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Mikel Landa und Titelverteidiger Jakob Fuglsang dominieren am ersten großen Berg der Vuelta a Andalucia
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19.02.2020

Mikel Landa und Titelverteidiger Jakob Fuglsang dominieren am ersten großen Berg der Vuelta a Andalucia

Info: Vuelta a Andalucia Ruta Ciclista del Sol 2020 (2.Pro)
Autor: Felix Griep (Werfel)



Grazalema, 19.02.2020 – Jakob Fuglsang, der Gesamtsieger von 2019, ist mit einem Etappensieg in die Andalusien-Rundfahrt gestartet. Der Däne setzte sich am kurzen Schlussanstieg gegen seinen spanischen Begleiter Mikel Landa durch, mit dem er sich zuvor an einem Berg der 1. Kategorie deutlich vom Rest der Favoriten abgesetzt hatte. Landa verpasste zwar den Tagessieg, seine Bahrain-McLaren-Mannschaft war mit drei Fahrern in den Top5 aber die stärkste der Auftaktetappe.


Das Profil der 1. Etappe der Vuelta a Andalucia

Gleich am ersten Tag ein Kategorie-1-Berg
Die 1. Etappe der Vuelta a Andalucia war kein lockerer Einstieg in die Rundfahrt, ganz im Gegenteil, denn nach vier Bergwertungen der 3. Kategorie wartete auch noch eine 1. Kategorie kurz vor dem Ziel. Die ersten drei Bergwertungen gewann Carmelo Urbano (Caja Rural-Seguros RGA), der an der vierten aber nicht mehr punkten konnte, als sich die elfköpfige Ausreißergruppe dort teilte. Willem Smit (Burgos-BH), Maurits Lammertink (Circus-Wanty Gobert) und Kobe Goossens (Lotto Soudal) verdoppelten an diesem Anstieg den zuvor auf eineinhalb Minuten gesunkenen Vorsprung. Nach der Abfahrt schlossen vier weitere Ausreißer wieder zu diesem Trio auf, doch am Fuß des schwersten Anstiegs der Etappe, dem Puerto de las Palomas (12,7 km à 6,5%), lagen sie weniger als eine Minute vor dem Feld. Lammertink war drei Kilometer später der Letzte, der eingeholt wurde, woraufhin sofort sein Teamkollege Loïc Vliegen attackierte. Sehr lange konnte sich der Belgier aber auch nicht an der Spitze halten und musste fünf Kilometer vor dem Gipfel das Rampenlicht den Topstars überlassen.


Vorschau Vuelta a Andalucia:
Astana geht mit einem starken Trio in eine sehr bergige Rundfahrt


Fuglsang sofort wieder im Leadertrikot
Nachdem bergauf schon länger Unruhe im Feld geherrscht hatte, riss Mikel Landa (Bahrain-McLaren) mit seinem Angriff das Rennen endgültig auseinander. Jakob Fuglsang (Astana) reagierte auf diesen Angriff souverän und zu zweit fuhren sie bis zur Bergwertung 6,5 Kilometer vor dem Ziel fast eine Minute Vorsprung auf die erste Verfolgergruppe heraus. In der Abfahrt verloren sie nicht viel und konnten sich so am kurzen Schlussanstieg (800 m à 8,6%) ganz auf den Kampf um den Etappensieg konzentrieren. Der verlief dann allerdings ziemlich einseitig, da Landa nicht mehr die Power hatte, Fuglsangs Endspurt standzuhalten, mit dem sich der Vorjahressieger sogar noch sechs Sekunden Vorsprung verschaffte. Landas Teamkollegen Dylan Teuns und Pello Bilbao erreichten als Dritter und Fünfter das Ziel, zwischen ihnen auf Etappenplatz vier Jack Haig (Mitchelton-Scott) und knapp dahinter als Sechster Fuglsangs Teamkollege Ion Izagirre. Dieses Quartett verlor letztlich nur 25 bis 30 Sekunden, während Chris Harper (Jumbo-Visma) als Siebter der letzte Finisher mit weniger als einer Minute Rückstand (+0:54) blieb. Die Abstände in der Gesamtwertung sind übrigens identisch, da es keine Zeitgutschriften gibt. Alexander Vlasov, der als dritter Topfahrer im Astana-Aufgebot vorgesehen war, wurde kurz vor dem Start noch durch Nikita Stalnov ersetzt.

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