<< älterer Bericht  | zurück zur News |  neuerer Bericht >>
Start > Giro d’Italia
Vorschau Giro d’Italia 2019, Etappen 16-21: Zwei von vier Bergetappen mit mehr als 5000 Höhenmetern
Suchen <font size=2>Giro d’Italia</font> Forum  <font size=2>Giro d’Italia</font> Forum  <font size=2>Giro d’Italia</font>
11.05.2019

Vorschau Giro d’Italia 2019, Etappen 16-21: Zwei von vier Bergetappen mit mehr als 5000 Höhenmetern

Info: GIRO D’ITALIA 2019 (2.UWT) | Rückblick 2018 | Startliste
Autor: Felix Griep (Werfel)



11.05.2019 – Abgesehen von einer einzigen Flachetappe ist die Schlusswoche des 102. Giro d'Italia ein einziges Bergspektakel; selbst das Zeitfahren in Verona am letzten Tag hat einen Anstieg zu bieten. Die 16. Etappe über Gavia und Mortirolo und die 20. Etappe mit fünf Bergen der höchsten Kategorien sind mit jeweils mehr als 5000 Höhenmetern die härtesten Tage des ganzen Radsportjahres. Weitere Bergankünfte auf den Etappen 17 und 19 tragen ihren Teil zu einer Schlusswoche bei, deren Verlauf unvorhersehbar ist und in der das Rosa Trikot vielleicht sogar mehrfach den Besitzer wechseln könnte.


Vorschau auf den Giro d’Italia 2019:
Strecke: Überblick | Etappen 1-9 | Etappen 10-15 | Etappen 16-21
Favoriten: Sonderwertungen | Gesamtwertung
Weitere Infos: Profile | Karten | Bergwertungen | Marschtabellen


Übersicht Etappen 16-21

27.05. Ruhetag
28.05. Etappe 16: Lovere - Ponte di Legno (226,0 km)
29.05. Etappe 17: Commezzadura - Anterselva/Antholz (181,0 km)
30.05. Etappe 18: Valdaora/Olang - Santa Maria di Sala (222,0 km)
31.05. Etappe 19: Treviso - San Martino di Castrozza (151,0 km)
01.06. Etappe 20: Feltre - Monte Avena (194,0 km)
02.06. Etappe 21 (EZF): Verona - Verona (17,0 km)

Flach | Mittelgebirge | Hochgebirge | EZF | MZF | ! Bergankunft


Farbcodes für die Etappen-Vorschau:
leichtmittelschwerZeitfahrenRuhetag



Ruhetag





Etappe 16: Lovere - Ponte di Legno (226,0 km)

Streckenbeschreibung: 226 Kilometer mit 5481 Höhenmetern und die Fahrt über zwei der berühmtesten Giro-Berge verleihen diesem Teilstück das Prädikat „Königsetappe“. Die nicht kategorisierten Anstiege Passo della Presolana (4,0 km à 7,1%) und Croce di Salven (9,1 km à 3,9%) sorgen schon auf den ersten 45 km für einen schweren Start, und dann folgen rund 70 ansteigende Kilometer zur Cima Coppi auf dem 2618 Meter hohen Passo Gavia (16,5 km à 8,0%). Die härteste Prüfung wartet am Ende der über 50 km langen Gavia-Abfahrt mit dem brutalen Anstieg zum Passo del Mortirolo (11,9 km à 10,9%), wonach noch immer 27,7 km zu fahren bleiben. Nach der Mortirolo-Abfahrt steigen die letzten 15 km zum Ziel in Ponte di Legno noch einmal leicht bei im Schnitt etwa 2-3% an.

Besonderheiten: Wie wir in Teil 1 unserer Giro-Vorschau gezeigt haben, ist diese Etappe gemessen an Höhenmetern die härteste seit der 12. Etappe 2012 (5974 hm), bei welcher der Mortirolo ebenfalls zur Strecke gehört hatte. Seitdem hatten nur die 20. Etappe 2013 (5054 hm) und die 16. Etappe 2017 (5309 hm) die Grenze von 5000 Höhenmetern überschritten, wobei das Teilstück von 2013 letztlich wegen Schneefalls deutlich vereinfacht werden musste.


Profil der Etappe und der letzten Kilometer (Alle Profilen und Karten)

 
Für Großansicht auf die Bilder klicken.




Etappe 17: Commezzadura - Anterselva/Antholz (181,0 km)

Streckenbeschreibung: Trotz nur etwa halb so vieler Höhenmeter (2797) wie bei der Königsetappe tags zuvor (5481) darf auch diese Etappe nicht unterschätzt werden, da sie gute Angriffsmöglichkeiten in der zweiten Steckenhälfte bietet. Nach dem frühen, nicht mit einer Bergwertung versehenen Passo della Mendola (8,4 km à 4,5%) gibt es 67,0 und 45,7 km vor Schluss Bergwertungen in Elvas (3,4 km à 7,6%) und Terento/Terenten (6,6 km à 7,6%), die zu Attacken einladen. Die Etappe endet mit der bis zu 12% steilen Bergankunft in Anterselva/Antholz (5,5 km à 6,9%), deren Mittelwert eigentlich bei 8,2% liegt, wenn man den quasi flachen letzten Kilometer nicht beachten würde.


Profil der Etappe und der letzten Kilometer (Alle Profilen und Karten)

 
Für Großansicht auf die Bilder klicken.




Etappe 18: Valdaora/Olang - Santa Maria di Sala (222,0 km)

Streckenbeschreibung: Die ersten beiden Bergetappen der Schlusswochen sind geschafft, zwei stehen noch bevor, doch jetzt gibt es erst einmal einen Tag der Erholung, sofern man das bei einer Distanz von immerhin 222 Kilometern sagen kann. Zumindest gibt es aber keine großen Berge, sondern lediglich eine einzigen Bergwertung der 4. Kategorie, Pieve di Alpago (6,7 km à 4,5%), in der Mitte der Strecke, nachdem sie davor 80 km abschüssig war. Ab dem ersten Zwischensprint ist die Strecke für die letzten gut 60 km absolut flach. Die Zielgerade in Santa Maria di Sala ist 2000 m lang.


Profil der Etappe und der letzten Kilometer (Alle Profilen und Karten)

 
Für Großansicht auf die Bilder klicken.




Etappe 19: Treviso - San Martino di Castrozza (151,0 km)

Streckenbeschreibung: Das dritte bergige Teilstück der Schlusswoche ist im Vergleich zu den anderen Etappen mit 151 Kilometern relativ kurz. Die Strecke weist eine Reihe mittelschwerer Anstiege auf, darunter die mit Bergwertungen niedrigerer Kategorien versehenen Passo di San Boldo (6,3 km à 6,8%) und Lamon (7,4 km à 3,7%) 84,4 bzw. 34,5 km vor dem Ziel. Doch am Ende wartet eine schwere Prüfung, der lange Schlussanstieg nach San Martino di Castrozza (13,6 km à 5,6%). Die Strecke verläuft sogar schon ab 30 km vor dem Ziel ansteigend. Die steilste Stelle (10%) erreicht man ca. 5,5 km vor dem Ende.


Profil der Etappe und der letzten Kilometer (Alle Profilen und Karten)

 
Für Großansicht auf die Bilder klicken.




Etappe 20: Feltre - Monte Avena (194,0 km)

Streckenbeschreibung: Die letzte Schlacht in den Dolomiten steht mit 5148 Höhenmetern auf 194 Kilometern der 16. Etappe (226 km/5481 hm) eigentlich in nichts nach. Fünf Berge der Kategorien 1 und 2 sind gleichmäßig über die gesamte Strecke verteilt. So erreicht man Cima Campo (18,7 km à 5,9%) und Passo Manghen (18,9 km à 7,6%) schon nach 27,1 bzw. 78,0 km. 60,9 km vor dem Ziel folgt der Passo Rolle (20,6 km à 4,7%). Nach diesem dritten Berg gibt es eine sehr lange Abfahrt, bevor wieder 18 der letzten 22 km bergauf führen. Zuerst den Pass Croce d'Aune (11,1 km à 5,5%) hinauf, wobei die letzten 4,1 km dieser Steigung mit 8,3% die steilsten sind. Nach 4 km Abfahrt folgt der schließlich der finale Anstieg zum Monte Avena (6,9 km à 7,3%).


Profil der Etappe und der letzten Kilometer (Alle Profilen und Karten)

 
Für Großansicht auf die Bilder klicken.




Etappe 21 (EZF): Verona - Verona (17,0 km)

Streckenbeschreibung: Es gibt keine Bergankunft wie auf der 1. und 9. Etappe, aber auch das dritte Zeitfahren des Giro hat einen Anstieg zu bieten. Auf dem Torricelle (4,5 km à 4,6%) wird nach 9,5 von 17,0 km die Zwischenzeit abgenommen. Die Strecke ist nur auf den ersten 4 km und den letzten 3 km flach, besteht sonst aus Anstieg und Abfahrt.


Profil der Etappe und der letzten Kilometer (Alle Profilen und Karten)

 
Für Großansicht auf die Bilder klicken.





Vorschau Giro d’Italia 2019, Etappen 16-21: Zwei von vier Bergetappen mit mehr als 5000 Höhenmetern
Vorschau Giro d’Italia 2019, Etappen 16-21: Zwei von vier Bergetappen mit mehr als 5000 Höhenmetern

Zum Seitenanfang von für Vorschau Giro d’Italia 2019, Etappen 16-21: Zwei von vier Bergetappen mit mehr als 5000 Höhenmetern



Radsportnews auf Twitter - Radsport, Cycling, Radrennen live