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Sixdays in Zürich - die Vorschau auf das große Schweizer Radevent zum Jahreswechsel
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23.12.2007

Sixdays in Zürich - die Vorschau auf das große Schweizer Radevent zum Jahreswechsel

LiVE: Ticker
Info: 6-Tagerennen Zürich | Rückblick Vorjahr
Autor: Felix Griep (Werfel)

LiVE





Am Abend des 27. Dezember fällt gegen 20 Uhr der Startschuss zu einem der absoluten Highlights des Schweizer Radsports, der 51. Austragung des Zürcher Sechstagerennens. Über den Jahreswechsel hinweg werden bis zum 1. Januar 14 Teams um die lokalen Helden Bruno Risi und Franco Marvulli um den Sieg kämpfen.

LiVE-Radsport wird die Wettkämpfe im Hallenstadion zu Zürich ab Donnerstag umfangreich mit LiVE-Tickern und Berichten begleiten!



Das Starterfeld der Profis

Mit vier gemeinsamen Saisonerfolgen, als Lokalmatadoren und Vorjahressieger kommen Risi/Marvulli nach Zürich – es ist also klar, wen es zu schlagen gilt. Doch die Konkurrenz, die dies versuchen wird, ist groß. Vor allem das Duo Keisse/Bartko ist zu beachten. Die letztjährigen Zweiten konnten diese Saison bereits in Gent und Amsterdam vor den Favoriten siegen. Stam/Slippens belegten diese Saison schon drei Podien, warten auf ihren ersten Sieg. Auch die Teams Beikirch/Müller, Aeschbach/Villa und Grasmann/Lampater sollten zu beachten sein, wenngleich diese Paare in der laufenden Saison noch nicht gemeinsam fuhren.

1 Bruno Risi (Sui) – Franco Marvulli (Sui)
2 Rafal Ratajczyk (Pol) – Alexandr Pliuschin (Mol)
3 Andreas Beikirch (Ger) – Andreas Müller (Ger)
4 Danny Stam (Ned) – Robert Slippens (Ned)
5 Bruno Menzi (Sui) – Stefan Löffler (Ger)
6 Iljo Keisse (Bel) – Robert Bartko (Ger)
7 Tobias Baumgartner (Sui) – Benjamin Baumgartner (Sui)
8 René Schibli (Sui) – Maxime Bally (Sui)
9 Martin Elmiger (Sui) – Robert Bengsch (Ger)
10 Alex Rasmussen (Den) – Michael Mørkøv (Den)
11 Christian Grasmann (Ger) – Leif Lampater (Ger)
12 Gregory Rast (Sui) – Gerd Dörich (Ger)
13 Alexander Aeschbach (Sui) – Marco Villa (Ita)
14 Miquel Alzamora (Esp) – Toni Tauler (Esp)

-> Weitere Informationen zu den Fahrern in unseren Sixdays-Statistiken


Das Starterfeld der Steher

Neben dem Sechstagerennen der Profis gibt es auch einen Steher-Wettbewerb. Die Tofahrer der letzten Austragung sind alle dabei, u.a. der Schweizer Atzeni, der vor einem Jahr knapp vor dem Deutschen Podlesch gewann. Im Alter von 52 Jahren ist auch Beat Breu gemeldet, der in den 80er Jahren zu den besten Schweizern Radsportlern zählte und u.a. zweimal die Tour de Suisse und in L'Alpe d'Huez eine Tour de France-Bergankunft gewann.

1 Giuseppe Atzeni (Sui) mit Wilfried Baumgartner (Sui)
2 Peter Jörg (Sui) mit Robert Buchmann (Sui)
3 Jan Ramsauer (Sui) mit René Aebi (Sui)
4 Carsten Podlesch (Ger) mit Helmut Baur (Ger)
5 Beat Breu (Sui) mit Dieter Durst (Ger)
6 Reto Frey (Sui) mit Felix Frei
(Fahrer mit Schrittmacher)


Die Geschichte des Rennens

1954 fand im Zürcher Hallenstadion das erste Sechstagerennen statt. Bis ins Jahr 2001 gab es 49 Austragungen, ehe das Event kurz vor seiner Jubiläumsauflage wegen mangelnden Zuschauerinteresses aufgegeben wurde. Im Vorjahr wurde das Sechstagerennen von Max Hürzeler, Urs Freuler und Ueli Gerber wiederbelebt und feierte so seine 50. Auflage. Das Rekordteam bilden Bruno Risi und Kurt Betschart, die in den 90er Jahren sieben gemeinsame Siege einfuhren. Nach seinem 2007er Erfolg mit Franco Marvulli ist Risi mit mittlerweile acht Zürich-Siegen alleiniger Rekordhalter.


Das Rennen im Vorjahr

Wie die Fans es sich erhofft hatten, waren Risi und Marvulli vom ersten Tag an in der Führung. In der fünften Nacht allerdings verzettelten sie sich in einer Fehde mit dem Team Danny Stam/Jens Mouris und mussten Robert Bartko und Iljo Keisse passieren lassen, die mit einer Runde Vorsprung in die Finalnacht gingen. Erst in der alles entscheidenden Jagd konnten sich Risi/Marvulli mit einer sehenswerten "Doublette", einem doppelten Rundengewinn, wieder an die Spitze kämpfen und gewannen letztlich mit 37 Punkten Abstand vor Bartko/Keisse. Den dritten Platz holten sich Guido Fulst und Leif Lampater mit einer Runde Verlust. Bei den Stehern setzte sich in einer knappen Entscheidung Giuseppe Atzeni mit einem Punkt Vorsprung gegen Carsten Podlesch durch.

-> Ergebnisse und Berichte der Zürcher Sixdays 2006/07





Logo der Zürcher Sixdays


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Keisse / Bartko vs. Risi / Marvulli
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