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Van der Poel gewinnt Elite-Rennen in Diegem zum 6. Mal und holt Saisonerfolg Nr. 15
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29.12.2019

Van der Poel gewinnt Elite-Rennen in Diegem zum 6. Mal und holt Saisonerfolg Nr. 15

Info: Radcross: Telenet Superprestige - Diegem 2019 | Ranglisten Telenet Superprestige 2019/20
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Diegem, 29.12.2019 - Mathieu van der Poel (Corendon-Circus) hat zum sechsten Mal in Folge das Elite-Rennen in Diegem gewonnen und damit seinen 15. Saisonerfolg gefeiert. Der amtierende Radcross-Weltmeister aus den Niederlanden setzte sich nach 5 von 9 Runden als Solist ab. Zweiter und Dritter wurden Eli Iserbyt und Michael Vanthorenhout (Pauwels Sauzen-Bingoal), deren Teamkollege Laurens Sweeck die Superprestige-Gesamtführung vom verletzt fehlenden Toon Aerts übernahm.


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Seltsame Teamtaktik bei Pauwels Sauzen
Der Superprestige in Diegem ist ein Rennen zur Primetime - der Männer-Elite-Wettkampf startete um exakt 20 Uhr. Der in Flutlicht getauchte Parcours war relativ trocken mit einigen wenigen aufgewühlten Stellen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ergab sich zunächst eine Situation, die an die DVV trofee in Loenhout erinnerte: Mathieu van der Poel und Eli Iserbyt bildeten die Doppelspitze, nachdem Iserbyt einen Strauchler des Weltmeisters ausgenutzt hatte, von diesem aber schnell wieder eingeholt worden war. Anders als beim Azencross machte das Duo allerdings nicht den Sieg unter sich aus, denn Michael Vanthourenhout und Laurens Sweeck schlossen die Lücke. Damit taten sie ihrem Teamkollegen Iserbyt keinen großen Gefallen, zogen sie doch auch Corné van Kessel, Lars van der Haar (beide Telenet Baloise Lions) und Tim Merlier (Creafin-Fristads) mit sich und vergrößerten die Gruppe beträchtlich. Van der Poel sah sich daraufhin genötigt, das Tempo zu erhöhen und so eine frühe Vorentscheidung herbeizuführen.

10 Siege von Van der Poel in Diegem
Im Nu baute der 24-jährige Niederländer einen Vorsprung von um die 20 Sekunden auf. Die restlichen drei Runden verbrachte er wieder mal alleine als Frontrunner. Die Verfolgergruppe zerfiel aufgrund von Attacken und Fahrfehlern allmählich. Iserbyt setzte sich an der zweiten Position fest, gefolgt von Vanthourenhout. Merlier, Van der Haar und Sweeck blieben noch am ehesten zusammen und sollten am Ende in dieser Reihenfolge die Plätze 4 bis 6 belegten, wobei dieses Resultat für Sweeck ausreichend war, um die Superprestige-Gesamtführung von Toon Aerts zu übernehmen. Der belgische Meister, der bis vor Kurzem genau wie die Niederländerin Ceylin del Carmen Alvarado gleichzeitig alle drei Klassemente anführte, hat damit wegen seiner Rippenverletzung nach der DVV trofee-Führung die nächste Leaderschaft eingebüßt. Für Mathieu van der Poel, der seine Fans am Ende noch mit einer Flugeinlage auf der Brücke begeisterte, war es nicht nur der sechste Sieg hintereinander als Elite-Fahrer in Diegem. Nimmt man seine Erfolge in der Jugend-Klasse (2009), Junioren-Klasse (2011, 2012) und U23-Kategorie (2013) hinzu, war er sogar 10 Mal hier erfolgreich und bleibt weiterhin ungeschlagen (2010 nicht am Start). Außerdem handelte es sich um seinen 15. Sieg in der Saison 2019/2020.

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