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Ulle Berg hoch

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maxhit

23.04.2006 17:09

Habt ihr Ulle den Berg hochfahren sehen....das sah grausam aus und wie er sagte, dass es richtig weh tat. Ich fand das war ein Indietzt, dass er 5 kg zuviel hat!

Dieser Kommentar bezieht sich auf folgende Newsmeldung:
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Peterle

Gast
23.04.2006 17:17

Also momentan darf Ulle auch noch etwas Gewicht zu viel haben, ja er muss sogar noch zu viel haben!
ksp

23.04.2006 18:32

wieso sagen alle das ulle zu viel gewicht haben "darf".
hallo er ist leistungsportler !!
sein job ist es das ganze jahr außer 2 monate urlaub oder so so gut rad zu fahren wie es geht.
was macht er ?
fährt die ganze saison außer 3 wochen in übergewicht.
es muss doch in der natur des menschen liegen als leistungssportler fit zu sein.
er ist auch irgendwie verpflichtet das ganze jahr leistungen abzubringen.
rennt ein michael ballack das ganze jahr mit 10kg übergewicht auf dem olatz rum und ist dann lediglich im sommer zur wm in guter form ????
(dummes beispiel aber der inhalt ist das gleiche).
es gibt ein begriff der heißt selbstcourage !
ullrich kannte den auch früher mal sonst wär er nicht da wo er jetzt ist (geldmäßig).
jeder tour kandidat fährt jetz tschon um siege mit außer ullrich, jeder muss sein platz erkämpfen, außer ullrich.
ich verstehe einfach diesen mann nicht. und wehe es kommt jetz teiner an er hat doch tds gewonnen ist doch olympiasieger und zeitfahrweltmeister!!!
das sind vielleicht 10% von dem was er holen könnte.
es wär doch in 40 jahren schön anzusehen wenn in den siegerlisten von l-b-l oder baskenlandrundfahrt oder sontwas steht !
nein er steht nur 1997 drinn.

und warum ullrich mit 2kg mehr in die tour de france reingeht ist doch genau das gleiche !
er braucht des ja er muss es haben ?
wieso, dann soll er halt am abend nach der etappe eine portion mehr nudeln essen damit er sein gewicht einigermaßen hält.
er hatt letztes jahr nach der tour de suisse 5kg zugenommen !! in der wichtigsten vorbereitungsphase.
für jeden anderen rennfahrer auf dieser welt unvorstellbar.
und wenn er mit pevenage zusammen trainiert kann sowieso nix drauß werden.
ich wünsch dem kerl ja nix böses, aber den tour sieg dieses jahr auf keinen fall.
er hat genügend denkzettel bekommen ! hat er einen je beachtet ??? nein !!
ach ja hungerast anfällig ist er auch zu oft.
Links2003

23.04.2006 19:45

Beruhigt dich mal wieder. Man muss in die Tour mit etwas mehr Gewicht gehene, weil der Körper solchen Strapazen ausgesetzt ist, das jeder ein paar Kilo abnimmt. Das kann man nicht kompensieren. Am Ende von so langen Rundfahrten können viele schon kaum mehr Nahrung aufnehmen, weil sie so viel und so komische Sachen für den Körper zu sich nehmen (Energy-Gels etc.). Jeder Fahrer hat am Anfang mehr auf den Rippen als am Ende. Wenn man also zu leicht in die Tour geht, dann hat man am Ende ein Problem. Nur jeder Fahrer reagiert auch anders auf Strapazen und hat ein anderes Wohlfühlgewicht.
Natürlich ist es schön wenn Ulle mehr fahren würde und auch vielleucht mal den ein oder anderen Sieg einfährt. Aber das ist leider nicht seine Philosophie. Er hat einzig und alleine ein Ziel - und für die breite Öffentlichkeit zählt auch nur dieses eine Rennen im Jahr.
Man stelle sich vor Ulle würde im Frühjahr auf Siege aussein und dann bei der Tour hinter her fahren. Das Geschreie wäre groß. Jedes Jahr wird der Toursieg erwartet, also konzentriert er sich nur darauf. Egal was er vorher gewinnen würde, am Ende wäre die Tour der Maßstab, traurig aber war.
ksp

23.04.2006 19:50

Wahrscheinlcih ist es ein bisschen überzogen, aebr aucb nur ein bisschen.
Ach ja Zitat Ullrich heute in Genf:
"Der Weg wird hart. Meine ersten intensiven Kilometer habe ich erst vor ein paar Tagen gefahren - die taten weh, aber ich muss jetzt Rennen fahren"
Und bei meiner MEinung bleib ich sowieso, zu wild und unbeherscht ausgedrückt aber ich stehe dazu !

beduine62

23.04.2006 20:04

und so falsch ist das auch nicht. ich glaub übrigens, ulle geht mit mehr als der gewichtsreserve in die tour, sieht man ja daran, dass er immer erst in der 2. hälfte mitfahren kann, da ist es dann aber auch schon zu spät. allerdings schafft er es immer bei der tour inj form zu sein, trotz aller für ihn typischen widerlichkeiten, er schaffts auch heuer wieder. aber die tour wird anders laufen als die letzten jahre, entweder er gewinnt sie oder er fährt seine schlechteste platzierung bisher ein ... mal sehn, was er nächste woche zeigt.
ksp

23.04.2006 20:22

Orignal Links2003:Man stelle sich vor Ulle würde im Frühjahr auf Siege aussein und dann bei der Tour hinter her fahren. Das Geschreie wäre groß. Jedes Jahr wird der Toursieg erwartet, also konzentriert er sich nur darauf. Egal was er vorher gewinnen würde, am Ende wäre die Tour der Maßstab, traurig aber war.

Jedes Jahr wird der Toursieg erwartet ? Hat er es je mit seiner punktuellen Vorbereitung geschafft ?
Nein jedes Jahr der glecihe Dreck und es tut mir leid, der Junge lernt einfach nix draus.
Dann gibt es wieder das große Geschrei und Herr Ullrich könnte dann nicht wenigstens sagen: Ich hab doch L-B-L gewonnen sondern sagt er ist mit seinem 3. Platz zufrieden, mehr war nicht drin.
Mannomann !!!
maxhit

23.04.2006 20:58

ksp...ein Jan Ullrich wird doch aber nicht an einem sieg bei LBL gemessen. Es gibt sicher 30 fahrer die LBL gewinnen könnten, wieviele aber können eine Tour de France gewinnen. Genau aus dem Grund, ist er doch bei T-mobile unter Vertrag! Es muß ihm also gestattet sein, sich für ihn bestmöglich auf die tour vorzubereiten! Dennoch sehe ich der Tour skeptisch entgegen. Wenn Jan Ullrich Mitte April sagt, das er die ersten intensiven Fahrten Bergauf gefahren ist und es ihm in den Beinen weh tut, dann frage ich mich ernstahft, was der Junge mit soviel Talent seit (angeblich) November trainiert hat. Verletzt hat er sich doch erst Anfang April, da hätte er doch eh schon längst mehrere Bergfahrten tätigen soll....das klingtr doch echt peinlich Ulle... Trotzdem, ich drücke ihm alle Daumen!!!
ksp

23.04.2006 21:24

ullrich hat alle freiheiten für seine vorbereitung auf die tour de france und das ist doch der größte fehler. jedes jahr der gleiche trott, jedes jahr das glecihe ergebniss bei der tour, jedes jahr kampfansage für das nächste jahr doch immer wieder das gleich.
und das versteh ich nicht. warum unternimmt er nix dagegen.
und wenns ´vom potential ncith reicht die tour zu gewinnen dann sollte er scih auf was anderes konzentrieren.
er dürfte doch als rennfahrer wissen das ein sieg bei einem bedeutenden klassiker auch viel wert ist oder ist er so viel ARD-geschädigt ?
es macht ja leider den anschein...
Sascha Witzke

24.04.2006 14:32

Wann war Ullrich am nähsten am Toursieg dran? Richti 2003, als er im Frühjahr Rund um Köln gewonnen hatte. In diesem Jahr ist er noch kein Rennengefahren zu diesem zeitpunkt.Er war zur Tour in bestechender Form, hätte ohne zwischenzeitliche Krankheit womöglich gewonnen. Aber so sehr ich auch Ullrich Fan bin, in einer silchen Form wie beim Zeitfahren nach Cap´d´Ecouvertes habe ich ihn danach nie wieder gesehen. Man bedenke, damals nahm er Armstrong 1.40 Min.ab. Und auch wenn Basso sich im Zeitfahren um 100 % gesteigert hat im Laufe der Jahre. damals war er über 6 Minuten hinter Ulle.
beduine62

24.04.2006 16:59

also wenn ich mir anschaue, was die potenziellen tour-favoriten im frühjahr schon gewonnen haben, egal ob landis, valverde, vino, leipheimer, cunego, basso, usw, frag ich mich, wie man ernsthaft sagen kann, ich bin profi und fahre dafür, 6 wochen im jahr - also mit dt, in form zu sein.

ich glaub zwar nach wie vor, ulle wird eine starke tour fahren, aber seine mimosenhafte einstellung und ein umfeld, dass ihm alles nur gutredet, machen es ihm mental unmöglich, nochmals zu gewinnen. auch 97 hat er nur deshalb gewonnen, weil sich ein bölts aufgerafft hat, um ihm einen verbalen a****tritt zu verpassen ...
jomababy

Gast
24.04.2006 18:45

Auf solche Äußerungen von Ulrich gebe ich gar nichts. Der hat schon soviel daher geredet, dass man nicht weiß, was Sache ist. Ich bezweifle nur, dass seine Art der Vorbereitung die richtige ist. Mit dieser Vorbereitung hat er nur ein paar zweite Plätze eingefahren, sonst nichts. Da sollte man schon mal was Neues ausprobieren.
Valle

Gast
25.04.2006 16:10

also ich meine, dass ulrich endlich mal einen andere saisonplanung ansetzten sollte. im frühjahr mal n paar rennen auf sieg fahren, siehe landis, basso, valverde, vino, dann hat er wenigstens was in der tasche, sonst kann er immer sagen: 3 bei der tour und zwei kriterien danach gewonnen, das ist nicht viel bei dem talent da er ja hat. der braucht einen plan wann er wo startet und nich so viele freiheiten sonst kriegt der gar nichts geregelt!!!!!! und das übergewicht darf nicht nsein. ein mann der so viel geld für seinen beruf einsackt sollte mal etwas mehr zeogen nach der tour fährt er ja auch nicht besser!!!!!!
Steffen

25.04.2006 16:22

Ist doch witzig. Der wird trotz 10 kg zuviel immer wieder auf dem Podest der Tour landen. Das muß für andere doch frustrierend sein, oder? ;-)
Der ist satt. Der hat keine Motivation mehr. Geld verdirbt eben doch den Charakter!
Tommy

25.04.2006 17:19

Das ist bei Ulle so wie bei Franzi van Almsick: Immer im Rampenlicht, über jeden Furz wird berichtet, ständig Häme, Spott, selten Lob über Erfolge.

Ulle ist seit 1995 Profi, war 93 Amateur Weltmeister, das ist 13 Jahre her - die Motivation kann nicht mehr so sein wie zu Beginn seiner Karriere. Ich habe heute ein Zitat von Rolf Aldag gelesen: "Ulle hat es mal so beschrieben: Er hat im Jahr einen 10-Liter-Eimer voll Motivation zur Verfügung. Diesen kann er natürlich Schluck für Schluck im Laufe des Jahres austrinken oder eben alles im Juli bei der Tour.". Tja, so isser eben, unser Ulle. Wäre er so perfekt wie Lance, hätten wir dann mehr Spaß an ihm gehabt???
beduine62

25.04.2006 21:34

armstrong war 1993 profi-weltmeister und ich glaub nicht, dass er die letzte tour motivationslos gewonnen hat. ulle fährt ohnedies nur für juli/august und wenners nicht schafft, sich dazu zu motivieren, dann ist eigentlich jeder gedanke schade, den man sich um ihn macht. und glaubst du im ernst, ein cunego oder valverde steht weniger im rampenlicht ? der einzige unterschied ist, dass die wegen ihrer leistungen da stehn, und nicht, weil sie ein wehwehchen drück. valle hat da völlig recht. wenn einer acht jahre mit der selben vorbereitung sein ziel nicht erreicht, dann ist er nicht mehr lernfähig. ist halt so, aber vielleicht kriegt er nochmal die kurve, vergönnen würd ichs ihm, aber mit pevenage und co seh ich da schwarz.
Ullesiegt06

Gast
07.05.2006 21:02

Ich ärger mich auch darüber, dass Ulle schon wieder eine Verletzung hat. Vermutlich kann er ja nichts dafür, aber es nervt mich tierisch!

Trotzdem. ich mag viele Fahrer. Ich mag Basso (nur Rijs geht mir tierisch auf die Nerven), ich mag Vinokurow und auch die anderen Titel-Aspiranten sind alle nicht unsympatisch.

Aber wann schalte ich den Fernseher ein? Wenn Ulle fährt. Keine Ahnung warum. Ob er gewinnt oder verliert. Er hat mir den Radsport näher gebracht mit seinem Toursieg 1997 und seitdem sitze ich treu vorm Fernseher.

Warum gibt es auch Fans vom 1. FC Köln? Alles Loser und absteigen tun sie auch wieder mal? Trotzdem. Gehe ich dann zu Bayern über? Wie charakterlos!

Einmal Fan = immer Fan.

Und ich bleib' natürlich dabei: Ulle siegt trotzdem 2006. Irgendwann muss mein treues Fanherz doch noch mal belohnt werden :-D!
beduine62

07.05.2006 21:28

ist ja auch gut so. ich ärger mich ja auch über meinen landsmann totschnig, fährt ja auch nur mehr tour und wm.
andy

08.05.2006 09:12

das schlimme ist, dass wir uns immer wieder die gleichen Ausreden anhören müssen! Und dann ändert sich nichts, kann man nicht nach Fehlern suchen und daraus lernen, so wie jeder der sein Ziel nicht erreicht hat?
Wenn er wenigstens lernfähig wäre, würde man ihm seine konzentration auf drei Wochen im Jahr verzeihen. Armstrong ist auch nur drei
Ullesiegt06

Gast
08.05.2006 10:38

Ich warte einfach mal ab, wie die Tour dieses Jahr wird.
Wenn er dieses Jahr nicht noch mal nach ganz oben kommt, dann ist die Sache eh gegessen denke ich. Und er wird eben immer mit dem Beigeschmack des "nie den Erwartungen gerecht gewordenen" genannt werden.

Aber er ist nun mal auch ein anderer Typ und Mensch als z.B. Armstrong. Er ist nicht so verbissen. Das ist ja auch ein bisschen Teil seines Charmes. Und leider auch der Grund warum er ganz Radsport-Deutschland in den Wahnsinn treibt.

Aber irgendwie finde ich es auch wieder lustig. Ich meine denkt doch nur an diesen oberdämlichen Unfall letztes Jahr vor der Tour! Wem passiert denn so was? Jetzt ist es zur Abwechslung mal wieder das Knie. Und nicht seit April wie hier schon geschrieben wurde. Ulle hat gerade in einem Interview gesagt, dass das gleich zu Beginn der Saisonvorbereitung im November schon das erste Mal auftrat!

Na ja, egal. Ich guck's mir ja doch an. Graue Haare macht mir der Kerl!!

Aber wisst ihr was? Ich Idiot freu' mich schon wieder heute nachmittag auf die Etappe des Giro nach Namur! Dabei wird Ulle da nur hinterher keuchen und nie im Bild sein.

EGAL!!!!
Intersep

Gast
08.05.2006 10:44

Jawoll, das Beispiel mit dem 1.FC Köln ist schon so, wie es ist (bin selber treuer Fan): Da gehen jedesmal 50.000 ins Stadion (nicht viele haben in Europa so einen Schnitt) und sehen ein Gekicke, dass Du fast Deinen Vordermann auf die Glatze kotzt. Und hinterher fragt man sich dann: Was mache ich hier? Warum kriegen die soviel Asche für den Scheiß?

zu Ulle: Ich verstehe nicht, warum er nicht aus 2003 gelernt hat. Da hat er wiegesagt Rund um Köln gewonnen und war bei der Tour dermaßen gut drauf. Aber: Für wen ist er gefahren? Für Coast, bzw. Bianchi. Die ganzen Jahre, in denen wir uns als Fans schwarz geärgert haben, waren die Telekom-Zeiten. Und Bianchi war voll und ganz Pevenage. Danach kamen dann wieder ernüchternde Jahre ohne Frühjahr und auch ohne Pevenage (zumindest, was die offizielle Telekom Renn- und Trainingsplanung angeht. Ich sehe die Schuld zum größten Teil bei diesem Drecks-Rennstall aus Bonn. Das die nur Geld und keine Ahnung haben, sieht man ja am besten daran, was aus den ganzen Talenten (Kopp, Schumacher, ect.) geworden ist, die man selber unter Vertrag hatte, ihnen aber keine Chance gab, sich zu zeigen. Jetzt fahren die alle woanders. Und komischerweise sind außerdeutsche Ex-Telekomfahrer wie Savoldelli, Botero usw. vor und nach ihrer Magenta-Zeit exzellente Siegfahrer. Nur bei Telekom hatte man wohl kein Fingerspitzengefühl für Fahrer, die eben kein DDR-Sprinter, sondern von ihrem Gemüt her ein wenig anders gestrickt sind.

Aber es stimmt schon: Wochen vor der Tour gewinnt Ulle keinen Blumenpott, und in der dritten Tour-Woche ist er wieder ganz oben dabei, da fragt man sich: Wo wäre er, wenn er wie alle anderen, ab April seine Form hätte. Aber eine Steigerung ist die Giro-Teilnahme auf jedenfall.
Intersep

Gast
08.05.2006 10:57

Was ich nicht verstehe: Wie kann man als Radprofi, egal mit welchem Talent ausgestattet, so unglaublich hinterherkeuchen, wie bei der Tour de Romandie?!! Und dann DAS Talent schlechthin. Jan Ullrich. Mir kann keiner erzählen, dass man, wenn man im Herbst, Winter und Frühjahr easy trainiert, sich fit hält, täglich auch nur wenige Kilometer ablutscht (immer im Verhältnis zum Status "Profi-Radfahrer" gesehen), Ende April so eine eklatante Form hat.
Meine Schlussfolgerung: Ulle hat sich Anfang Oktober in den (Mallorca-gleichen Exzess-)Urlaub verabschiedet und ist mitte März wieder Heimgetorkelt um dann noch ne Woche auszuschlafen und sich dann wieder Alibimäßig aufs Rad zu schwingen, weil das irgendwie sein Beruf ist.. ...oder nicht? ...doch, glaub schon. ...mein ich, gehört zu haben.

!!Mann-o-Mann!!
Ullesiegt06

Gast
08.05.2006 11:57

ja, aber seltsamerweise hat er ja schon am 1.November mit dem Aufbau angefangen. Und wurde dabei doch immer wieder gesichtet!

Wat macht der Junge da bloß? Monatelanges Training und trotzdem ist es so schwer im April? Das wundert mich auch. Obwohl ich persönlich finde, sein Gewicht ist dieses Jahr durchaus okay. Nicht so rundlich wie die letzten Jahre. Trotzdem hängt er schwer in den Seilen.

Aber meine Theorie ist ja eh, dass seine Zeiten als "Super-Bergfahrer" schon länger vorbei sind. Er kann auch in Bestform da vielleicht gerade mal mithalten aber nicht angreifen.

Genau wie Basso im Zeitfahren bestimmt nur gerade mal mithalten aber nicht angreifen kann. Deshalb hoffe ich ja, dass Ulle rechtzeitig zur Tour richtig fit wird! Denn dann kann es extrem spannend werden! Basso wird in den Bergen punkten, Ulle bei den beiden großen Zeitfahren. Und wer steht am Ende oben? Der, der besser "mitgehalten" hat. Da bin ich mir sicher.

Ich lass mich überraschen.
Ullesiegt06

Gast
08.05.2006 12:01

Ach noch was: Es passt nicht ins Bild des "faulen Ulrich", wenn er sich so extrem quälen kann. Und das hat er schon einige Male bewiesen. Ein "Weichei" ist er nicht. Der geht schon auch bis in den roten Bereich und drüber hinaus.

Für mich muss da mehr hinterstecken als nur "mangelhafte Einstellung". Die Erklärung ist mir zu einfach.

Ehrlich gesagt: Doping wäre für mich eine plausible - aber vermutlich niemals beweisbare - Erklärung.
Vielleicht sind die bei T-Mobile halt nur zu "sauber"?

Wenn reihenweise gute Fahrer bei anderen Teams zu sehr guten Fahrern werden und bei T-Mobile zu absolutem Durchschnitt, dann ist das schon mysteriös. Kann das tatsächlich nur an der Führung liegen?
Intersep

Gast
08.05.2006 17:53

Da iss was dran...
Aber in Sachen Doping ist unser Ulle ja auch nicht unschuldig!! (Hat er deswegen nicht 2000 gefehlt bei der Tour?!) Scheint irgendwie, als käme er nicht mehr ran an sein goldenes 1997, weil er jetzt sauber fährt...
Aber sind wir doch mal ehrlich: Ist schon komisch, dass jeder Profi-Fahrer Asthma hat und deswegen verbotene Sachen nehmen darf...
Daher ist es eh mehr als müßig, zu diskutieren, wer mehr und wer weniger "sauber" ist.

Ich kukke aber trotzdem noch Ulle und Kollegen in der Sport-Glotze an!
Werfel

08.05.2006 18:08

@intersep: Richtigstellung!

Ulle wurde nie des vorsätzlichen Dopings überführt. Er wurde 2002 bei einer Trainingskontrolle erwischt, nachdem er sich in einer Diskothek Ecstasypillen hat aufschwatzen lassen

Bei der Tour 2000 war er übrigens 2. ;)
Ullesiegt06

Gast
08.05.2006 20:51

Also wenn sie bei T-mobile dopen, dann ziemlich blöd :-D.
Ich finde es unglaublich, dass solche Fahrer wie Julich und Botero bei T-Mobile zu absoluten Nichtskönnern werden und dann ein Jahr später wieder die totalen Cracks sind. Ist doch auffällig, oder?

Aber ehrlich gesagt: Mir wäre es lieber, es liegt wirklich an der Führung von T-Mobile und Ulles Dämlichkeit, als dass tatsächlich überall systematisch gedopt wird. Da rede ich mich vielleicht doch lieber ein bisschen glücklich und verschließe die Augen, denn dann würde mir der Radsport viel weniger Spaß machen.

Und @Werfel
die Ecstasy-Doping-Geschichte, die war so blöd, die MUSS einfach wahr sein . Und sie passt dann wieder in das Ulle ist ein Dödel Bild.

Was auch immer, ich hoffe trotzdem er wird noch fit zur Tour!
Intersep

Gast
09.05.2006 15:47

Ich sehe mir den Radsport auch immer mit ner rosa Brille an, denn wenn ich zum Moralappostel mutieren würde, würde ich mich micht mehr für Radsport interessieren. So ist es mir irgendwo egal, wenn da einer dopt, oder nicht. Manchmal denke ich, man sollte Doping im Radsport sogar erlauben (möglichst ohne, dass es gesundheitsgefährdent wird, obwohl es das ja ist), damit es eine gewisse Chancengleichheit gibt und die sauberen nicht immer die gearschten sind.

zu systematischem Doping:
Ist nur die Frage, was man alles zu Doping zählt: Es gibt ja auch "legales Doping", was jeder nehmen darf und wohl auch nimmt. Ich war in meiner Jugend in einem großen deutschen Leichtahtletikverein auf leistungsebene, und da haben z.B. schon 16 jährige Kreatin von offizieller Stelle bekommen, was über 30% leistungssteigernd wirkt. Stand nicht auf der Liste, war also legal. Ja wenn 30% Leistungsteigerung kein Doping ist, was dann?!!

Blutdoping ist verboten, aber nicht nachweisbar. Wenn man sich also nicht allzu blöd anstellt und das ganze Werkzeug nicht mit nach Italien oder Frankreich schleppt, kann man da auch ne Menge mit erreichen.
Und was ist mit Lance? Der darf halt wegen seiner schlimmen Krankheit so ziemlich alles machen, was unter anderem auch leistungssteigernd wirkt. Ich wünsche keinem diese Krankheit und bin beeindrukt, wie Lance das geschaft hat, aber Chancengleichheit sieht anders aus. Von Armstrongs (wahrscheinlichem) Doping von '99 mal ganz zu schweigen, wenn das stimmt, warum sollte er dann die Jahre drauf nicht auch...

Aber egal! Das wäre eine endlose Diskusion. Ich mag das gar nicht alles hinterfragen, weil ich die schönsten Tage im Jahr nicht missen möchte und mir noch den ein oder anderen Herzinfarkt in der Sonne auf der Terasse mit zehn Kollegen vor der Glotze holen möchte, wenn es im Juli in die Alpen und Pyrinäen geht.
jomababy

Gast
09.05.2006 16:09

Jan Ulrich hat mehr Ärzte und Trainingsspezialisten als der amerikanische Präsident. Ich hoffe, die haben einen Einfluss auf das Training von Herrn Ulrich, sonst wird es bitter in Frankreich!
Ich gehe aber davon aus, dass die Rennbelastung genau dosiert wird, um Jan Ulrich auf den Tag genau fit zu bekommen. Deswegen Hat der Giro auch nur eine bedingte Aussagekraft.
Ralf Möller

Gast
19.05.2006 09:30

Also 80% der Leute in diesem Forum sind nur Schwätzer oder wollen provozieren.
Ist auf jeden Fall lustig, was sich hier für "Sportskanonen" zu Wort melden.

Antworten

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