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Schwalbe Classic: Caleb Ewan gewinnt wie 2016, 2017 und 2019 das Kriterium vor der Tour Down Under
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19.01.2020

Schwalbe Classic: Caleb Ewan gewinnt wie 2016, 2017 und 2019 das Kriterium vor der Tour Down Under

Info: Schwalbe Classic 2020
Autor: Felix Griep (Werfel)



Adelaide, 19.01.2020 – Die Bay Crits und die australischen Meisterschaften hat Caleb Ewan in diesem Jahr ausgelassen, doch pünktlich zum Schwalbe Classic ist der australische Topsprinter wieder auf der Bildfläche erschienen. Mit deutlichem Vorsprung auf die Konkurrenz gewann der 25-Jährige zum vierten Mal innerhalb von fünf Jahren das Kriterium zwei Tage vor Beginn der Tour Down Under.


Das Profil des Schwalbe Classic

Die Männer fahren im Regen
Eine Stunde nach der Zielankunft der Frauen startete das Rennen der Männer auf dem 1700 Meter langen Rundkurs in Adelaide – und das Wetter hatte sich deutlich verschlechtert. Ein heranziehendes Unwetter brachte bei einer Temperatur von nur 17 Grad Regen mit sich, der die Fahrer auf 51 Kilometern (30 Runden) begleiten sollte. Trotz des stetig hohen Tempos (47,5 km/h im Schnitt) und einiger scharfer Kurven kam es trotzdem nur zu einem einzigen Sturz, in welchen drei Runden vor schluss Max Kanter (Sunweb) und Marc Sarreau (Groupama-FDJ) verwickelt waren.


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Sechs Fahrer auf der Flucht
Sofort nach dem Start attackierte Manuele Boaro (Astana), dem sich zunächst Josef Cerny (CCC), Nicholas White (UniSA-Australia), Domen Novak (Bahrain McLaren) und Stefan De Bod (NTT) anschlossen, bevor in Runde sieben auch noch Kiel Reijnen (Trek-Segafredo) als sechster Ausreißer hinzustieß. Während sich ihr Vorsprung meist zwischen 10 und 20 Sekunden bewegte, gewann White den ersten und dritten Zwischensprint, Boaro den zweiten. Den letzten Prämiensprint sicherte sich Cerny, nachdem er in Runde 16, also gerade zum Beginn der zweiten Rennhälfte, ein Solo gestartet hatte. Zehn Runden vor Schluss hatte der Tscheche den Abstand zum Feld sogar auf 30 Sekunden ausgebaut. Doch es kam wie es kommen musste: Erst wurde Cerny von den anderen Ausreißern wieder eingeholt, bis schließlich fünf Runden vor dem Ende das von Ineos angeführte Feld zu ihnen aufschloss.


Bericht zum Rennen der Frauen:
Ruth Winder macht hinter einer Ausreißergruppe den Gesamtsieg perfekt


Ewan sprintet in eigener Liga
Neben Ineos zeigten sich auch Bora-Hansgrohe und Lotto Soudal im Finale stets weit vorne, doch in der letzten Runde übernahm ein Quartett von Education First das Kommando. Noch zwei Teamkollegen zogen auf der Zielgeraden den Sprint für Kristoffer Halvorsen an, aber der Norweger erreichte letztlich nur Platz fünf. Stattdessen triumphierte Caleb Ewan (Lotto Soudal), der die komplette erste Rennhälfte am Ende des Feldes verbracht und den Eindruck vermittelt hatte, als würde er jeden Moment aussteigen wollen. Doch auf den letzten 200 Metern brachte der Australier eine solch enorme Beschleunigung zustande, dass er die Ziellinie mit mehreren Radlängen Vorsprung auf Elia Viviani, Simone Consonni (beide Cofidis) und Jasper Philipsen (UAE Emirates) überquerte. Für Ineos sprang am Ende nur ein neunte Platz durch Christopher Lawless heraus, Bora-Hansgrohes bester Fahrer Martin Laas wurde gar nur Vierzehnter. Deceuninck-Quick Step konnte auch noch nicht überzeugen, der neu verpflichtete Starsprinter Sam Bennett wurde lediglich Sechzehnter, sein Anfahrer Michael Mørkøv Siebter.

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Caleb Ewan gewinnt den Sprint beim Schwalbe Classic (Foto: twitter.com/tourdownunder)
Caleb Ewan gewinnt den Sprint beim Schwalbe Classic (Foto: twitter.com/tourdownunder)

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