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Ferrand-Prévot nach vier Jahren wieder Mountainbike-Weltmeisterin – Neff holt Silber
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31.08.2019

Ferrand-Prévot nach vier Jahren wieder Mountainbike-Weltmeisterin – Neff holt Silber

Info: MTB-WELTMEISTERSCHAFT CROSS COUNTRY 2019 IN MONT-SAINTE-ANNE
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Mont-Sainte-Anne, 31.08.2019 - Die Schweizerin Jolanda Neff hat bei der Cross-Country-WM in Mont-Sainte-Anne (Kanada) im Rennen der Frauen Elite Platz zwei belegt. Die Goldmedaille ging, wie bereits im Jahr 2015, an die Französin Pauline Ferrand-Prévot, die zuletzt auch im Weltcup hatte jubeln dürfen.

Neff mit starkem Finale auf Platz 2
Dass sie wieder in Spitzenform ist, hatte Pauline Ferrand-Prévot schon im Val di Sole mit einem XCO-Weltcup-Sieg und in Lenzerheide mit einem Short-Track-Sieg hinlänglich bewiesen. Die mittlerweile 27-jährige französische Meisterin, die 2015 als erste und möglicherweise für alle Zeiten einzige Frau zugleich Straßenrad-, Mountainbike- und Radcross-Weltmeisterin war, hatte durch ein tiefes Tal gehen und zwei Operationen wegen Durchblutungsstörungen im Bein durchführen lassen müssen. Doch nun ist sie auf ihrem alten Niveau zurück. Dabei startete sie aus der dritten Reihe ins WM-Rennen und wurde von einem Sturz aufgehalten. In Führung gingen zunächst Europameisterin und Weltcup-Leaderin Jolanda Neff und Rebecca McConnell, die viele noch unter ihrem Mädchennamen Rebecca Henderson kennen werden. Die Australierin hat den Namen ihres Mannes, des Moutainbike-Profis Daniel McConnell angenommen. Die Zweitplatzierte von Albstadt ging sogar allein in Führung und nahm Neff fast 20 Sekunden ab. Auf der vierten Runde wurde sie von Ferrand-Prévot eingeholt und auf der letzten Runde musste sie schließlich auch Neff wieder passieren lassen.

Brandau kämpft sich durch
Ferrand-Prévot kam 43 Sekunden vor der Schweizerin ins Ziel und erinnerte sich sicherlich an das Jahr 2010, als sie ebenfalls in Mont-Sainte-Anne den WM-Titel bei den Juniorinnen geholt hatte. Sie wurde von ihrem stolzen Lebensgefährten Julien Absalon begrüßt, der vor zwei Tagen selbst Bronze im E-MTB-Rennen errang. McConnell wurde mit 1:17 Sekunden Rückstand Dritte, dann folgten die Niederländerin Anne Terpstra und die Titelverteidigerin Kate Courtney aus den USA, die zwischendurch unglücklich gestürzt war. Die Österreicherin Elisabeth Osl kam auf Platz 27, die deutsche Meisterin Elisabeth Brandau auf Platz 40 - sie hatte wegen eines angebrochenen Steißbeins mit starken Schmerzen zu kämpfen.

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