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Getrennte Vorjahressieger: De Ketele stürmt in Gent an die Spitze, De Pauw erlebt einen Rückschlag
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15.11.2018

Getrennte Vorjahressieger: De Ketele stürmt in Gent an die Spitze, De Pauw erlebt einen Rückschlag

Info: Sixdays: Zesdaagse Vlaanderen-Gent 2018
Autor: Felix Griep (Werfel)



Gent, 15.11.2018 – Nach ihrem gemeinsamen Sieg im Vorjahr sind Kenny De Ketele und Moreno De Pauw beim Sechstagerennen in Gent diesmal in verschiedenen Teams unterwegs, von denen in der 2. Nacht eines Rang eins erklomm, das andere hingegen einen Rückschlag erlitt. Während De Ketele zusammen mit Robbe Ghys die meisten Punkte sammelte, so dass sie dank einer Bonusrunde Yoeri Havik/Wim Stroetinga die Führung abnehmen konnten, gingen De Pauw und Lindsay De Vylder aus den Jagden mit einer Runde Verlust als große Verlierer hervor.


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Rundenverlust für De Vylder/De Pauw
Auch in der 2. Nacht gab es bei den Zesdaagse Vlaanderen wieder zwei Jagden über 45 bzw. 30 Minuten, deren Ergebnisse sich größtenteils ausglichen – bis auf eine Ausnahme. Das erste dieser beiden Madison-Rennen wurde von Kenny De Ketele/Robbe Ghys gewonnen, die gemeinsam mit Iljo Keisse/Elia Viviani, Jasper De Buyst/Tosh Van der Sande und Roger Kluge/Theo Reinhardt in der Nullrunde ankamen. Yoeri Havik/Wim Stroetinga und Otto Vergaerde/Jules Hesters verloren eine Runde, die sie aber später in der zweiten Jagd wieder wettmachen konnten. Etwas anders sah es bei Lindsay De Vylder/Moreno De Pauw aus: Das Team mit dem Vorjahressieger De Pauw gewann zwar sogar die zweite Jagd und holte dort eine Runde heraus, hatte aber in der ersten Jagd gleich zwei(!) Verlustrunden verzeichnet. Lässt man die Punktestände außer Acht, wären damit fünf der sieben Topteams weiterhin gleichauf – jeweils eine Runde hinter Havik/Stroetinga und eine vor De Vylder/De Pauw. Doch in der Realität liegen diese beiden Mannschaften nicht auf den Plätzen eins und sieben, sondern vier und fünf – verantwortlich dafür sind Bonusrunden.

Die Punkteschere geht weit auseinander
Der Punkteabstand zwischen dem besten und dem schlechtesten Team aus den Top7 der Gesamtwertung vergrößerte sich in der 2. Nacht von 31 auf 53 Punkte, nur vier Mannschaften haben schon die Hundertermarke übertroffen. Havik/Stroetinga (78) gehören nicht dazu, weshalb die Niederländer ihre Führung aus der 1. Nacht eingebüßt haben. An der Spitze thronen nun De Ketele/Ghys (129), die durch den Gewinn der ersten Jagd sowie Podiumsplätze in beiden Zeitfahren, der Mannschaftsausscheidung und je einem Punkte- und Derny-Rennen insgesamt 72 Punkte sammelten und damit Keisse/Viviani (122) als punktbestes Team ablösten. De Buyst/Van der Sande (106) bleiben noch in Reichweite dieser beiden Teams. De Vylder/De Pauw (116) hatten mit Siegen in beiden Zeitfahren, einem Derny-Lauf sowie der zweiten Jagd und insgesamt 68 erzielten Punkten eigentlich auch einen sehr guten Abend, liegen aber wegen ihres schwachen Abschneidens in der ersten Jagd nun ebenso wie die Madison-Weltmeister Kluge/Reinhardt (86) und Vergaerde/Hesters (76) eine Runde in Rückstand.

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U23: Frederiksen/Malmberg übernehmen die Führung
Mit einem Sieg in einem der beiden Punkterennen sowie dem Rundenzeitfahren haben sich die Dänen Oliver Frederiksen/Matias Malmberg in der 2. Nacht des U23-Wettbewerbs mit nunmehr 39 Punkten von Rang drei auf eins vorgearbeitet. Auf den nächsten Plätzen folgen die Briten Rhys Britton/Will Tidball (30 Punkte) und die Belgier Arne De Groote/Nicolas Wernimont (21), die nach ihrer starken 1. Nacht, in der die sie Führung erobert hatten, am zweiten Abend wesentlich unauffälliger agierten. Dagegen konnten sich die Deutschen Nils Weispfennig/Calvin Dik (19) durch den Sieg im zweiten Punkterennen von Platz sechs auf vier verbessern. All das ist bisher aber nur Vorgeplänkel, denn erst in der 3. Nacht wird es mit der ersten Jagd wirklich ernst für die Nachwuchsfahrer.

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