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Bahn-Weltcup Minsk: Emma Hinze holt Bronze im Sprint, zweite Goldmedaillen für Kirsten Wild und Harrie Lavreysen
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02.11.2019

Bahn-Weltcup Minsk: Emma Hinze holt Bronze im Sprint, zweite Goldmedaillen für Kirsten Wild und Harrie Lavreysen

Info: Bahnradsport: WELTCUP MINSK 2019/20
Autor: Felix Griep (Werfel)



Minsk, 02.11.2019 – Nachdem sie vor zwei Wochen mit fünf Titeln und insgesamt 13 Medaillen den EM-Medaillenspiegel gewinnen konnten, schwimmen die Niederlande auch beim Weltcup in Minsk weiter auf einer Erfolgswelle und sind nach zwei von drei Tagen mit bereits vier Siegen die mit Abstand erfolgreichste Nation. Aber auch Gastgeber Weißrussland konnte sich über einen Sieg freuen.


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Großen Anteil am niederländischen Erfolg hat natürlich wieder einmal Kirsten Wild, die nach ihrem Sieg im Scratch vom Freitagabend am Samstag zusammen mit Amy Pieters das Madison der Frauen für sich entschied. Die Weltmeisterinnen und EM-Dritten dieser Disziplin lagen nach einem herausragenden Start (24 von 30 möglichen Sprintpunkten in der ersten Rennhälfte) am Ende sechs Zählern vor den Britinnen Laura Kenny/Emily Nelson. Ein Sieg im Keirin der Männer machte auch Harrie Lavreysen zum zweimaligen Sieger in Minsk, nachdem er bereits zum erfolgreichen Teamsprint-Trio der Niederlande gehört hatte – damit hat er seine Bilanz von der EM wiederholen können. Der Deutsche Stefan Bötticher hatte zwar das Finale erreicht, landete dort aber auf dem letzten, dem sechsten Platz. Der zweite deutsche Starter, Landesmeister Marc Jurczyk vom Team Erdgas.2012, stürzte in der 1. Runde schwer und wurde mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus gebracht.

Besser lief es für Emma Hinze im Sprint der Frauen. Die BDR-Fahrerin unterlag zwar im Halbfinale der amtierenden Weltmeisterin Wai Sze Lee aus Hongkong, gewann aber anschließend das Duell um Bronze gegen die US-Amerikanerin Mandy Marquardt. Lee entschied ihrerseits das Finale gegen die Europameisterin Anastasiia Voinova für sich. Die WM-Vierte und EM-Dritte Lea Sophie Friedrich hatte in der Qualifikation zwar die Bestzeit erreicht, musste sich aber gleich in ihrem ersten K.o.-Duell der Litauerin Simona Krupeckaite geschlagen geben. Mit Pauline Grabosch schied zudem eine weitere Deutsche schon im Achtelfinale aus.

Ein weiteres Highlight vom Samstag war das Omnium der Männer, welches der Brite Matthew Walls für sich entschied, der nach einem Sieg und zwei zweiten Plätzen in den ersten drei Disziplinen mit einem guten Vorsprung ins Punkterennen gegangen war. Der Italiener Elia Viviani, der letztlich Zweiter wurde, konnte seinen Rückstand nur noch von 16 auf neun Punkte verringern. Im Scratch der Männer musste sich Europameister Sebastian Mora aus Spanien mit Platz zwei begnügen und den Sieg diesmal Yauheni Karaliok überlassen, der damit seinen Heimerfolg vom Januar 2018 wiederholen konnte. Nach Tatsiana Sharakovas drittem Platz im Punkterennen vom Vortag war es die zweite Podiumsplatzierung für Weißrussland.

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