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Liane Lippert erringt beim Cadel Evans Great Ocean Road Race ihren Premierensieg in der Women’s WorldTour
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01.02.2020

Liane Lippert erringt beim Cadel Evans Great Ocean Road Race ihren Premierensieg in der Women’s WorldTour

Info: Frauen: CADEL EVANS GREAT OCEAN ROAD RACE 2020 (1.WWT)
Autor: Felix Griep (Werfel)



Geelong, 01.02.2020 – Starkem Regen und Wind und starker Konkurrenz zum Trotz hat Liane Lippert das Cadel Evans Great Ocean Road Race und damit erstmals in ihrer jungen Karriere ein Rennen der Women’s WorldTour gewonnen. Die seit Kurzem 22-Jährige aus Friedrichshafen feierte nach einem Angriff an der letzten Steigung als Solistin ihren größten Sieg, der sogar den Titel der Deutschen Meisterin und den Gewinn der Lotto Belgium Tour aus der Saison 2018 in den Schatten stellt.


Das Profil des Cadel Evans Great Ocean Road Race WWT

Das Wetter hat sich zum Schlechten verändert
Am Donnerstag beim Race Torquay war das Wetter noch sehr freundlich gewesen, doch am Samstag regnete und stürmte es in der Umgebung von Geelong so sehr, dass der Swisse People's Ride, das Jedermannrennen im Rahmen des Cadel Evans Great Ocean Road Race aus Sicherheitsgründen deutlich verkürzt werden musste. Das Rennen der Women’s WorldTour ging aber mit unverändert 121 Kilometer langer Strecke über die Bühne. Eine lange Flucht von Madeline Wright (Roxsolt Attaquer), Maaike Boogaard (Alé BTC Ljubljana), Silvia Valsecchi (BePink), Minke Bakker (Doltcini-Van Eyck) und Jade Wiel (FDJ-Nouvelle Aquitaine-Futuroscope) endete kurz vor dem wichtigsten Streckenpunkt, dem Anstieg Challambra Crescent (810 m à 9,8%). Dort schrumpfte das bereits durch einen nicht lange zurückliegenden Massensturz deutlich dezimierte Hauptfeld auf nur noch elf Fahrerinnen. Brodie Chapman (FDJ-Nouvelle Aquitaine-Futuroscope), die Solo-Siegerin vom Race Torquay führte die kleine Gruppe an der neun Kilometer vom Ziel entfernten Bergwertung an, hinter ihr die besonders starken Liane Lippert (Sunweb) und Amanda Spratt (Mitchelton-Scott).

Lippert nutzt die letzt Steigung zum Angriff
Die Strecke hielt sechs Kilometer vor dem Ziel auf der Melville Avenue noch eine weitere Steigung (420 m à 8,5%) bereit – und genau dort entschied Lippert das Rennen für sich. Die Spitzengruppe explodierte durch die Attacke der Deutschen und die Gesamtzweite der Women’s Tour Down Under konnte sich leicht von einem Trio absetzen. Danach vergrößerte sich ihr Vorsprung bis ins Ziel auf 15 Sekunden, so dass sie den Moment des Sieges ohne Sorge, noch eingeholt zu werden, voll auskosten konnte. Die Kubanerin Arlenis Sierra (Astana), die das Cadel Evans Great Ocean Road Race im vergangenen Jahr ebenfalls als Solistin gewonnen hatte, ließ im Sprint der Verfolgerinnen die beiden Australierinnen Spratt, Siegerin der Erstaustragung des Rennens im Jahr 2016, und Tayler Wiles (Trek-Segafredo) hinter sich. Kurz danach finishten die restlichen Fahrerinnen der Challambra-Gruppe um Chapman, die vor zwei Jahren siegreiche Chloe Hosking (Rally Cycling) und die diesjährige WTDU-Gewinnerin Ruth Winder (Trek-Segafredo).

-> Zum Resultat

Am Sonntag folgt das WorldTour-Rennen der Männer, die gleich vier Runden mit den Anstiegen Challambra Crescent und Melville Avenue absolvieren müssen.






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