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Van der Poel nach 35 Siegen erstmals wieder geschlagen – Aerts und Alvarado dominieren im Schlamm von Ronse
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14.12.2019

Van der Poel nach 35 Siegen erstmals wieder geschlagen – Aerts und Alvarado dominieren im Schlamm von Ronse

Info: Radcross: DVV Verzekeringen Trofee - Hotondcross Ronse 2019
Autor: Felix Griep (Werfel)



Ronse, 14.12.2019 – Das hat es seit dem Koppenbergcross am 1. November 2018 nicht mehr gegeben! Nach 35 Siegen in Folge hat Mathieu van der Poel erstmals wieder eine Niederlage in einem Cross-Rennen hinnehmen müssen. Der Mann, der den Weltmeister schlagen konnte, heißt Toon Aerts und kam mit den schwierigen Bedingungen beim GP Mario De Clerq am besten zurecht. Einen ebenso starken Auftritt zeigte Ceylin del Carmen Alvarado, die das Rennen der Frauen für sich entschied. Die DVV-Leader sind trotzdem nach wie vor Eli Iserbyt und Annemarie Worst.


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Alvarados Mechaniker sorgt kurz für Spannung
Beim Hotondcross in Ronse erwartete die Teilnehmer von Station vier der DVV Verzekeringen Trofee ein extrem schlammiger Kurs mit vielen Laufpassagen bergauf und bergab. Bei den Frauen zog sich das Feld sofort nach dem Start weit in die Länge und Ceylin del Carmen Alvarado (Corendon-Circus) beendete die erste von vier Runden 19 bzw. 30 Sekunden vor ihren ersten Verfolgerinnen Annemarie Worst (777) und Yara Kastelijn (777). Ein missglückter Radwechsel der Führenden – Alvarados Mechaniker rutschte im Schlamm aus und fiel auf das neue Rad, woraufhin dessen Lenker erst wieder gerichtet werden musste – trug in der zweiten Runde dazu bei, dass Worst wieder Anschluss fand. Doch bald darauf schüttelte Alvarado ihre Gegnerin, die etwas mehr Schwierigkeiten mit den besonderen Streckenbedingungen hatte, erneut und diesmal endgültig ab. Auch ein Sturz zu Beginn der finalen Runde konnte Alvarado dann nicht mehr aufhalten. Die Niederländerin feierte ihren ersten DVV-Sieg der Saison, nachdem sie bereits Siege in Superprestige (Gietenund Ruddervoorde) und Weltcup (Koksijde) errungen hatte.

Worst nur noch knapp eine Minute vor Alvarado
Worst beendete das Rennen mit 21 Sekunden Rückstand auf Alvarado und 41 Sekunden Vorsprung auf ihre Teamkollegin Kastelijn. Noch gut eine halbe Minute weiter zurück fuhr Evie Richards (Trek Factory Racing) auf Platz vier und feierte damit ein starkes Comeback; die Britin war zuletzt im September bei den US-Weltcups im Einsatz gewesen, wo sie Fünfte und Dritte geworden war. Im DVV-Gesamtstand hat Worst ihre Führung behalten und gegenüber Kastelijn sogar komfortabel von 6 Sekunden auf 1:02 Minute ausgebaut. Allerdings kommt ihr Alvarado langsam gefährlich nahe, hat ihren Rückstand nämlich jetzt auf 56 Sekunden verringert.

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Van der Poel schon früh von Aerts abgehängt
Nachdem er sich am vorigen Wochenende eine Auszeit gegönnt hatte, kehrte Mathieu van der Poel (Corendon-Circus) zunächst in scheinbar unveränderter Form ins Renngeschehen zurück und gab im Schlamm von Ronse zusammen mit Toon Aerts (Telenet Baloise Lions) und DVV-Leader Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen–Bingoal) den Ton an. Aus diesem Trio attackierte in der zweiten von sechs Runden dann allerdings nicht der Weltmeister, sondern der belgische Meister Aerts, der sich sechs Tage zuvor in Van der Poels Abwesenheit beim Superprestige Zonhoven viel Selbstvertrauen geholt hatte. Bis zur nächsten Zielpassage hatte Aerts bereits 15 Sekunden auf Iserbyt und 19 auf Van der Poel herausgefahren und zeigte bis zum Ende des Rennens nicht das kleinste Zeichen von Schwäche. Van der Poel überholte zwischenzeitlich noch einmal Iserbyt, verlor aber fortlaufend Zeit gegenüber Aerts und schien im Verlauf der vierten Runde seine unerwartete Niederlage zu akzeptieren. Schlussendlich wurde der demotivierte Cross-Superstar nur Dritter (+2:14), Iserbyt (+1:30) überholte ihn wieder.

Iserbyt bleibt mit deutlichem Vorsprung Erster
Nicht weit hinter Van der Poel folgten Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen–Bingoal), Tim Merlier (Creafin–Fristads) und Lars Van Der Haar (Telenet Baloise Lions). Platz sieben ging danach an den deutschen Meister Marcel Meisen (Corendon-Circus), der nach Superprestige Gavere (10.), Weltcup Koksijde (7.) und Superprestige Zonhoven (10.) sein viertes Top10-Ergebnis der Saison in den großen Rennserien verbuchte. Die DVV-Gesamtwertung wird weiterhin von Iserbyt angeführt, dessen erster Verfolger nun Ronse-Sieger Aerts ist. Der hat aber trotz seines deutlichen Sieges von heute immer noch 1:45 Minute Rückstand auf den Spitzenreiter

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