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Havik/Stroetinga siegen beim Six Day Manchester dank großem Punktevorsprung
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24.03.2019

Havik/Stroetinga siegen beim Six Day Manchester dank großem Punktevorsprung

Info: Sixdays: Six Day Manchester 2019
Autor: Felix Griep (Werfel)



Manchester, 24.03.2019 – England liegt den Niederländern! Fünf Monate nach dem Six Day London haben Yoeri Havik und Wim Stroetinga beim Six Day Manchester einen weiteren Sieg errungen, waren erneut das punktbeste von vier rundengleichen Teams. Ihren großen Punktevorsprung, den sie in der 2. Nacht herausgefahren hatten, verteidigten sie in der Final-Jagd auf abgeklärte und souveräne Art und Weise. Weniger deutlich waren die Endstände bei den Sprintern und den Frauen, wo letztlich nur fünf bzw. sechs Zähler über Sieg und Niederlage entschieden.


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Vier rundengleiche Teams vor der Final-Jagd
Wer schafft noch eine zweite Bonusrunde? – Das war die wichtige Frage zu Beginn der 3. Nacht, die in lediglich zwei Rennen vor der Final-Jagd beantwortet werden musste. Für Yoeri Havik/Wim Stroetinga war das natürlich kein Problem, ihnen fehlten nach ihrer starken zweiten Nacht, in der sie mehr als einhundert Punkte gesammelt hatten, nur noch fünf Zähler. Als Dritte in der Mannschaftsverfolgung und Sechste im Derny-Finale bauten sie ihren Punktestand auf 233 aus. Shane Archbold/Aaron Gate und Kenny De Ketele/Jules Hesters waren mit 165 bzw. 155 Punkten gestartet und verbesserten sich noch auf 210 bzw. 207 Punkte. Nur Jarrad Drizners/Leigh Howard schafften den Sprung über die 200-Punkte-Marke nicht mehr, sie konnten sich als Ausscheidungs-Achte und Derny-Siebte nur von 162 auf 188 Punkte verbessern. Somit verloren die Australier ihren alleinigen Nullrunden-Status und rutschten als punktschwächstes unter den nun vier rundengleichen Teams von Rang eins auf vier hinab. Der Sprung zurück aufs Podium sollte ihnen in der einstündigen Final-Jagd nicht mehr gelingen, auch wenn man Drizners/Howard definitiv nicht vorwerfen, nicht alles versucht zu haben.

Australier und Neuseeländer mit vielen Angriffen
Dreimal, nach fünf, 22 und 33 Minuten fuhren Drizners/Howard gemeinsam mit den Neuseeländern Archbold/Gate einen Rundengewinn heraus und zwangen die Führenden somit zu einer Reaktion. Doch Havik/Stroetinga spannten jeweils mit De Ketele/Hesters zusammen und in niederländisch-belgischer Zusammenarbeit sorgten sie ein ums andere Mal für die Wiederherstellung des Rundengleichstands. Die größte Gefahr für die Leader ging von einem alleinigen Angriff der Neuseeländer 45 Runden vor Schluss aus: Archbold/Gate fuhren zügig eine halbe Runde Vorsprung heraus, kamen aber nicht weiter weg und wurden nach fast zwanzig Runden Alleinfahrt wieder eingeholt. Dass sie unterdessen zwei Sprintwertungen gewonnen hatte, brachte sie nur unbedeutend näher an die Spitze, weil Havik/Stroetinga sich jeweils Platz zwei gesichert hatten. Nach ihrer Einholung versuchten es Drizners/Howard ein letztes Mal, ohne sich überhaupt nur annähernd so weit absetzen zu können. Havik/Stroetinga hatten die Lage vollkommen unter Kontrolle und gewannen demonstrativ noch die letzten beiden Wertungen, die mit letztlich 274 Punkten ihren Sieg vor Archbold/Gate (243), De Ketele/Hesters (220) und Drizners/Howard (202) besiegelten.

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Sprinter: Punktgleichheit vor dem letzten Sprint
Das britische „Generationenduell“ zwischen dem 31-jährigen Jason Kenny und dem 21-jährigen Jack Carlin sorgte mit für die spannendsten Momente der Final-Nacht. Der Jüngere der beiden stürzte mit seinem Sieg im 200 Meter Zeitfahren den Älteren vom Thron, ehe es durch das Ergebnis des von Robert Förstemann gewonnen Keirins zum Gleichstand zwischen den beiden Kontrahenten kam, die sich anschließend im Sprint-Finale zum alles entscheidenden Duell trafen. Hier behielt erneut Carlin die Oberhand und verwies seinen Teamsprint-Partner auf Rang zwei.

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Frauen: Archibald lässt sich nicht mehr einholen
Auch Jason Kennys Frau Laura blieb der Sieg in Manchester versagt. Weil sie mit ihrer Partnerin Emily Nelson im Madison erneut nicht über Platz zwei hinter den überlegenen Neah Evans/Katie Archibald hinauskam, reichte es ihr im Scratch nicht, einen Platz vor Archibald zu finishen, die schlussendlich mit sechs Punkten Vorsprung den Gesamtsieg feierte. Die Niederländerin Kirsten Wild sicherte sich zwei Punkte vor Evans und vier vor Nelson noch den dritten Platz auf dem Podium.

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