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Eli Iserbyt feiert in Iowa City seinen großen Durchbruch im Elite-Weltcup der Radcrosser
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14.09.2019

Eli Iserbyt feiert in Iowa City seinen großen Durchbruch im Elite-Weltcup der Radcrosser

Info: Radcross: WELTCUP JINGLE CROSS IOWA CITY 2019
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Iowa City, 14.09.2019 - Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen-Bingoal) ist mit einem Paukenschlag in die neue Radcross-Weltcup-Saison gestartet. Der 21-jährige Belgier, U23-Weltmeister 2016 und 2018, gewann das Auftaktrennen in Iowa City (USA) mit fast einer Minute Vorsprung auf den belgischen Meister und Vorjahresgewinner Toon Aerts (Telenet Baloise Lions). Es war Iserbyts erster Weltcup-Sieg in der Elite-Kategorie, zu der in dieser Saison erst so richtig gehört.


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Weltcup-Auftakt ohne die zwei Superstars
Der Radcross-Weltcup 2019/2020 beginnt, wie es sich in den vergangenen Jahren eingebürgert hat, in den Vereinigten Staaten, diesmal allerdings wieder in Iowa City mit dem Jingle Cross und nicht in Waterloo, wo wir dafür nächstes Wochenende hinkommen. Der Parcours, dessen Herzstück der sogen. Mount Krumpit bildet, war tatsächlich nicht staubtrocken, sondern ließ stellenweise eine ganz kleine Vorahnung des zähen Schlamms aufkommen, der die anstehende Saison hoffentlich prägen wird. Dennoch war es ein eigenartiger Auftakt: Die beiden Superstars des Sports standen nicht am Start. Von Weltmeister Mathieu van der Poel, der heute die Tour of Britain gewonnen hat, war man das aus den vergangenen Jahren sowieso nicht anders gewohnt, aber diesmal fehlte auch der Zuschauerliebling und Vorjahreszweite Wout van Aert, der sich bekanntlich bei der Tour de France so schwer verletzt hat, dass er auf die gesamte Cross-Saison verzichten muss.

Zwischenzeitlich große Gruppe vorn
Nach kurzer Zeit setzten der belgische Meister und Vorjahressieger Toon Aerts sowie Eli Iserbyt sich zu zweit ab. Am Ende der dritten von zehn Runden stellte erst Iserbyts Teamkollege Laurens Sweeck den Anschluss her, bevor eine größere Gruppe zusammenkam, zu der auch Gianni Vermeersch (Creafin-Fristads), Quinten Hermans (noch Telenet Baloise, aber bald Tormans CX) sowie Daan Soete und Michael Vanthourenhout (beide Pauwels Sauzen) gehörten. Vier Männer der aus dem Zusammenschluss von Pauwels Sauzen-Vastgoeservice und Marlux-Bingoal hervorgegangenen Mannschaft, die schon beim europäischen Saisonstart in Eeklo aufgetrumpft hatte, lagen also vorne. Hermans hatte zwei Stürze zu verkraften und fiel bald wieder zurück. In Runde 5 sprengten Aerts und Iserbyt, die nach wie vor den Ton angaben, den Rest der Gruppe. Vermeersch konnte noch einige Zeit auf Tuchfühlung bleiben und bildete am Ende eine Verfolgergruppe mit Soete und Sweeck.


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Aerts gerät ab Runde 7 in Rückstand
Auf der siebten Runde erhöhte Iserbyt die Schlagzahl, während Aerts‘ Tritt immer schwerer wurde. Innerhalb kürzester Zeit handelte der Landesmeister sich einen Rückstand ein, welcher den Sieg außer Reichweite beförderte. Der zweifache U23-Weltmeister hingegen legte die verbliebenen Runden fast wie im Flug zurück und feierte seinen Durchbruch im Elite-Weltcup. Im vergangenen Jahr war er noch zweigleisig gefahren und bei den Weltcups in den USA (wo es keine Nachwuchsrennen gab und gibt) sowie bei Superprestige und der DVV trofee bei der Elite und ansonsten in der Klasse U23 angetreten. Nun gehört der nur 1,65 m messende Belgier ganz zu den „Großen“. Aerts kam 54 Sekunden hinter seinem Landsmann ins Ziel. Den Sprint um Platz drei gewann Soete. Die Gastgeber konnten bei ihrem Weltcup wieder mal nicht so viel reißen. Bester US-Amerikaner war Panamerika-Meister Curtis White (Cannondale) auf Rang 15. Er hatte in den letzten Wochen schon zwei Siege, nämlich in Roanoke und in Rochester, eingefahren.

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