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Gaviria und McLay am Berg abgehängt: Pascal Ackermann feiert in China seinen 12. Saisonsieg
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19.10.2019

Gaviria und McLay am Berg abgehängt: Pascal Ackermann feiert in China seinen 12. Saisonsieg

Info: GREE-TOUR OF GUANGXI 2019 (2.UWT)
Autor: Felix Griep (Werfel)



Nanning, 19.10.2019 – Auch die dritte Etappe der Tour of Guangxi endete in einem Sprint, doch war einiges anders als an den ersten beiden Tagen der chinesischen WorldTour-Rundfahrt. Ein Anstieg kurz vor dem Ziel hatte das Feld stark dezimiert und unter anderem die vorherigen beiden Etappensieger Fernando Gaviria und Daniel McLay zurückgeworfen. Pascal Ackermann überstand, auch dank starker Teamunterstützung, diesen Hügel und konnte im Roten Trikot des Gesamtführenden nach zwei zweiten Plätzen endlich einen Sieg feiern.

Die 3. Etappe der Tour of Guangxi fand auf einem knapp 30 Kilometer langen Rundkurs statt, der 5,7 Kilometer vor dem Ziel einen kurzen, aber gar nicht so leichten Anstieg (1,6 km an 5,7%) aufwies. Fünfmal war dieser zu absolvieren und schon bei ver vorletzten Passage des Berges sorgte die Astana-Mannschaft um Merhawi Kudus und Davide Villelle für ein erhöhtes Tempo, was zwei Dinge zur Folge hatte: Zum einen endete die Flucht von Brian van Goethem (Lotto Soudal), Nicholas Dlamini (Dimension Data) und Jacopo Mosca (Trek-Segafredo), dem Siege an den Bergwertungen in der ersten und dritte Runde aber reichten, um das Bergtrikot zu übernehmen, auch wenn dessen bisheriger Träger Guillaume Martin (Wanty-Gobert) die finale Bergwertung in der Schlussrunde für sich entscheiden konnte. Außerdem zersplitterte in Folge des Astana-Auftritts das Feld in drei Teile, die sich bis zum Start der letzten Runde jedoch wieder zusammenfügten. Der Angriff von Martin mit Petr Vakoc (Deceuninck-Quick Step) im Schlepptau sorgte beim finalen Anstieg jedoch für eine erneute Teilung des Feldes, die in der Kürze der verbleibenden Zeit nicht mehr rückgängig zu machen war, so dass am Ende nur noch 49 Fahrer zum Hauptfeld gehörten.

Für Fernando Gaviria (UAE Emirates) und Daniel McLay (Education First), die Gewinner der Etappen 1 und 2, erwies sich die Strecke als zu schwer und sie erreichten das Ziel heute erst mit dreieinhalb Minuten Rückstand. Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe), den sie bei ihren Siegen jeweils auf Platz zwei verwiesen hatten, hielt dagegen souverän im ersten Feld mit. Felix Großschartner und vor allem Maximilian Schachmann achteten einerseits darauf, dass ihr Teamkollege dem Tempo folgen konnte, und gaben darüber hinaus auch den Angreifern wie Martin und Vakoc Kontra, um die Sprintankunft zu sichern. Bei der Zielankunft konnte sich Ackermann dann in den Windschatten von Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) und dessen Anfahrer Alexander Edmondson klemmen und 200 Meter vor Schluss zum entscheidenden Antritt ansetzen. Beim 12. Saisonsieg des ehemaligen deutschen Meisters – nur Dylan Groenewegen (15), Primoz Roglic (13) und Sam Bennett (13) haben mehr – belegten am Ende Aleksandr Riabushenko (UAE Emirates), Trentin und als zweitbester Deutscher Nikias Arndt (Sunweb) die Plätze zwei bis vier. In der Gesamtwertung führt Ackermann weiterhin vor Trentin, der dank des Gewinns eines Zwischensprints bei der letzten Zieldurchfahrt nur sieben Sekunden Rückstand aufweist.

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Die morgige 4. Etappe ist die einzige, auf der nicht mit einem Massensprint zu rechnen ist, denn sie endet mit einer kleinen Bergankunft in Nongla (ca. 2,5 km à 7,2%), wo 2017 und 2018 Tim Wellens und Gianni Moscon jeweils den Grundstein für ihre Gesamtsiege gelegt hatten.






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