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Dreamteam Keisse/Terpstra mit tollem Start bei den Sixdays Rotterdam – deutsche U23-Titelverteidiger wieder vorn
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02.01.2020

Dreamteam Keisse/Terpstra mit tollem Start bei den Sixdays Rotterdam – deutsche U23-Titelverteidiger wieder vorn

Info: Sixdays: Zesdaagse van Rotterdam 2020
Autor: Felix Griep (Werfel)



Rotterdam, 02.01.2020 – Am Donnerstagabend war es soweit, in Rotterdam traten Iljo Keisse und Niki Terpstra nach fünf Jahren erstmals wieder als Partner zu einem Sechstagerennen an. Der Belgier und der Niederländer weckten sofort Erinnerungen an ihre Siegesserie von 2013 bis 2015 und stehen nach der 1. Nacht gleich wieder auf Position eins. Und das auch noch mit einer Runde Vorsprung auf alle Konkurrenten. Bei der U23 gab es dagegen noch keine Rundengewinne, erste Führende sind die bereits 2019 erfolgreichen Deutschen Luca Felix Happke/Moritz Augenstein. Bei den Sprintern haben Harrie Lavreysen/Sam Ligtlee hauchdünn die Nase vorn.


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Mehr Punkte und Premiere neuer Zwischensprints
Das neue Jahr brachte eine kleine Sixdays-Revolution mit sich, denn in Rotterdam wurde die jahrelang auch bei vielen anderen Sechstagerennen gebräuchliche Unterteilung in Rennen erster (20-12-10-8-6-4 Punkte), zweiter (10-6-5-4-3-2 Punkte) und gar dritter Klasse (5-4-3-2-1 Punkte) abgeschafft. Jedes Rennen, egal in welcher Disziplin, ist nun gleich viel wert, jeder Sieg bringt gleichermaßen 20 Punkte. In der 1. Nacht profitieren davon besonders Jasper de Buyst und Jesper Asselman, da sie für ihre jeweiligen Derny-Siege einen viermal so hohen Lohn erhielten wie noch vor einem Jahr. Der Sieg des Dänen Oliver Wulff Frederiksen im Ausscheidungsfahren wäre früher auch nur halb so wertvoll gewesen. Eine anderen Neuerung im Reglement brachte Roger Kluge/Theo Reinhardt und Yoeri Havik/Wim Stroetinga jeweils 10 Extrapunkte ein. Sie gewannen in der ersten respektive zweiten Jagd den neuen „goldenen Zwischensprint“, an welchem immer nur eine einzige Mannschaft punkten kann. Der genaue Zeitpunkt wird übrigens stets durch einen Zuschauer ausgewählt, der durch das Drücken eines goldenen Buzzers einen Zehn-Runden-Countdown bis zur Sprintabnahme auslöst.

Havik/Stroetinga sammeln die meisten Punkte
Trotzdem bleiben auch bei den Zesdaagse van Rotterdam die Runden nach wie vor das Allerwichtigste. In der ersten Jagd über 25 Minuten, die von De Buyst und seinem Partner Tosh Van der Sande gewonnen wurde, gab es noch keine Rundengewinne, doch in der längeren zweiten Jagd konnten Iljo Keisse und Niki Terpstra nach der Hälfte der 40 Minuten das Feld umrunden und diesen Vorteil bis zum Schluss behaupten. Auf insgesamt 50 Punkte kommen der Belgier und der Niederländer, was nur von Havik/Stroetinga (70) und De Buyst/Van der Sande (58) übertroffen wird, die aber vorerst halt eine Runde Rückstand aufweisen. Das niederländische Paar Havik/Stroetinga beendete beide Jagden auf dem zweiten Platz und feierte in der Mannschaftsausscheidung einen Sieg über die Deutschen Roger Kluge/Theo Reinhardt, die mit 44 Punkten den fünften Platz der Gesamtwertung belegen.

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Auftaktsieg geht an die Titelverteidiger aus Deutschland
Zum Auftkat des U23-Wettkampfes, dem sogenannten Talents Cup, konnte keine Mannschaft den anderen eine Runde abnehmen, so dass am Ende der 25 Minuten langen Jagd ein Sprint entscheiden musste. Den Sieg schnappten sich die Deutschen Luca Felix Happke/Moritz Augenstein, die im vorigen Jahr schon einmal Gesamtsieger des Rotterdamer Nachwuchsrennens waren. An Position zwei findet sich genauso der Niederländer Yentl Ruijmgaard wieder, der diesmal mit dem Polen Filip Prokopyszyn einen neuen Partner hat.

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Einer von zwei Zeitfahrrekorden wird sofort gebrochen
Im Sprinter-Wettbewerb, dessen Gesamtwertung ebenfalls in Zweierteams berechnet wird, haben nach der 1. Nacht Sprint-Weltmeister Harrie Lavreysen und Sam Ligtlee knapp die Nase vorn, sie sammelten einen Punkt mehr als das polnisch-tschechische Duo Mateusz Rudyk/Tomas Babek und zwei Punkte mehr als das zweite niederländische Team Jeffrey Hoogland/Roy van den Berg. Im Teamsprint über die Distanz von 400 Metern konnten zwei der drei Paare die zehn Jahre alte Bestmarke von Grégory Baugé und Teun Mulder (21,484") unterbieten, neue Rekordhalter sind Rudyk/Babek (21,086"). Lavreysens 200-Meter-Rekord aus dem Vorjahr (9,906") bleibt dagegen vorerst weiter bestehen. Im ersten Versuch konnte keiner der sechs Fahrer die 10-Sekunden-Marke knacken, am schnellsten war Hoogland (10,273").

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