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Fünf rundengleiche Teams beim Sechstagerennen von Rotterdam – Augenstein/Happke bleiben U23-Leader
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05.01.2020

Fünf rundengleiche Teams beim Sechstagerennen von Rotterdam – Augenstein/Happke bleiben U23-Leader

Info: Sixdays: Zesdaagse van Rotterdam 2020
Autor: Felix Griep (Werfel)



Rotterdam, 05.01.2020 – Trotz nur einer einzigen Jagd am Sonntag hat sich das Bild der Gesamtwertung bei den Zesdaagse van Rotterdam erneut stark verändert. Bonusrunden spielten eine große Rolle dabei, dass zwei Nächte vor Schluss gleich fünf Teams in der Nullrunde liegen. Nach dem Wochenende stehen erstmals die Belgier Jasper de Buyst /Tosh Van der Sande auf Platz eins, während das eigentlich punktbeste Paar noch eine Runde Rückstand aufweist. Bei der U23 streben die Deutschen Luca Felix Happke/Moritz Augenstein weiter der Titelverteidigung entgegen und bei den Sprintern wurde wieder ein Rekord aufgestellt.


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Die Spitzengruppe rückt ganz eng zusammen
Weil am Sonntag auch viele Jugendrennen im Rotterdamer Velodrom auf dem Plan standen, war bei den Profis nur Zeit für eine einzelne Jagd über 35 Minuten. Diese endete mit einem Solosieg von Maximilian Beyer/Sebastian Mora, die neben dem Rundengewinn auch ihre erste Bonusrunde einstrichen. Sie zogen damit ebenso in die Nullrunde ein wie Jasper de Buyst/Tosh Van der Sande, die im Vorfeld schon den Supersprint gewonnen hatten und mit Platz drei in der Jagd als erste Mannschaft überhaupt die 200-Punkte-Marke erreichten, womit sie zugleich auch Jan-Willem van Schip/Moreno de Pauw von der Spitze der Gesamtwertung verdrängten. Im weiteren Verlauf des Nachmittags und Abends schlossen überdies Roger Kluge/Theo Reinhardt und Iljo Keisse/Niki Terpstra durch ihre zweiten Bonusrunden zur Spitzengruppe auf, die damit am Ende des Wochenendes aus fünf rundengleichen Teams besteht.

Havik/Stroetinga sind noch nicht geschlagen
Fünf rundengleiche Teams – aber gewaltige Unterschiede in den Punkteständen! Die neuen Spitzenreiter De Buyst/Van der Sande (228) haben sogar exakt doppelt so viele Punkte wie das deutsch-spanische Duo Beyer/Mora (114). Dazwischen liegen Kluge/Reinhardt (210) und Keisse/Terpstra (200), die nah an den Führenden dran sind, sowie Van Schip/De Pauw (148), deren Rückstand zu den Top3 nicht mehr aufholbar sein dürfte. Eine Runde hinter diesem Quintett lauern mit jeweils einer Runde Rückstand noch Yoeri Havik/Wim Stroetinga (232) und Kenny de Ketele/Robbe Ghys (162). Die Niederländer Havik/Stroetinga zeigten sich von ihrer schwachen Samstagnacht bestens erholt und sammelten am Sonntag stolze 64 Punkte. Siw wurden Zweite der Jagd, gewannen die Mannschaftsausscheidung und bekamen weitere Punkte als Schnellste in dem über drei Tage verteilten 1000 Meter Zeitfahren.

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Happke/Augenstein besser in den Einzel-Disizplinen
Der Sonntag begann nicht optimal für Luca Felix Happke/Moritz Augenstein, die in der 25-Minuten-Jagd nur den vierten Platz belegten. Gewonnen wurde dieses Rennen von Milan Fretin/Siebe Deweirdt, die sich vorübergehend mit vier Punkten Vorsprung an die Spitze des Gesamtklassements schoben. Doch in den weiteren Disziplinen konnten die Belgier nicht an diese Topleistung anknüpfen, und so eroberten die Deutschen mit zweiten Plätzen von Augenstein in Ausscheidungsfahren und Scratch sowie einem vierten Platz von Happke in einem weiteren Scratch-Rennen die Spitze zurück. Mit nunmehr 112 Punkten durften sie sich sogar eine Bonusrunde gutschreiben lassen. Fretin/Deweirdt stehen wie Yentl Ruijmgaard/Filip Prokopyszyn bei 98 Punkten, die Viertplatzierten Philip Heijnen/Vincent Hoppezak bei 90.

-> Zum Gesamtstand und allen Resultaten der U23

Ein nahezu perfekter Tag für Rudyk/Babek
Keirin, Sprint und Teamsprint – nur dreimal gab es am Sonntag im Sprinter-Wettkampf Punkte zu holen, maximal 28 hätte man als Paar insgesamt anhäufen können. Der Pole Mateusz Rudyk und der Tscheche Tomas Babek sammelten 26! Auch Jeffrey Hoogland/Roy van den Berg weisen mit 20 Zählern eine gute Ausbeute auf, doch Harrie Lavreysen/Sam Ligtlee enttäuschten mit gerade einmal 8 Punkten. Rudyk/Babek, die nebenbei ihren 400-Meter-Rekord der 1. Nacht von 21,086 auf 20,680 Sekunden verbesserten (alle drei Teams blieben unter der 21-Sekunden-Marke!), haben damit den aus ihrer Sicht schwachen Samstag überwunden und Lavreysen/Ligtlee von Gesamtrang zwei verdrängt. Die Führenden Hoogland/Van den Berg haben 6 bzw. 15 Punkte Vorsprung auf ihre Konkurrenten.

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