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5. Etappe Vuelta: Danilo di Luca gewinnt Bergankunft und kleidet sich in Gold
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30.08.2006

5. Etappe Vuelta: Danilo di Luca gewinnt Bergankunft und kleidet sich in Gold

Info: Vuelta a España
Autor: Jörg Schröder
Ranking zu: Gesamtweltrangliste

Danilo di Luca heißt der Sieger der ersten Bergankunft der 61. Vuelta a Espana 2006. Damit sicherte sich auf der 5. Etappe bereits das fünfte Team einen Etappensieg. Der Liquigasfahrer siegte im Schlussspurt eines Trios vor Janez Brajkovic (Discovery Channel) und Andrey Kashechkin (Astana) und ist damit nun auch der neue Gesamtführende.

Nach den vorangegangenen Flachetappen warteten heute auf den 178 Kilometern von Plascenia zur Skistation La Covatilla, immerhin fast 2000 Meter hoch gelegen, 4 Berge der 1. und 2. Kategorie auf die Fahrer.
Die schwere des Profils und auch die Hitze hielt die Fahrer nicht davon ab, das Rennen früh schwer zu machen.

Ausreißer werden auf Abstand gehalten
Früh hatten sich 16 Fahrer abgesetzt, die in immer unterschiedlichen Konstellationen lange vor dem Feld fuhren. Zu ihnen gehörte der italienische Meister und Sieger der 2. Etappe, Paolo Bettini, genauso wie der Deutsche Thorsten Hiekmann (Gerolsteiner), Michael Rasmussen, Vladimir Gusev oder Pietro Caucchioli.

Für die Verfolgungsarbeit sorgte lange Zeit die Mannschaft CSC für ihren Kapitän Carlos Sastre. Im letzten Renndrittel übernahm dann die Mannschaft Caisse D'Epargne für Alessandro Valverde. In den letzten Anstieg retteten sich noch 9 Fahrer aus der ehemaligen Spitzengruppe, wobei Inigo Landaluze von Euskaltel mit einem guten Vorsprung in den 18 Kilometer langen Anstieg ging. Seine Kräfte hatte er allerdings zu früh verbraucht, so das er wieder eingeholt wurde. Am stärksten waren noch David Arroyo (Caisse D'Epargne) sowie Sergio Paulinho (Astana), die sich absetzen konnten. Letzterer ließ sich auch nicht von einem Defekt am letzten Berg beirren, hatte allerdings mit der schlechten Einteilung seiner Wasservorräte zu kämpfen.

Bis zum letzten Anstieg war das Hauptfeld noch recht groß geblieben, zu den Fahrern gehörte auch noch Erik Zabel, während die meisten Sprintkollegen schon lange den Anschluss verloren hatten. CSC übernahm wieder das Kommando und vor allem Ingo Cuesta machte einen starken Job.

Entscheidung am letzten Anstieg
Wenige Kilometer vor dem Ziel attackierte Saunierfahrer Angel Gomez Marchante und schloss bald darauf zu den verbliebenen beiden Flüchtlingen auf. Arroyo ließ sich zurückfallen um Valverde zu helfen, Paulinho verließen etwas die Kräfte. Schließlich sprengte di Luca die verbliebenen 15 Fahrer um die Favoriten, zu denen zu diesem Zeitpunkt die hochgehandelten Iban Mayo, Vorjahressieger Denis Menchov und auch Alexandre Vinokourov längst nicht mehr gehörten. Zusammen mit dem jungen Brajkovic von Discovery schloss er zum Führenden auf und verrichtete dabei die meiste Arbeite. Die beiden setzten sich letzten Endes noch vom völlig verausgabten Saunierfahrer ab. 300 Meter vor dem Ziel schloss noch einmal der Kasache Andrey Kashechkin (Astana) nach vorne auf, doch im Schlussspurt ließ der endschnelle Danilo di Luca den Konkurrenten keine Chance.

Große Veränderungen im Klassement
Die Topfavoriten Sastre und Valverde arbeiteten zusammen um den Rücktand in Grenzen zu halten und verloren am Ende 22 Sekunden auf den Tagessieger.
Ein starkes Rennen für der junge T-Mobile-Kapitän Bernhard Kohl. Lange hatte er mit den besten mitgehalten und erreichte am Ende mit nur 42 Sekunden Rückstand als 10. das Tagesziel. In der Gesamtwertung ist er nun sehr guter 9.
Die Gesamtwertung wurde durch den heutigen Tag komplett umgekrempelt. Die ersten drei des Tages belegen auch in der Gesamtwertung die ersten Plätze, wie erwartet fielen die Sprinter und Helfer die bisher vorne gelegen hatten weit zurück.

Bester Deutscher ist nach einem heutigen 35. Platz Daniel Becke von Milram. Währendessen war T-Mobilefahrer André Korff wegen Halsschmerzen nicht in die Etappe gestartet.

Morgen kleine Verschnaufpause für Klassementfahrer
Morgen können die Fahrer etwas durchschnaufen, eine recht flache Etappe von Zamora nach León über 155 Kilometern verspricht eine Massenankunft. Am Freitag wird es dann wieder ernst für die Gesamtklassementfahrer, dann wartet die zweite Bergankunft.

-->Resultate - Vuelta a España - Etappe 5


Danilo di Luca hat allen Grund zum Jubeln (Quelle: http://www.lavuelta.com)


Viele Ausreißer unterwegs (Quelle: http://www.lavuelta.com)


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