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Vorschau 101. Lüttich-Bastogne-Lüttich
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25.04.2015

Vorschau 101. Lüttich-Bastogne-Lüttich

Info: LIÈGE - BASTOGNE - LIÈGE 2015 | Rückblick 2014 | Startliste
Autor: Christine Kroth (Cofitine)



“La Doyenne” - “die Älteste”, wie das Rennen Lüttich-Bastogne-Lüttich genannt wird, wird in diesem Jahr bereits zum 101. Mal ausgetragen.
253 km sind diesmal zu bewältigen, das sind 10 weniger als im vergangenen Jahr. Die Streckenführung ist im Vergleich zum Vorjahr erneut verändert worden, der Col du Rosier und die Côte du Maquisard stehen wieder auf dem Programm. Die im letzten Jahr dafür neu in Programm genommenen Anstiege werden dieses Jahr nicht gefahren. Die Côte de la Redoute rückt wieder näher ans Ziel heran. Das Finale ist fast identisch mit dem von 2012.
Der Start des Rennens, das zur WorldTour-Serie gehört und den Abschluss der Frühjahrsklassikersaison darstellt, erfolgt wie immer im Herzen von Lüttich am Place St. Lambert, das Ziel ist wieder in Ans.


26.04.15

START fictif: 10.15 Uhr
START réel: 10.30 Uhr
ZIEL: 16.31 – 17.09 Uhr



Die Strecke


Die ersten Kilometer gen Süden sind zwar nicht ganz flach, aber nicht so anspruchsvoll wie die zweite Rennhälfte.
Der erste Anstieg ist die Côte de La Roche-en-Ardenne. Die 2,8 km lange und im Schnitt 6,2% steile Steigung passiert man nach 79 km.
Der Wendepunkt in Bastogne wird nach 106 km erreicht. 147 km sind es von hier aus noch ins Ziel. Wenig später gibt es die erste Verpflegung.
Nach 125,5 km erreicht man die Côte de Saint-Roch. Die Steigung ist zwar nur 1 km lang, aber durchschnittlich 11% steil. Das Bild dieser Steigung steht sinnbildlich für das Rennen. Hier ist die Halbzeit des Rennens, 127,5 km sind von dieser Steigung aus noch zu fahren. Danach folgen gut 50 km ohne nennenswerte Schwierigkeiten.

Der dritte Anstieg ist die Côte de Wanne. Der 2,7 km lange und im Schnitt 7,4% steile Anstieg liegt 84 km vor dem Ziel. Nach einer kurzen Abfahrt folgt 77,5 km vor dem Ziel der steilste Anstieg des Rennens. Die Côte de Stockeu ist zwar nur knapp einen Kilometer lang, aber im Schnitt 12,5% steil.
Wenig später geht es zur Côte de la Haute-Levée (3,6 km lang, 5,6% Durchschnittssteigung), danach gibt es in Stavelot die zweite Verpflegungszone.
59 km vor dem Ziel steht der Col du Rosier, mit 4,4 km die längste Steigung, auf dem Programm. Der Anstieg ist durchschnittlich 5,9% steil.
Das Rennen passiert den Ort Spa, wo sonst deutlich schnellere Rennfahrer ihre Runden drehen, und gelangt dann an die Côte du Maquisard (2,5 km lang, 5% im Schnitt steil), 46 km vor dem Ziel gelegen.
Eine Schwierigkeit des Rennens sind auch immer die kleinen, schmalen Abfahrten zwischen den Anstiegen und das stetige Auf und Ab auf diesem Streckenabschnitt.

34,5 km vor dem Ziel wird dann die Côte de La Redoute erreicht. Der Anstieg ist 2 km lang und im Schnitt 8,9% steil. Hier sollte sich auf jeden Fall die Spreu um Weizen trennen.
Ein weiterer Scharfrichter ist 19 km vor Schluss die Côte de la Roche-aux-Faucons, ein 1,5 km kurzer, aber durchschnittlich 9,4% steiler Anstieg, der nochmals für eine Selektion sorgen dürfte.
Kurz vor dem Ziel steht die vorletzte Steigung auf dem Programm. Die Côte de Saint-Nicolas ist 1,2 km lang, im Schnitt 8,6% steil, danach sind es noch 5 km bis zum Ende des Rennens.
Der letzte Anstieg beginnt 1,5 km vor dem Ziel und führt durch Ans hindurch. Der Anstieg endet 300 Meter vor dem Ziel wo der Parcours durch eine Linkskurve auf die flache Zielgerade einbiegt.

Liège - Ans (253,0 km) -> Marschtabelle -> Anstiege


Für Großansicht von Höhenprofil und Streckenkarte auf die Bilder klicken.



Die Fahrer


Favoriten (von boasson)

Titelverteidiger Simon Gerrans (Orica-Greenedge) ist zwar in diesem Jahr wieder am Start, doch die Konkurrenz ist so groß, dass seine Chancen, den Coup vom letzten Jahr zu wiederholen, nur sehr gering sind. Weshalb er auch nicht zu den Favoriten zählt.

***** Alejandro Valverde (Movistar)
***** Michal Kwiatkowski (Etixx-Quickstep) Joaquim Rodriguez (Katusha)
***** Daniel Martin (Cannondale-Garmin) Daniel Moreno (Katusha) Vincenzo Nibali (Astana)
***** Sergio Henao (Team Sky) Domenico Pozzovivo (Ag2R) Romain Bardet (Ag2R) Rui Albert Faria Da Costa (Lampre-Merdia)
***** Giampaolo Caruso (Katusha) Philippe Gilbert (BMC-Racing) Tony Gallopin (Lotto-Soudal) Tim Wellens (Lotto-Soudal)
Dark Horse: Michele Scarponi (Astana)

Starter aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Zehn deutsche Fahrer werden das Rennen durch die Ardennen bestreiten. Darunter vier Fahrer vom deutschen Wildcard-Team Bora-Argon18, das Emanuel Buchmann, Dominik Nerz, Paul Voss und Björn Thurau ins Rennen schickt.
Dazu kommen Johannes Fröhlinger und Simon Geschke vom deutschen WorldTour-Team Giant-Alpecin, Fabian Wegmann und Christian Mager vom dänischen Team Cult Energy sowie Paul Martens vom Team LottoNL-Jumbo und Andreas Stauff vom Team MTN-Qhubeka.

Fünf Schweizer sind dabei. Neben dem Drittplatzierten von Flèche Wallonne, Michael Albasini (Orica-Greenedge), noch Matthias Frank, Pirmin Lang, Patrick Schelling und Sébastien Reichenbach – alle im Trikot des Schweizer Teams IAM-Cycling.

Aus Österreich kommen zwei Starter – Patrick Konrad (Bora-Argon18) und Georg Preidler (Giant-Alpecin).

-> Zur vollständigen Startliste





Vorschau 101. Lüttich-Bastogne-Lüttich
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Vorschau 101. Lüttich-Bastogne-Lüttich, Profil
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Vorschau 101. Lüttich-Bastogne-Lüttich, Karte
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