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Wenig Punkte, trotzdem Führende: Havik/Stroetinga nach 1. Nacht der Sixdays Gent alleine in der Nullrunde
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14.11.2018

Wenig Punkte, trotzdem Führende: Havik/Stroetinga nach 1. Nacht der Sixdays Gent alleine in der Nullrunde

Info: Sixdays: Zesdaagse Vlaanderen-Gent 2018
Autor: Felix Griep (Werfel)



Gent, 14.11.2018 – Das Sixdays-Comeback von Iljo Keisse fast zwei Jahre nach seinem letzten Einsatz Anfang 2017 in Bremen war eine großartige Show. Der gebürtige Genter sammelte in der 1. Nacht mit seinem Quick-Step-Teamkollegen Elia Viviani in seiner Heimatstadt die mit Abstand meisten Punkte, was letztlich allerdings doch nicht zur Führung reichte. Denn die Niederländer Yoeri Havik/Wim Stroetinga legten ihren Fokus auf die Jagden und konnten einen Rundengewinn mehr erzielen als alle ihre Konkurrenten.


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Keisse ist zurück und legt stark los
Wegen einer Operation an einer Sehne im kleinen Finger der rechten Hand hatte Iljo Keisse im vorigen Jahr das Sechstagerennen von Gent auslassen müssen – ein Rennen, dass er seit seiner ersten Teilnahme anno 2002 zuvor nur ein einziges Mal verpasst hatte, als er 2011 wegen eines Dopingfalls gesperrt war. Zurück in seinem „Wohnzimmer“ fühlte sich der 35-Jährige sichtlich wohl und ging mit seinem Partner Elia Viviani sofort auf Punktejagd: Sieg im ersten Punkterennen, Platz fünf im zweiten und dann der Sieg in der noch wertvolleren Mannschaftsausscheidung. Auch wenn sie dann im Rundenzeitfahren als Siebte um 45 Tausendstel die Punkteränge verpassten, gingen sie anschließend als Führende in die erste Jagd. Am Ende der 45 Minuten hatten sie ihre Führung nicht nur verteidigt, sondern mit einem zweiten Platz hinter Jasper De Buyst/Tosh Van der Sande noch weiter ausgebaut. Auch danach punkteten sie fleißig weiter: Keisse gewann seinen Derny-Lauf, Viviani wurde Zweiter und Dritter im Supersprint und Scratch, und im 500 Meter Zeitfahren sprang Platz fünf heraus. Die Punktehoheit behielten Keisse/Viviani auch nach der zweiten, 30-minütigen Jagd, an deren Ende sie trotzdem nicht mehr in Führung lagen.

Rundenvorsprung für Havik/Stroetinga
Denn nicht nur Roger Kluge/Theo Reinhardt und Otto Vergaerde/Jules Hesters, die damit nur ihren Verlust aus der ersten Jagd ausglichen, nahmen dem Hauptfeld eine Runde ab, sondern auch Yoeri Havik/Wim Stroetinga. Die Niederländer waren somit das einzige Team, das beide Jagden in der Nullrunden-Gruppe abschloss, wodurch sie im Gesamtklassement alleinige Führende sind – und das mit weniger Punkten (42) als jede der sechs Mannschaften, die eine Runde hinter ihnen liegen. Abseits der Jagden hielten sich die Gewinner des Six Day London meist stark zurück, lediglich im Rundenzeitfahren setzten sie mit der Bestzeit ein Ausrufezeichen. Keisse/Viviani (73) führen das Verfolgerfeld vor dem belgischen Duo Kenny De Ketele/Robbe Ghys (57) sowie Kluge/Reinhardt (56), De Buyst/Van der Sande (50), Lindsay De Vylder/Moreno De Pauw (48) und Vergaerde/Hesters (47) an. Vorjahressieger De Ketele verriet zum Start dieser Sixdays übrigens, dass er sich beim Weltcup in Milton vor gut zwei Wochen vier Rippen gebrochen hat – was ihn aber nicht mehr stark zu behindern scheint wie u.a. sein Sieg im zweiten Derny-Lauf zeigte.

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U23: Keine Jagden in den ersten beiden Nächten
Jagden gibt es beim Nachwuchswettbewerb in Gent erst ab der 3. Nacht, doch zwei Punkterennen und ein Zeitfahren boten in der 1. Nacht schon erste Gelegenheiten zum Punktesammeln. Die meisten, jeweils 16, gingen auf die Konten der im Zeitfahren siegreichen Belgier Arne De Groote/Nicolas Wernimont und der Briten Rhys Britton/Will Tidball, die in beiden Punkterennen Zweite wurden; nur einen Punkt weniger erzielten die Dänen Oliver Frederiksen/Matias Malmberg.

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