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Adventskalender am 6. Dezember: Schnetzer/Bröll, Mlady/Mlady und Waibel/Waibel kämpfen in Basel um Radball-Gold
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06.12.2019

Adventskalender am 6. Dezember: Schnetzer/Bröll, Mlady/Mlady und Waibel/Waibel kämpfen in Basel um Radball-Gold

Info: Hallenradsport-WM 2019 - Radball
Autor: Felix Griep (Werfel)



  06.12.  
Von Freitag bis Sonntag findet in dieser Woche in Basel die Hallenradsport-Weltmeisterschaft statt, bei der es neben fünf Entscheidungen im Kunstradfahren natürlich auch ein Radball-Turnier gibt. Die Medaillen werden in dieser speziellen Disziplin höchstwahrscheinlich wieder einmal Österreich, Deutschland und WM-Gastgeber Schweiz unter sich ausspielen. Doch wie stark sind die Paare, welche ihre Nationen vertreten, einzuschätzen?


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Weltcup-Stand

Sechs Paare spielen bei der Radball-Weltmeisterschaft in der Gruppe A den Titel untereinander aus. Um ihre Chancen auf Erfolg einschätzen zu können, lohnt sich ein Blick auf das aktuelle Weltcup-Ranking. Seit April wurden sieben Weltcups in Ailingen (GER), Albungen (GER), Mücheln (GER), Großkoschen (GER), Stemwede (GER), St. Gallen (SUI) und Höchst (AUT) mit jeweils zehn Mannschaften ausgetragen, das Finale steigt erst am 18. Januar in Möhlin (SUI).

Jedes Team war bislang maximal an vier Events dabei – und Patrick Schnetzer/Markus Bröll konnten alle ihre vier Turniere gewinnen (Ailingen, Großkoschen, Stemwede, Höchst). Mit drei zweiten Plätzen und einem Sieg in St. Gallen belegen Bernd Mlady/Gerhard Mlady Rang zwei im Gesamtstand, dicht gefolgt von Severin Waibel/Benjamin Waibel, die drei dritte Plätze und einen zweiten in St. Gallen erreicht haben. Diese drei Paare aus Österreich, Deutschland und der Schweiz spielen sprichwörtlich in einer anderen Liga als ihre WM-Konkurrenten aus Frankreich, Tschechien und Belgien, die im Weltcup-Ranking lediglich die Positionen acht, neun und zwölf belegen.

Das Ranking nach 7 von 8 Weltcups

 1  Patrick Schnetzer / Markus Bröll    (RC Höchst 1)   200
 2  Bernd Mlady / Gerhard Mlady         (RMC Stein)     185
 3  Severin Waibel / Benjamin Waibel    (RMV Pfungen)   165
 4  Andre Kopp / Raphael Kopp           (RV Obernfeld)  160
 5  Kevin Bachmann / Stefan Feurstein   (RV Dornbirn 1) 150
 6  Marcel Schüle / Björn Bootsmann     (RSV Waldrems)  126
 7  Roman Schneider / Paul Looser       (RS Altdorf 1)  109
 8  Quentin Seyfried / Mathias Seyfried (VC Dorlisheim) 105
 9  Jiri Hrdlicka / Pavel Loskot        (SC Svitavka)   104
10  Ludvik Pisek / Miroslav Gottfried   (TJ Sokol Zlin)  99
11  Beda Planzer / Simon Marty          (RS Altdorf 2)   90
12  Brecht Damen / Niels Dirikx         (HZG Beringen)   81

Farbliche Hervorhebung: WM-Teilnehmer / nicht dabei

WM-Erfolge

Als 2013 zuletzt eine Hallen-WM in der Schweiz stattgefunden hatte, damals ebenfalls in Basel, nahmen die Österreicher Patrick Schnetzer und Markus Bröll erstmals gemeinsam teil und holten sich auf Anhieb den Titel, dem bis einschließlich 2018 noch vier weitere folgen sollten. Nur ein einziges Mal mussten sie sich mit der Silbermedaille abfinden, als sie 2017 ausgerechnet im österreichischen Dornbirn gegen das Duo Mlady/Mlady den Kürzeren zogen. Schnetzer war zudem gemeinsam mit Dietmar Schneider schon von 2010 bis 2012 bei der WM dabei, holte dabei erst Bronze, dann seinen ersten Titel und zuletzt noch Silber.

Die Cousins Bernd Mlady und Gerhard Mlady vertreten Deutschland seit 2016 bei der WM, wurden bei ihrer Premiere Dritte und unterlagen dabei in der Vorrunde Schnetzer/Bröll mit 5:7. Im darauffolgenden Jahr gab es im Gruppenduell keinen Sieger (3:3), dafür aber im Finale, das Mlady/Mlady gegen die Topstars in deren Heimat mit 4:3 für sich entscheiden konnten, was ihnen den WM-Titel 2017 einbrachte. 2018 hieß das Ergebnis dieses Duells, sowohl in der Vorrunde als auch im Finale, jeweils 6:8 aus Sicht von Mlady/Mlady.

Die Brüder Severin Waibel und Benjamin Waibel gehen erstmals für die Schweiz bei einer Weltmeisterschaft an den Start – und das auch noch im eigenen Land. Sollte ihnen der Heimerfolg gelingen, wäre dies der erste WM-Titel für die Schweiz seit dem Jahr 2012, als Roman Schneider und Dominik Planzer im deutschen Aschaffenburg gewonnen hatten.

Direkte Duelle

Schnetzer/Bröll sind in Weltcup-Duellen gegen ihre härtsten WM-Gegner in diesem Jahr noch ungeschlagen, gewannen drei Weltcup-Finals gegen Mlady/Mlady und konnten auch ihre zwei Partien gegen Waibel/Waibel erfolgreich bestreiten. Zwischen Mlady/Mlady und Waibel/Waibel gab es vier Duelle, von denen die Deutschen inklusive eines Finals zwei gewannen. Die anderen beiden gingen unentschieden aus, wobei einmal ein 4-Meter-Schießen folgte, welches Mlady/Mlady ebenfalls für sich entscheiden konnten.

06.04.2019 Weltcup in Ailingen (GER)

Vorrunde        Schnetzer/Bröll -  Waibel/Waibel   7:3  
2. Halbfinale   Mlady/Mlady     -  Waibel/Waibel   7:6 *
Finale          Schnetzer/Bröll -  Mlady/Mlady     5:3  
* nach 4-Meter-Schießen (4:4 nach regulärer Spielzeit)

31.08.2019 Weltcup in Großkoschen (GER)

Finale          Schnetzer/Bröll -  Mlady/Mlady     5:1  

12.10.2019 Weltcup in St. Gallen (SUI)

Vorrunde        Mlady/Mlady     -  Waibel/Waibel   2:2  
Finale          Mlady/Mlady     -  Waibel/Waibel  11:6  

02.11.2019 Weltcup in Höchst (AUT)

Vorrunde        Mlady/Mlady     -  Waibel/Waibel   9:4  
1. Halbfinale   Schnetzer/Bröll -  Waibel/Waibel   5:2  
Finale          Schnetzer/Bröll -  Mlady/Mlady     5:4  





Schnetzer/Bröll, Mlady/Mlady und Waibel/Waibel kämpfen in Basel um Radball-Gold
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