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Vorschau Six Day London: Zahlreiche Sprintstars und ein deutsches Team fordern Havik/Stroetinga heraus
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22.10.2019

Vorschau Six Day London: Zahlreiche Sprintstars und ein deutsches Team fordern Havik/Stroetinga heraus

Info: Sixdays: Six Day London 2019
Autor: Felix Griep (Werfel)



London, 22.10.2019 – Zwei Tage nach dem Ende der Bahn-EM beginnt am Dienstagabend im Lee Valley Velodrome von London das erste Sechstagerennen der Saison 2019/20. Topfavoriten sind die Vorjahressieger Yoeri Havik und Wim Stroetinga, doch das Starterfeld hat – sowohl bei den Männern als auch den Frauen – noch zahlreiche weitere große Namen zu bieten. Mit Elia Viviani, Bryan Coquard und Sixdays-Debütant Caleb Ewan stehen drei Sprintspezialisten auf der Startliste, die in der diesjährigen Straßenradsaison zusammen stolze 29 Siege gefeiert haben.


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Namhafte Sprinter wollen die Vorjahressieger herausfordern
Unter den 16 Teams, die beim Six Day London antreten, hat die Paarung Yoeri Havik/Wim Stroetinga die beste Kombination aus Erfahrung und Erfolgen vorzuweisen. Gemeinsam fuhren die Niederländer 2017 und 2018 beim Berliner Sechstagerennen zum Sieg und gewannen außerdem 2018 auch in London sowie das dreitägige Six Day Manchester im März 2019. Bei ihrem Vorjahressieg in der britischen Hauptstadt setzten sich Havik/Stroetinga dank starker Sprints in der Finaljagd mit den meisten Punkten unter vier rundengleichen Teams durch. Die Anzahl ausgesprochen schneller Gegner ist in diesem Jahr aber ungleich höher als damals: Der Italiener Elia Viviani (mit Partner Simone Consonni) und der Franzose Bryan Coquard (mit Donovan Grondin) stehen zwar erstmals in London am Start, sind aber beide Sixdays-erprobt. Dagegen versucht sich der dreifache Tour-de-France-Etappensieger Caleb Ewan an der Seite seines australischen Landsmannes Joshua Harrison erstmals überhaupt bei einem Sechstagerennen.

Drei britische Paare – und ein deutsches mit der Startnummer 1
Wenn es um Sprintstärke geht, muss aber auch Mark Cavendish erwähnt werden, selbst wenn er auf der Straße seit fast zwei Jahren sieglos ist. In London ist der Manxman seit dem Madison-WM-Sieg von 2016 mit Bradley Wiggins eine lebende Legende, bei den Sechstagerennen 2016 und 2017 wurde er jeweils Zweiter. Diesmal bildet er mit Owain Doull eines von drei britischen Paaren. Auch die heimischen Teams Matt Bostock/Andy Tennant und Jon Dibben/Chris Latham sollten nicht unterschätzt werden – immerhin hatten Tennant und Latham 2018 gemeinsam bereits als Viertplatzierte ohne Rundenverlust ganz vorne mitgemischt. Trotz all dieser großen Namen gebührt die Startnummern eins einem deutschen Gespann: Theo Reinhardt, der 2017 und 2018 mit Roger Kluge Weltmeister geworden ist, bildet mit Maximilian Beyer ein Paar, das defintiv zu den Favoriten zu zählen ist, was ihr dritter Platz bei der Madison-EM am Sonntag beweist, als nur ihnen ein Rundengewinn gelungen war.

Etliche Medaillengewinner/innen von der EM kommen nach London
Reinhardt und Beyer sind nicht die einzigen Teilnehmer des Londoner Sechstagerennens, die in der Vorwoche bei der Europameisterschaft in Apeldoorn Medaillen gewonnen haben. Auch Havik (Silber Madison mit Jan van Schip) und Stroetinga (Bronze Scratch) brachten Edelmetall von ihrer Heim-EM mit, ebenso Consonni (Silber Mannschaftsverfolgung) und der Pole Filip Prokopyszyn (Bronze Ausscheidungsfahren). Viviani (Gold Ausscheidungsfahren) und Coquard (Gold Punkterennen und Silber Ausscheidungsfahren) sind sogar frischgebackene Europameister. Stark besetzt ist auch das Feld für die Wettbewerb der Frauen ab der 4. Nacht: Laura Kenny, Elinor Barker, Katie Archibald und Neah Evans, die gemeinsam EM-Gold in der Mannschaftsverfolgung für Großbritannien holten, sind die Topteilnehmerinnen. Archibald und Kenny holten in Apeldoorn zwar gemeinsam auch Madison-Silber (außerdem Archibald Einzelverfolgungs-Bronze und Kenny Omnium-Silber), doch in London heißen die Paare Archibald/Evans und Kenny/Barker. Mit Emily Nelson (Gold Scratch und Silber Ausscheidungsfahren) und der Irin Shannon McCurley (Silber Scratch) gibt es noch zwei weitere mit EM-Medaillen dekorierte Starterinnen.

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