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Knappe Kiste – Fumic/Avancini bleiben trotz Sturz Leader des Cape Epic
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21.03.2019

Knappe Kiste – Fumic/Avancini bleiben trotz Sturz Leader des Cape Epic

Info: MTB: Absa Cape Epic 2019
Autor: Tom Roegner (Veranstalter)



Cape Epic 2019: 5 Tage und 5 Siege für Frauenteam Langvad/van der Breggen

Oak Valley/Südafrika – Nach insgesamt rund 13 Stunden im Rennmodus kann schon mal eine kleine Unaufmerksamkeit passieren: Manuel Fumic rutschte nach drei Kilometern im heutigen Zeitfahren beim Absa Cape Epic das Vorderrad weg. Sturz und eine nicht mehr optimal funktionierende Federgabel waren die Folge, so dass der Deutsche leicht gehandicapt unterwegs war. Die Konkurrenten von Scott SRAM MTB Racing holten sich erneut einen Etappensieg. Weltmeister Nino Schurter und Europameister Lars Forster waren auf den 43 Kilometern im Oak Valley rund eineinhalb Minuten schneller als Cannondale Factory Racing.

Die BULLS-Heroes Stiebjahn/Huber rutschten vom dritten auf den vierten Gesamtplatz, da das italienische Duo Trek Selle San Marco, Damiano Ferraro und Samuele Porro, 25 Sekunden schneller war. Allerdings beträgt der Abstand in der Gesamtwertung lediglich 14 Sekunden. Es scheint sich abzuzeichnen, dass dies eines der engsten Finales in der Geschichte des Absa Cape Epic werden wird.

Wie bei den Zeitjahr-Etappen auf der Straße wird getrennt in umgekehrter Reihenfolge des Klassements gestartet, die Spitzenteams mit Abstand von drei Minuten. Die Schweizer Schurter/Forster waren lange langsamer bzw. zeitgleich mit Fumic/Avancini unterwegs, erst ab Kilometer 31 drehte sich das Verhältnis.

Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter freute sich, dass sie etwas Zeit gut machen konnten. „Lars war super unterwegs, mit viel Druck“, lobte er seinen Partner, der heute richtig gutgelaunt im Ziel war. Forster: „Ein super Tag, ich hatte so viel Spaß in den Singletracks heute“. Statt ihre Führung zu halten oder auszubauen, hatten Cannondale Racing Factory andere Probleme. „Ich bin rund 40 Kilometer mit blockierter Federgabel gefahren“, erzählte Fumic im Ziel „dadurch habe ich noch Rückenprobleme bekommen. Ava musste die ganze Arbeit machen aber das hat er super gemacht. Er hat mich ins Ziel gezogen, wir wurden Zweite und haben das Leadertrikot behalten, das ist ok.“
Auf dem 3. Etappenplatz landete ein bisher kaum in Erscheinung getretenes Team, 7C CBZ WiILIER mit Louis Meija und Johnny Cattaneo.

Ausrutscher bremst Führungsfrauen nicht

„Ein kurzer, schneller und angespannter Tag. Super Spaß auf den Trails des Zeitfahrens, aber 100 Prozent Konzentration nötig. Ich hatte einen kleinen Patzer, aber unser guter Rhythmus und er Etappensieg waren nicht gefährdet. Noch drei Tage“ twitterte Annika Langvad - und damit ist fast schon alles gesagt. Trotz eines Ausrutschers legten die Specialized Songo Investec-Mädels eine Minute 45 Sekunden zwischen sich und Adelheid Morath und Candice Lill (Summit Fin).

Annika Langvad und Anna van der Breggen hatten wieder einmal eine Schrecksekunde, als Langvad unsanft abstieg „Ich war wohl kurz unkonzentriert“, gab die Dänin ziemlich eingestaubt im Zielinterview zu, „es ist einfach ein langes Rennen, jeden Tag mehrere Stunden im Sattel, da kommt das schon mal vor. Glücklicherweise war da nichts gefährliches und es ist gut gegangen. Allerdings hing mein Bike in einem Busch fest und ich musste es regelrecht rauszerren.“ Immerhin schaut die Weltmeisterin nun schon Richtung Finale: „Ich bin froh, dass wir wieder vorne lagen, wir zählen jetzt schon die Tage…“ Ihre Partnerin Anna van der Breggen zeigte sich unbeeindruckt von dem Ausrutscher. „Ich hörte sie vom Trail rutschen und wusste schon, dass da nicht viel passieren konnte. Ich drehte mich um und da war sie schon wieder.“

Adelheid Morath und Candice Lill von Summit Fin fuhren relativ verhalten und auf Sicherheit, aber schnell genug um sich den zweiten Platz in der Gesamtwertung zu sichern. Sie haben nun einen Abstand von 8 Minuten auf Ariane Lüthi und Maja Wloszczowska (Kross-Spur Racing), die beim Zeitfahren 2 Minuten auf die Zweitplatzierten verloren.

-> Zu den Resultaten

Auf der Königsetappe morgen geht es 100 Kilometer mit 2850 Höhenmetern Anstieg durch herrlichste Landschaft des Western Cape: die Überführungsstrecke verläuft vom Obstanbaugebiet Oak Valley in die Weinregion Stellenbosch. Das Ganze mit einer Tragepassage den historischen Gantouw Pass hinunter, den die südafrikanischen Siedler mit Ochsenkarren bewältigten.





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