wären – doch die Topteams hatten im Gegensatz zu ihnen schon Bonusrunden für ihren ersten vollen Hunderter erhalten. Einen neuerlichen Führungswechsel gab es später im zweiten Derny-Lauf, wo Havik ein dritter Platz reichte, um sich mit Stroetinga sechs Punkte vor Howard/O'Brien zu schieben. Marc Hester/Jesper Mørkøv, die nach der 1. Nacht geführt hatten, und die ebenfalls rundengleichen Chris Latham/Andy Tennant hatten nach Punkten recht deutlich an Boden verloren, lagen 22 respektive 28 Zähler hinter den Leadern.

Derny- und Jagd-Sieg für Kluge/Reinhardt
Das Mittwochs-Programm endete mit der großen Jagd, in welcher während einer Dreiviertelstunde insgesamt 38 Rundengewinne herausgefahren wurden; es ging Schlag auf Schlag, beinahe ohne jegliche Ruhephasen. Die letzten Rundengewinne wurden nur 15 Runden vor dem Ende abgeschlossen – und für Roger Kluge/Theo Reinhardt und Wojciech Pszczolarski/Daniel Staniszewski war es jeweils der vierte. Durch den Gewinn des Zielsprints sicherten sich die Deutschen den Jagdsieg und stiegen genau wie die Polen im Gesamtklassement in die Nullrunde auf, nachdem sie in der 1. Nacht noch eine Runde zurückgelegen hatten. Kluge/Reinhardt hatten schon vor der großen Jagd gut gepunktet, beispielsweise als Vierte der Mannschaftsausscheidung und durch einen Derny-Sieg von Kluge. Total stehen die Madison-Weltmeister nun bei 159 Punkten – mehr haben nur Havik/Stroetinga (160). Während Howard/O'Brien (156) auch nur ein minimales Defizit aufweisen, sind die weiteren Nullrunden-Teams Hester/Mørkøv (134), Pszczolarski/Staniszewski (133) und Latham/Tennant (126) punktemäßig etwas abgefallen. Graf/Müller (79) liegen immer noch unter hundert Punkten und daher eine Runde hinter den Top6.

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Sprinter: Förstemann bleibt weiter vor Levy
Im Sprinter-Turnier haben sich die beiden deutschen Teilnehmer weiter von ihren Gegnern absetzen können, aber auch die Punktedifferenz zwischen Robert Förstemann und Maximilian Levy selbst ist weiter gestiegen, von drei auf sieben Punkte. Im Zeitfahren belegten Förstemann und Levy erneut die Plätze eins und zwei, im Keirin wurden sie beim Sieg des Franzosen François Pervis Dritter und Fünfter. Nach diesen beiden Rückschlägen konnte Levy mit einem knappen Sieg im Sprintduell gegen Förstemann etwas Schadensbegrenzung betreiben und seine Hoffnungen auf einen ersten Sieg bei seinem dritten Start in London am Leben halten.

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