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Sieben Teams in Nullrunde zur Halbzeit des Six Day London – Maximilian Levy fährt Rekordzeit
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24.10.2019

Sieben Teams in Nullrunde zur Halbzeit des Six Day London – Maximilian Levy fährt Rekordzeit

Info: Sixdays: Six Day London 2019
Autor: Felix Griep (Werfel)



London, 24.10.2019 – Nach drei von sechs Nächten ist beim Londoner Sechstagerennen noch immer nicht abzusehen, wer am Sonntag den Sieg feiern können wird. Bryan Coquard/Donavan Grondin verloren am Donnerstagabend zwar trotz eines Jagdsieges die Führung an Simone Consonni/Elia Vivani, doch gehören beide Teams zu einer großen Gruppe von sieben rundengleichen Mannschaften. Viel deutlicher sind die Kräfteverhältnisse bei den Sprintern, deren Gesamtsieg Maximilian Levy spätestens nach einer perfekten 3. Nacht nicht mehr zu nehmen sein sollte.


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Eigentlich Rundenvorsprung für Österreicher und Dänen
In der ersten Jagd der dritten Nacht schlug die Stunde der Österreicher Andreas Graf/Andreas Müller. Die Madison-Europameister von 2014 fuhren ihren ersten Sieg in London heraus, machten ihren vorherigen Rundenrückstand gegenüber den Topteams wett und verbuchten zudem ihre erste Bonusrunde. Die zwischenzeitliche Führung übernahmen allerdings die Dänen Marc Hester/Oliver Wulff, die nach der 2. Nacht schon in der Nullrunde gelegen hatten und ebenfalls einen Rundengewinn erzielen konnten. Zwar gehörten sowohl Graf/Müller als auch Hester/Wulff in der zweiten Jagd zum Hauptfeld von sieben rundengleichen Mannschaften, doch hatten alle anderen Gegner im Laufe des Abends bereits die 200-Punkte-Marke übertroffen, so dass diese mittels zweiter Bonusrunde wieder vorbeiziehen konnten. Neue Führende sind die Italiener Simone Consonni/Elia Viviani (259 Punkte) vor Yoeri Havik/Wim Stroetinga (240), Bryan Coquard/Donavan Grondin (237), Mark Cavendish/Owain Doull (235) und Theo Reinhardt/Maximilian Beyer (213) – sowie den punktemäßig abgehängten Hester/Wulff (186) und Graf/Müller (159). Ein Highlight des Abends war das Sprintduell zwischen Cavendish und Viviani zum Ende der Mannschaftsausscheidung, das der Brite für sich entscheiden konnte. Überhaupt war es ein Tag der Straßensprinter: Cavendish gewann den ersten Derny-Lauf, Caleb Ewan den zweiten, Viviani das Punkterennen und Coquard mit seinem Partner Grondin die zweite Jagd.

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Sprint-Gewinner der 3. Nacht: Levy, Levy und Levy
An den ersten beiden Abenden hatte sich Maximilian Levy schon in guter Form gezeigt, doch am Donnerstag ist der Vorjahressieger im Londoner Sprinter-Wettbewerb richtig auf Touren gekommen. Im Zeitfahren über 200 Meter gelang ihm die anvisierte Zeit unter 10 Sekunden: 9,871, ein neuer Rekord innerhalb der Six Day Series. Der Bahnrekord im Lee Valley Velodrom von Jason Kenny (9,713 bei Olympia 2012) bleibt aber unangetastet. Zweitschnellster Zeitfahrer war erneut der Japaner Yuta Obara, den Levy im anschließenden Sprint-Finale ebenfalls hinter sich lassen konnte. Den maximal erfolgreichen Abend machte Levy dann im Keirin perfekt: In dieser Disziplin war der frühere Weltmeister und Olympia-Silbermedaillengewinner in den ersten beiden Nächten jeweils nur Vorletzter geworden, holte sich aber auch hier diesmal in einem Fotofinish vor Obara den Sieg. Obara hat sich als Zweiter der Gesamtwertung jetzt auf 15 bzw. 16 Punkte gegenüber Robert Förstemann und Eoin Mullen abgesetzt, liegt selbst aber schon 30 Zähler hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter Levy.

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