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Noch ein Ausreißersieg beim Giro Rosa – Elizabeth Banks und Bigla jubeln
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12.07.2019

Noch ein Ausreißersieg beim Giro Rosa – Elizabeth Banks und Bigla jubeln

Info: Frauen: GIRO D’ITALIA INTERNAZIONALE FEMMINILE 2019 (2.WWT)
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Maniago, 12.07.2019 – Ähnlich wie Letizia Borghesi vor vier Tagen hat die Britin Elizabeth Banks (Bigla Pro Cycling Team) heute beim Giro d'Italia der Frauen als Ausreißerin einen fantastischen Etappensieg gefeiert. Die 28-Jährige setzte sich ca. 45 km vor dem Ziel zusammen mit 10 anderen Frauen aus dem Feld ab. Später konnte sie ihre Begleiterinnen abhängen und Maniago als Solistin mit einem Vorsprung von 30 Sekunden erreichen.

Hammes in der 11-köpfigen Fluchtgruppe
Die achte Etappe des Giro Rosa über 133 Kilometer von Vittorio Veneto nach Maniago im Friaul war die längste der diesjährigen Austragung (und fand zufälligerweise parallel zur längsten diesjährigen Tour-de-France-Etappe statt). Bis zur Bergwertung (Kat.2) nach 57 Kilometern gab es nur Fluchtversuche von kurzer Dauer. Dort trat keine Geringere als die Gesamtführende Annemiek van Vleuten (Mitchelton-Scott) in Aktion und fuhr aus dem Feld heraus, um sich die Bergpunkte zu sichern. Dann war es Zeit für die wirklich erfolgreiche Ausreißergruppe des Tages. Diese umfasste Soraya Paladin (Alé Cipollini), Elizabeth Banks vom Schweizer Bigla Team, ihre Teamkollegin Leah Thomas, Pauliena Rooijakkers (CCC-Liv), Shara Gillow (FDJ), Malgorzata Jasinska (Movistar), Sofie De Vuyst (Parkhotel Valkenburg), Ruth Winder (Trek-Segafredo), Radcross-Spezialistin Alice Maria Arzuffi (Valcar) und mit Thüringen-Ladies-Tour-Gewinnerin Kathrin Hammes (WNT-Rotor) auch eine Deutsche.

Banks und Thomas als starkes Duo
Sie überquerten die zweite Bergwertung (Kat.3) eine halbe Minute vor dem Hauptfeld. Zunächst sah es überhaupt nicht gut aus, aber plötzlich verloren die Teams mit den Sprinterinnen offenbar das Interesse. Der Vorsprung stieg auf anderthalb Minuten an und obwohl die Gruppe nun überhaupt nicht mehr harmonierte, war damit das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Etwa an der 10 km Marke trat Lizzie Banks an, während Leah Thomas ihr mit Störaktionen assistierte. Dann setzte auch noch Regen ein, was der neuen Spitzenreiterin zugute kam. Banks erreichte das Ziel 30 Sekunden vor ihren ehemaligen Begleiterinnen und holte ihren ersten Sieg überhaupt. Thomas wurde sogar noch Zweite, vor Paladin, Jasinska, De Vuyst und Hammes. Die dreifache Etappengewinnerin Marianne Vos (CCC-Liv) führte das Peloton mit 2:56 Minuten Rückstand herein. Das Rosa Trikot von Annemiek Van Vleuten geriet natürlich nicht in Gefahr; Soraya Paladin war mit achteinhalb Minuten Rückstand die beste der Ausreißerinnen gewiesen. Die Italienerin profitierte von der Aktion denn auch am meisten und kletterte von Rang 13 auf Rang 7.

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