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Stroetinga/Selenati lösen Graf/Hester am Bremer Sixdays-Sonntag als Spitzenreiter ab
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12.01.2020

Stroetinga/Selenati lösen Graf/Hester am Bremer Sixdays-Sonntag als Spitzenreiter ab

Info: Sixdays: Sixdays Bremen 2020
Autor: Felix Griep (Werfel)



Bremen, 12.01.2020 – Drei Nächte lang hatten sich Andreas Graf/Marc Hester an der Spitze des Bremer Sechstagerennens behaupten können, doch am Sonntag endete die Herrschaft des österreich-dänischen Paars. Neue Führende sind der Niederländer Wim Stroetinga und der Schweizer Nico Selenati, die als einziges Team beide Jagden in der Nullrunde abschlossen und nun wie ihre Vorgänger eine Runde Abstand zu allen Gegnern aufweisen. Während bei den Sprintern erstmals Gleichstand zwischen Robert Förstemann und Tomas Babek herrscht, war das Madison der Frauen eine glasklare Angelegenheit.


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Nur Stroetinga/Selenati zweimal vorne dabei
Für besonders viel Aufsehen hatten Wim Stroetinga/Nico Selenati in den ersten drei Nächten der Bremer Sixdays nicht gerade gesorgt, doch am Sonntag zeigten sie sich vor allem während der Jagden in Topform. In der Großen Jagd, die diesmal nur über 30 Minuten lief, mit 32 Rundengewinnen aber sehr intensiv gefahren wurde, waren sie eines von vier Teams, denen vier Rundengewinne gelangen, und holten sich im Enspurt den Sieg. In der zweiten Jagd über 100 Runden gehörten sie erneut zu einem Trio, dem ein Rundengewinn mehr gelang als allen Anderen, auch wenn sie den Sieg diesmal Tristan Marguet/Maximilian Beyer überlassen mussten. Stroetinga/Selenati waren die Einzigen, die beide Rennen in der Spitzengruppe beendeten, während Andreas Graf/Marc Hester beide Male im Verfolgerfeld steckten, so dass sie in der Summe sogar zwei Runden verloren.

Der 500-Meter-Rekord sinkt immer weiter
In der Gesamtwertung sind es daher nicht mehr Graf/Hester, die alleine in der Nullrunde liegen, sondern Stroetinga/Selenati, die zudem im 500 Meter Zeitfahren mit persönlicher Bestzeit von 27,500 Sekunden auf Platz zwei rasten. Schneller waren bei diesen Sixdays einzig Oliver Wulff Frederiksen/Moritz Augenstein, die zum vierten Mal in Folge den Bahnrekord verbesserten, ihn im Vergleich zum Sonntag um sieben Tausendstel auf 27,242 Sekunden senkten. Trotz all dieser Erfoge sind Stroetinga/Selenati mit 139 Punkten immer noch recht arm dran. Von den fünf Teams, die eine Runde hinter ihnen liegen – Kenny De Ketele/Nils Politt (193), Morgan Kneisky/Moritz Malcharek (182), Tristan Marguet/Maximilian Beyer (169), Graf/Hester (168) und Moreno de Pauw/Leon Rohde (119) – haben immerhin vier mehr Punkte als die Leader!

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Förstemann übernimmt erstmals die Führung
Einen erstmaligen Führungswechsel hat es auch bei den Sprintern gegeben. Nachdem der Tscheche Tomas Babek bislang immer mit ein oder zwei Punkten Vorsprung übernachtet hatte, schob sich am Sonntag der Deutsche Robert Förstemann an ihm vorbei, wobei beide sogar die exakt gleiche Punktzahl aufweisen. Im Zeitfahren hatte zwar Babek wie gewohnt die Nase vorn gehabt, obwohl er in 8,883 Sekunden seine schlechteste Zeit bei diesen Sixdays hinlegte, doch sowohl im Sprint als auch im Keirin landete er einen Platz hinter Förstemann.

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Britisch-russisches Duell ohne deutschen Einfluss
Bei den Frauen stand nach dem Omnium vom Samstag noch ein 180 Runden langes Madison-Rennen auf dem Programm, das erneut von der Omnium-Gesamtsiegerin Emily Nelson dominiert wurde, die mit ihrer britischen Landsfrau Maggie Coles-Lyster der Konkurrenz keine Chance ließ. Die Russinnen Tamara Dronova/Diana Klimova leisteten zwar erbitterten Widerstand, konnten aber nur an drei der ersten elf Sprintwertungen besser punkten, woraufhin Nelson/Coles-Lyster schon vor der doppelt gezählten zwölften und letzten Wertung den Sieg in der Tasche hatten. Mit Franziska Brauße und Lea Lin Teutenberg, die es im Omnium beide aufs Podium geschafft hatten, wollten eigentlich auch zwei Deutsche im Madison ein Wörtchen mitreden – jedoch musste Brauße krankheitsbeding absagen. Teutenberg und ihre neue niederländische Partnerin Tessa Dijksman wurden dann nur Sechste.

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Wim Stroetinga und Nico Selenati übernehmen am Sonntag die Führung bei den 56. SIXDAYS BREMEN (Foto: Event & Sport Nord GmbH (ESN)/Arne Mill)
Wim Stroetinga und Nico Selenati übernehmen am Sonntag die Führung bei den 56. SIXDAYS BREMEN (Foto: Event & Sport Nord GmbH (ESN)/Arne Mill)

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