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Adventskalender am 11. Dezember: Besuch beim Centre Mondial du Cyclisme
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11.12.2013

Adventskalender am 11. Dezember: Besuch beim Centre Mondial du Cyclisme

Info: Bildergalerie
Autor: Christine Kroth (Cofitine)



  11.12.  
Aigle ist nicht unbedingt der Nabel der Welt. Kein Ort, an dem man mal zufällig vorbeikommt. Außer man ist dem Radsport eng verbunden.
Irgendwie war ich schon oft in und um Aigle in Sachen Radsport unterwegs. Oder bin auf dem Weg zu oder von einem Rennen nach Hause hier vorbeigefahren. Aigle, der Nabel der Radsportwelt!
In diesem kleinen, beschaulichen Städtchen hat die UCI, der Weltradsportverband, ihren Sitz. Und hier sitzt ein international renommiertes Trainingszentrum – das Centre Mondial du Cyclisme, wo Nachwuchs in allen Bereichen des Radsports gefördert wird.
Seit 2002 gibt es dieses Zentrum.



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Vom 1. bis 24. Dezember präsentieren wir Euch täglich einen besonderen Beitrag, um in der an Radrennen etwas ärmeren Adventszeit keine Langeweile aufkommen zu lassen.
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Der Sitz der UCI liegt verborgen hinter Bäumen im Industriegebiet von Aigle. Fast direkt an der Straße nach Évian-les-Bains. Doch von dieser Straße aus ist es nicht wirklich zu erkennen. Nie wäre ich auf den Gedanken gekommen, dass sich hinter diesen Bäumen und Sträuchern das Zentrum des internationalen Radsports verbirgt.

Das Gebäude ist von außen durchaus imposant. Rechts, hinter dem Parkplatz, liegt der BMX-Parcours.
Bevor man über eine Brücke zum Eingang schreitet, kann man die Skulptur „Le Champion“ bewundern.
Im Foyer kann man mehr über die Struktur und den Aufbau des Zentrums erfahren. Links geht es zu den Büros der UCI, geradeaus ins Restaurant. Rechts eröffnet sich der Blick ins Velodrom. Bei meinem Besuch am 15. August trainierten zwar gerade keine Sportler, aber im Innenraum wärmten sich zwei Athleten auf.

Oberhalb der Tribüne dann das Herzstück – die Hall of Fame! Unzählige Bilder gibt es zu bewundern. Auf Leinwänden sind übergroß die Größen des Radsports abgebildet. An den Säulen hängen Tafeln, die die Karriere des jeweiligen Radsportlers in französischer und englischer Sprache beschreiben.
Neben zahlreichen Straßenradsportlern werden auch Bahnfahrer und Crosser gewürdigt. Die Tour de France nimmt einen großen Raum ein, Giro d’Italia und Vuelta a España hingegen gehen fast unter und werden kaum erwähnt! Die Schweizer Fahrer werden ausführlich gewürdigt.

Die großen Radstars der aktuellen Generation fehlen fast ausnahmslos. Einzig ein Bild von Jan Ullrich im Gelben Trikot bei der Tour de France 1997 hängt an der Wand. Dass Lance Armstrong fehlt, ist wiederum nicht sehr verwunderlich.

Fazit:
Insgesamt ist der Rundgang sehr interessant. Ausführliches Infomaterial gibt es aber nicht. Die Bilder sind sehr beeindruckend, die Informationen aber einem Radsportkenner sicher schon bekannt.
Ein Besuch lohnt sich wirklich nur, wenn man zufällig in der Nähe oder auf der Durchreise ist!

Mein Tipp:
Ein Besuch beim Centre Mondial du Cyclisme kombinieren mit dem Besuch im Olympischen Museum im 45 km entfernten Lausanne.
Infos unter:
Centre Mondial du Cyclisme: www.cmc-aigle.ch
Olympisches Museum Lausanne: www.olympic.org/museum





Außenbereich des Centre Mondial du Cyclisme
Außenbereich des Centre Mondial du Cyclisme

der Weg zum Eingang des Centre Mondial du Cyclisme und der UCI
der Weg zum Eingang des Centre Mondial du Cyclisme und der UCI

Statue Le Champion
Statue Le Champion

Hall of Fame
Hall of Fame


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