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Enger Dreikampf um den Sieg in Gent: De Ketele/Ghys führen knapp vor Keisse/Viviani und De Buyst/Van der Sande
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18.11.2018

Enger Dreikampf um den Sieg in Gent: De Ketele/Ghys führen knapp vor Keisse/Viviani und De Buyst/Van der Sande

Info: Sixdays: Zesdaagse Vlaanderen-Gent 2018
Autor: Felix Griep (Werfel)



Gent, 18.11.2018 – Nach der 5. Nacht des Sechstagerennens von Gent ist klar, was bereits seit einer Weile abzusehen war: Theoretisch gehen zwar fünf Teams rundengleichen ins Finale, doch durch ihr großes Punktedefizit sind Yoeri Havik/Wim Stroetinga und Roger Kluge/Theo Reinhardt so gut wie chancenlos. Der Sieg wird sich zwischen Kenny De Ketele/Robbe Ghys, Iljo Keisse/Elia Viviani und Jasper De Buyst/Tosh Van der Sande entscheiden. Bei der U23 sind weiterhin Bryan Boussaer/Martin Mollerup alleine in der Nullrunde und bei den Frauen entschied Kirsten Wild das Omnium für sich.


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Fünf Teams mit der gleichen Zahl an Rundengewinnen, aber ...
Die beiden Jagden in der Samstagnacht blieben ohne Folgen für den Gesamtstand der Zesdaagse Vlaanderen, da sich deren Ergebnisse gegenseitig ausglichen. Die lange Jagd über 45 Minuten hatten nach großem Kampf Jasper De Buyst/Tosh Van der Sande für sich entschieden, aber Kenny De Ketele/Robbe Ghys, Iljo Keisse/Elia Viviani und Roger Kluge/Theo Reinhardt waren rundengleich mit ihnen. Von den fünf Mannschaften, die noch um den Gesamtsieg kämpften, hatten einzig Yoeri Havik/Wim Stroetinga eine Verlustrunde kassiert, konnten diese aber in der 25-Minuten-Jagd, bei der sie dem Feld gemeinsam mit Lindsay De Vylder/Moreno De Pauw und den im Endspurt siegreichen Otto Vergaerde/Jules Hesters eine Runde abnahmen, wieder wettmachen. So gab es also am Ende der 5. Nacht noch immer fünf Teams, die zusammen in der Nullrunde gestanden hätte, gäbe es nicht solch große Punkteunterschiede zwischen ihnen.

... Havik/Stroetinga und Kluge/Reinhardt praktisch chancenlos
De Ketele/Ghys, die nach der 2. Nacht schon einmal an der Spitze gestanden hatten, gehen als Führende in den letzten Tag, liegen allerdings nur winzige drei Pünktchen vor Keisse/Elia Viviani. Die Führung hatte zwischen diesen beiden Teams insgesamt dreimal gewechselt: als Ghys im finalen Sprintduell der Mannschaftsausscheidung knapp vor Viviani siegte, als der Italiener später den Supersprint gewann und zu guter Letzt als nur De Ketele/Ghys im 500 Meter Zeitfahren in die Punkteränge kamen. Mit 304 und 301 Punkten haben De Ketele/Ghys und Keisse/Viviani schon ihre dritte Bonusrunde geholt, die auch De Buyst/Van der Sande (283) am Sonntag noch locker erreichen werden. Havik/Stroetinga (214) und Kluge/Reinhardt (200) wird das definitiv nicht mehr gelingen, weshalb sie mit einer Runde Rückstand in die Final-Jagd starten werden, wo sie den Top3 dann also jeweils zwei(!) Runden abnehmen müssten, um diese Sixdays noch zu gewinnen.

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U23: Boussaer/Mollerup sind weiterhin eine Runde voraus
Keine Veränderung des Status quo brachte die 210 Runden lange U23-Jagd am Samstag mit sich, denn von den sechs stärksten Mannschaften konnte keine den anderen eine Runde abnehmen. So bleiben die seit ihrem Rundengewinn der 3. Nacht sehr defensiv, aber auch sehr souverän fahrenden Bryan Boussaer/Martin Mollerup (59 Punkte) die alleinigen Spitzenreiter. Da es keine Bonusrunden gibt, liegen Oliver Frederiksen/Matias Malmberg (158) und Samuel Watson/Zach Bridges (120) auch trotz mehr als hundert Punkten weiterhin eine Runde zurück. Die Deutschen Nils Weispfennig/Calvin Dik (79), am Samstag Zweite der Jagd hinter den zum zweiten Mal in Folge siegreichen Briten Watson/Bridges, festigten ihren vierten Platz.

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Frauen: Im Omnium gelingt Wild diesmal auch ein Rundengewinn
Nach dem verpassten Podium im Punkterennen vom Freitag, als drei Gegnerinnen ihre Sprintstärke mit Rundengewinnen geschlagen hatten, holte sich die Welt- und Europameisterin Kirsten Wild am Samstag im Omnium überlegen den Sieg. Nach Siegen im Scratch und Ausscheidungsfahren und dazwischen einem dritten Platz in den Temporunden ging die Niederländerin mit vier Punkten Vorsprung auf ihre stärkste Konkurrentin, die am Freitag siegreiche Belgierin Lotte Kopecky, in das abschließende Punkterennen – und dieser Abstand vergrößerte sich schon an den ersten zwei der acht Sprintwertungen auf zehn Punkte. Zur Mitte des Rennens fuhren dann beide gemeinsam einen Rundengewinn heraus und Wild siegte schlussendlich deutlich mit 156 zu 144 Punkten. An den letzten beiden Sprintwertungen hatte Kopecky den Kampf schon aufgegeben, aber es gab noch ein anderes interessantes Duell: die Norwegerin Anita Stenberg siegte beide Male vor der Belgierin Jolien D’Hoore und sicherte sich mit 130 zu 120 Punkten den dritten Rang im Schlussklassement.

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