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Bahn-Weltcup Minsk: Deutsche Verfolgerrekorde purzeln weiter, Andreas Graf holt eine Medaille, Jennifer Valente gleich drei
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01.11.2019

Bahn-Weltcup Minsk: Deutsche Verfolgerrekorde purzeln weiter, Andreas Graf holt eine Medaille, Jennifer Valente gleich drei

Info: Bahnradsport: WELTCUP MINSK 2019/20
Autor: Felix Griep (Werfel)



Minsk, 01.11.2019 – Zwei Wochen nach der Europameisterschaft in Apeldoorn wurde am Freitag in der weißrussischen Hauptstadt mit gleich sieben Entscheidungen der erste von sechs Bahnradsport-Weltcups der Saison 2019/20 eröffnet.


Berichte vom Weltcup in Minsk: Freitag | Samstag | Sonntag


Für das beste deutsche Ergebnis sorgten Franziska Brauße, Lisa Brennauer, Lisa Klein und Gudrun Stock, die in der Mannschaftsverfolgung der Frauen wie bei der EM Zweite wurden. Den deutschen Rekord, den sie in den Niederlanden bereits von 4:19,668 auf 4:16,328 verbessert hatten, konnten sie nochmals auf 4:15,412 in der 1. Runde und sogar auf 4:14,836 im Finale senken, in welchem sie dennoch um etwas mehr als eine Sekunde gegen das US-Team mit Jennifer Valente, Christine Birch, Chloé Dygert und Emma White verloren. Auch in der Mannschaftsverfolgung der Männer ging der deutsche Vierer in derselben Aufstellung wie in Apeldoorn an den Start. Nachdem Felix Groß, Theo Reinhardt, Nils Schomber und Domenic Weinstein den Landesrekord bei der EM von 3:56,903 auf 3:53,974 verbessert hatten, schraubten sie ihn weiter über 3:53,183 in der 1. Runde auf 3:52,685 im kleinen Finale herunter. Mit einer Medaille wurde es allerdings nichts, weil Italien eine Sekunde schneller war. Im Finale setzten sich die Dänen Lasse Norman Hansen, Julius Johansen, Frederik Madsen und Rasmus Pedersen klar gegen Frankreich durch und bestätigten damit ihre Leistung vom Titelgewinn bei der Europameisterschaft.

Weiteres deutsches Edelmetall gab es im Teamsprint der Frauen. Die Vize-Europameisterin Lea Sophie Friedrich (mit Emma Hinze) startete bei diesem Weltcup gemeinsam mit Pauline Grabosch für das Team Erdgas.2012. Nach Platz zwei in der Qualifikation verpassten sie in der 1. Runde den Finaleinzug um lediglich acht Tausendstel und setzten sich anschließend im Kampf um Bronze gegen die Niederländerinnen Shanne Braspennincx/Kyra Lamberink durch. Das Finale war eine rein russische Angelegenheit, in welcher die Europameisterinnen Ekaterina Rogovaya/Daria Shmeleva von Gazprom-RusVelo gegen die Nationalmannschaftsfahrerinnen Natalia Antonova/Ekaterina Gnidenko die Oberhand behielten. Im Teamsprint der Männer sicherten die Welt- und Europameister Jeffrey Hoogland und Harrie Lavreysen gemeinsam mit Nils van 't Hoenderdaal den Sieg für die Niederlande. Aus Deutschland waren mit dem Team Erdgas.2012, der Nationalmannschaft und dem Track-Team-Brandenburg gleich drei Trios am Start, die in der Endabrechung die Plätze sechs, acht und dreizehn belegen.

Es war aber nicht nur aus deutscher Sicht ein guter Abend, sondern auch für Österreich. Denn Andreas Graf fuhr im Punkterennen der Männer mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Belgier Kenny De Ketele einen starken dritten Platz ein. Der siegreiche Brite Mark Stewart und der Zweitplatzierte Sebastian Mora aus Spanien blieben für Graf außer Reichweite, weil sie nicht nur an den Sprintwertungen erfolgreicher waren, sondern auch noch einen Rundengewinn mehr erzielten als alle Konkurrenten. Im Punkterennen der Frauen gelangen der US-Amerikanerin Valente als einziger Teilnehmerin zwei Rundengewinne, womit sie ihren überaus deutlichen Sieg vor der italienischen Europameisterin Maria Giulia Confalonieri zementierte.

Nach den Siegen in der Mannschaftsverfolgung und im Punkterennen kam Valente an diesem einen Abend im Scratch der Frauen noch ein drittes Mal aufs Podium, auch wenn es in diesem Rennen nur zum dritten Platz reichte. Den Sieg trug die Niederländerin Kirsten Wild davon, die ihre Topform von der Europameisterschaft (drei Medaillen, darunter zweimal Gold) bestätigte.

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