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Keisse/Viviani und De Ketele/Ghys nach 4. Nacht wieder an der Spitze der Sixdays Gent
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17.11.2018

Keisse/Viviani und De Ketele/Ghys nach 4. Nacht wieder an der Spitze der Sixdays Gent

Info: Sixdays: Zesdaagse Vlaanderen-Gent 2018
Autor: Felix Griep (Werfel)



Gent, 17.11.2018 – Die 4. Nacht beim Sechstagerennen in Gent war die bisher beste von Iljo Keisse/Elia Viviani und Kenny De Ketele/Robbe Ghys, die nicht nur erneut die meisten Punkte sammelten, sondern ihren Gegnern auch eine Runde abnehmen konnten. Damit belegen diese beide Mannschaften wie schon nach der 2. Nacht die ersten beiden Plätze der Gesamtwertung, diesmal aber nicht nur dank einem Mehr an Bonusrunden. Im U23-Wettkampf verteidigten Ryan Boussaer/Martin Mollerup ihren Rundenvorsprung und im ersten Rennen der Frauen siegte Lotte Kopecky.


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Enges Duell Keisse/Viviani gegen De Ketele/Ghys
Es dauerte am Freitag nicht lange, bis Iljo Keisse/Elia Viviani und Kenny De Ketele/Robbe Ghys als Erst- und Zweitplatzierte der Mannschaftsausscheidung als erste Teams die 200-Punkte-Marke erreichten. Durch die fällige Bonusrunde machten sie den Rundenrückstand wett, den sie nach den ersten drei Nächten gegenüber den punktschwächeren Jasper De Buyst/Tosh Van der Sande, Roger Kluge/Theo Reinhardt und Yoeri Havik/Wim Stroetinga aufgewiesen hatten. Diese Verschiebung der Kräfteverhältnisse wurde durch die 45-Minuten-Jagd noch weiter vorangetrieben, denn in diesem Rennen konnten Keisse/Viviani und De Ketele/Ghys einen Rundengewinn mehr erzielen als ihre Konkurrenten, womit sie in der Gesamtwertung nun alleine in der Nullrunde waren. Im Sprintduell um den Jagd-Sieg setzte sich Keisse knapp gegen Ghys durch und baute damit den Punktevorsprung für sich und Viviani auf 13 Zähler aus. Allerdings konnten De Ketele/Ghys anschließend durch bessere Ergebnisse in Supersprint, Derny, Scratch und 500 Meter Zeitfahren wieder mit ihnen gleichziehen. Weil aber Keisse/Viviani zum Abschluss in der 30-Minuten-Jagd Dritte und De Ketele/Ghys nur Fünfte wurden, standen letztlich doch die beiden Quick-Step-Profis im Klassement ganz oben.

Drei der fünf besten Teams mit Bonusrunden-Vorteil
244 Punkte stehen für Keisse/Viviani zu Buche, 240 für De Ketele/Ghys – am Finalwochenende noch eine dritte Bonusrunde einzufahren, dürfte für sie eine Kleinigkeit sein. Die Möglichkeit dazu haben auch De Buyst/Van der Sande, die bei 218 Punkten und mit den Top2 in der Nullrunde stehen. Im Vergleich dazu haben die Deutschen Kluge/Reinhardt und die Niederländer Havik/Stroetinga mit Punkteständen von 161 und 158 einen großen Nachteil, denn sie liegen durch den ihnen noch fehlenden zweiten Bonus eine Runde zurück und werden dieses Handicap höchstwahrscheinlich nicht mehr los. Für die Sechstplatzierten Otto Vergaerde/Jules Hesters ist das Podium definitiv außer Reichweite, obwohl die beiden Belgier die zweite Jagd, in der die Topteams alle rundengleich geblieben waren, für sich entscheiden konnten. In der ersten Jagd hatten sie drei Runden eingebüßt, liegen jetzt vier hinter der Spitze und noch zwei vor Lindsay De Vylder/Moreno De Pauw.

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U23: Boussaer/Mollerup verteidigen ihren Rundenvorsprung
Ohne Rhys Britton, der sich am Donnerstag bei einem Sturz das Schlüsselbein gebrochen hatte, und seinen Partner Will Tidball ging es am Freitag für die U23-Fahrer in die zweite Jagd, die von acht Mannschaften in derselben Runde beendet wurde. Das belgisch-dänische Duo Bryan Boussaer/Martin Mollerup (52 Punkte) konnte so seine in der 3. Nacht erkämpfte Führung mit Rundenvorsprung gegenüber den angriffslustigen Oliver Frederiksen/Matias Malmberg (138) und Samuel Watson/Zach Bridges (84) behaupten – die Dänen bleiben Zweite, die Briten klettern auf Rang zwei. Die Deutschen Nils Weispfennig/Calvin Dik verbesserten sich von Platz fünf auf vier, weil die vorherigen Drittplatzierten Arne De Groote/Nicolas Wernimont eine Runde einbüßten.

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Frauen: Sprintstarke Wild verpasst das Podium im Punkterennen
Nur zwei statt drei Tage sind die Frauen dieses Jahr in Gent aktiv: am Samstag steht für sie ein Omnium auf dem Programm, am Freitag gab es zunächst ein Punkterennen. Dieses wurde anfänglich von Kirsten Wild dominiert, die mit einem Sieg und einem zweiten Platz an den ersten beiden der insgesamt acht Sprintwertungen schnell die Führung übernahm. Doch dann wendete sich das Blatt durch einen Rundengewinn von Lotte Kopecky, die sich in der Folge nicht mehr von der Spitze verdrängen ließ. Am Ende siegte die Belgierin (35 Punkte) knapp vor der Australierin Amy Cure (33) und der Niederländer Kirstie van Haaften (32), die ebenfalls noch jeweils zwanzig Punkte für einen Rundengewinn kassierten, während es Wild allein durch die Sprints zu 29 Punkten brachte, die schlussendlich aber nur für Platz vier reichten.

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