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Fast wie in alten Zeiten: Mathieu van der Poel gewinnt Flandriencross nach langer Solo-Fahrt
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17.11.2019

Fast wie in alten Zeiten: Mathieu van der Poel gewinnt Flandriencross nach langer Solo-Fahrt

Info: Radcross: DVV Verzekeringen Trofee - Flandriencross Hamme 2019
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Hamme, 17.11.2019 - Mathieu van der Poel (Corendon-Circus) hat zum vierten Mal in Folge den Flandriencross in Hamme gewonnen. Der Welt- und Europameister aus den Niederlanden setzte sich in der zweiten Runde ab und fuhr allen davon. Genau wie zuvor Annemarie Worst konnte er damit beiden Rennen an diesem Wochenende - dem Weltcup in Tabor und der zweiten Runde der DVV verzekeringen trofee - seinen Stempel aufdrücken.


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Van der Poel macht heute keine Kompromisse
Mathieu van der Poel machte von Anfang an klar, dass er auf ein enges Rennen wie gestern in Tschechien keine Lust hatte. Er versuchte bereits in der ersten von neun Runden alle Konkurrenten zu distanzieren, was ihm in der letzten Saison oft genug gelungen war. Doch diesmal heftete der belgische Meister Toon Aerts (Telenet Baloise Lions) sich an sein Hinterrad und auch Laurens Sweeck, Michael Vanthourenhout (beide Pauwels Sauzen-Bingoal) sowie Tim Merlier (Creafin-Fristads) kamen bald wieder heran. Der schnelle, fast überhaupt nicht matschige Parcours begünstigte Solo-Ritte sicherlich nicht, aber Van der Poel ließ sich nicht beirren und versuchte es in der nächsten Runde an derselben Stelle noch einmal. Diesmal blieb Sweeck in Schlagdistanz, und das noch einige Runden lang. Vanthourenhout wurde von einem Problem mit dem Sattel ausgebremst und Aerts, der sich zwischenzeitlich mit Merlier an Position drei zu einem Verfolgerduo zusammengeschlossen hatte, musste später ebenfalls einen Defekt beklagen.


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Iserbyt verteidigt als Tagesfünfter die Gesamtführung
Auf den letzten drei Runden machte Mathieu van der Poel wirklich ernst und aus dem Abstand zu Sweeck, der lange unter 10 Sekunden gelegen war, wurden noch 40 Sekunden. Der 24-jährige Niederländer realisierte seinen zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden, triumphierte in Hamme zum vierten Mal in Folge und verbuchte im fünften Wettkampf sein fünftes Spitzenresultat. Tim Merlier belegte hinter Laurens Sweeck Platz drei. Vierter wurde Lars van der Haar (Telenet Baloise Lions) und dann folgte Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen), der Sieger des Koppenbergcross und somit DVV trofee Führende, der heute keine Akzente setzen konnte. Dennoch verteidigte der junge Belgier die Leaderposition. Vanthourenhout kam schließlich hinter Tom Meeusen (Corendon-Circus) immerhin noch als Siebter ins Ziel, Aerts hatte das Materialpech bis auf Rang 10 zurückgespült. Mathieu van der Poel hat von den 5 Malusminuten, die ihm wegen seines Verzichts auf Oudenaarde aufgebrummt wurden, einschließlich Zeitbonus nun schon 1:25 Sekunden gutgemacht. Wir erinnern uns an letztes Jahr, als Van der Poel am Koppenberg zwar antrat, aber einen rabenschwarzen Tag erwischte und seinen Riesenrückstand am Ende doch in den Gesamtsieg ummünzte.

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